Appeal Concerning Enforcement of Custodial Sentence Stayed by Higher Court Decision
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe administrative court reviewed an appeal concerning a summons for the commencement of a custodial sentence, which the court found to be currently unenforceable because a higher court had granted suspensive effect to the appellant's request for review, thereby staying the commencement of the sentence; consequently, the initial orders regarding the summons were overturned. Applying the principle of causation, the court equally divided the costs of the appeal proceedings and the prior recourse proceedings between both parties because both failed to timely inform the lower authority of the higher court's decision, which otherwise would have avoided the need for the subsequent substantive decision and the appeal itself, and denied the appellant compensation for the appeal proceedings on the same ground.
Legislator-Regeste
AmtlichVorladung in den Strafvollzug | Vorladung in den Strafvollzug. Da das Obergericht dem Revisionsgesuch des Beschwerdeführers für die Dauer des Revisionsverfahrens die aufschiebende Wirkung erteilte und den Strafantritt aufschob, ist die infrage stehende Freiheitsstrafe derzeit nicht vollstreckbar; die vorinstanzlichen Verfügungen sind daher aufzuheben (E. 4.1). In Anwendung des Verursacherprinzips ist es angezeigt, die Kosten des Rekursverfahrens neu dem Beschwerdeführer und dem Beschwerdegegner je zur Hälfte aufzuerlegen, unterliessen sie es doch beide, die Vorinstanz über die vom Obergericht erlassene Präsidialverfügung zu orientieren und provozierten sie so einen umfangreicheren bzw. materiellen Entscheid der Vorinstanz, welcher sich im Nachhinein als nicht notwendig erwies (E. 4.2). Auch die Kosten des Beschwerdeverfahrens sind gemäss dem Verursacherprinzip den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen. Hätten sie die Präsidialverfügung des Obergerichts zeitnah der Vorinstanz zukommen lassen, hätte das Beschwerdeverfahren mit grosser Wahrscheinlichkeit vermieden werden können (E. 5.1). Aus demselben Grund ist dem Beschwerdeführer für das Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen (E. 5.2). Teilweise Gutheissung.
Schlagwörter
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KI-generiertThis provision likely pertains to the enforcement or stay of a sentence, which is the central issue leading to the annulment of the lower court's orders.
This provision relates to the suspension or stay of enforcement, which is the core reason for setting aside the previous orders.
This procedural article is likely applied regarding the decision on costs in the appeal procedure, given that costs were explicitly ordered in the dispositive section of the summary.
This procedural article is likely applied regarding the decision on costs in the appeal procedure, given that costs were explicitly ordered in the dispositive section of the summary.
This procedural article is likely applied for the allocation of costs based on the principle of causality (Verursacherprinzip) in the appeal procedure.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2022.00233
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2022.00233 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 10.06.2022 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Straf- und Massnahmenvollzug · Betreff: · Vorladung in den Strafvollzug · Vorladung in den Strafvollzug. Da das Obergericht dem Revisionsgesuch des Beschwerdeführers für die Dauer des Revisionsverfahrens die aufschiebende Wirkung erteilte und den Strafantritt aufschob, ist die infrage stehende Freiheitsstrafe derzeit nicht vollstreckbar; die vorinstanzlichen Verfügungen sind daher aufzuheben (E. 4.1).
In Anwendung des Verursacherprinzips ist es angezeigt, die Kosten des Rekursverfahrens neu dem Beschwerdeführer und dem Beschwerdegegner je zur Hälfte aufzuerlegen, unterliessen sie es doch beide, die Vorinstanz über die vom Obergericht erlassene Präsidialverfügung zu orientieren und provozierten sie so einen umfangreicheren bzw. materiellen Entscheid der Vorinstanz, welcher sich im Nachhinein als nicht notwendig erwies (E. 4.2). Auch die Kosten des Beschwerdeverfahrens sind gemäss dem Verursacherprinzip den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen.
Hätten sie die Präsidialverfügung des Obergerichts zeitnah der Vorinstanz zukommen lassen, hätte das Beschwerdeverfahren mit grosser Wahrscheinlichkeit vermieden werden können (E. 5.1). Aus demselben Grund ist dem Beschwerdeführer für das Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen (E. 5.2). Teilweise Gutheissung. · --- · Stichworte: · ANORDNUNG IM STRAF- UND MASSNAHMENVOLLZUG AUFSCHIEBENDE WIRKUNG REVISION REVISIONSGESUCH REVISIONSVERFAHREN STRAFANTRITT VERURSACHERPRINZIP · Rechtsnormen: · § 48 Abs. III JVV Art. 372 Abs. I StGB § 387 StPO CH § 411 StPO CH § 439 Abs. II StPO CH · Publikationen:
· - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3