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VB.2022.00176 • VG ZH VB.2022.00176 KI-generiert

Appeal Regarding Hypothetical Ridge Line Determination for Polygonal Flat-Roofed Building

Geschäftsnummer VB.2022.00176
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case concerned an appeal against a building permit decision, specifically challenging the determination of the hypothetical ridge line for a flat-roofed building with a polygonal form. The court reasoned that establishing a hypothetical ridge line across the shorter building side (the "Chalet style") is only permissible in boundary or justified exceptional cases, such as complex forms where the longest side is unclear or when it facilitates a superior design solution. Since the building plans clearly indicated the longest side and no design constraints mandated the Chalet style, the court rejected this approach. Furthermore, the court denied the application of interpolation concerning the terrain near an existing garage entrance, as the terrain in that specific area did not present the unnatural or unduly complicating conditions that interpolation is intended to prevent, leading to the dismissal of the appeal.

Legislator-Regeste

Amtlich

Baubewilligung | Hypothetische Firstrichtung bei Flachdach; Interpolation. Auch bei Flachdächern kommt die Annahme eines (hypothetischen) Firsts quer zur Gebäudelängsseite, also im "Chaletstil", nur in Grenz- oder begründeten Ausnahmefällen in Betracht. So etwa bei komplexen Gebäudeformen, bei denen nicht ohne Weiteres klar scheint, welche Gebäudeseite die längere ist, oder in Situationen, in denen durch die Wahl der Gebäudelängsseite als Firstrichtung gestalterisch bessere Lösungen ermöglicht werden (E. 4.2). Hier ist zwar von einer komplexen (polygonalen) Gebäudeform auszugehen; aufgrund der Baupläne ist jedoch ohne Weiteres ersichtlich, welche Gebäudeseite die längere ist (E. 4.3). Ebenso bestehen keine gestalterischen Zwänge, welche den Chaletstil zu rechtfertigen vermögen (E. 4.4). Mit der Interpolation soll eine unnatürliche und die Neuüberbauung erheblich erschwerende Terrainsituation verhindert werden. Hier liegt im Bereich der bestehenden Garageneinfahrt gerade kein solches Terrain vor; eine Interpolation kommt nicht in Betracht (zum Ganzen E. 5). Abweisung.

Schlagwörter

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Baubewilligungsauflagen Baulinie Überschreitung der Gebäudehöhe Baugelände Gestaltung der Baute Bewerbung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 280 Abs. I PBG

This provision is explicitly cited in the section listing the legal norms that served as the basis for the final decision (dismissal).

§ 275 Abs. II PBG

This provision is explicitly cited in the section listing the legal norms that served as the basis for the final decision (dismissal).

§ 292 lit. b PBG

This provision is explicitly cited in the section listing the legal norms that served as the basis for the final decision (dismissal).

§ 5 Abs. I ABV

This provision is explicitly cited in the section listing the legal norms that served as the basis for the final decision (dismissal).

§ 28 ABV

This provision is explicitly cited in the section listing the legal norms that served as the basis for the final decision (dismissal).

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2022.00176

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2022.00176 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 08.09.2022 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Baubewilligung · Hypothetische Firstrichtung bei Flachdach; Interpolation. Auch bei Flachdächern kommt die Annahme eines (hypothetischen) Firsts quer zur Gebäudelängsseite, also im "Chaletstil", nur in Grenz- oder begründeten Ausnahmefällen in Betracht. So etwa bei komplexen Gebäudeformen, bei denen nicht ohne Weiteres klar scheint, welche Gebäudeseite die längere ist, oder in Situationen, in denen durch die Wahl der Gebäudelängsseite als Firstrichtung gestalterisch bessere Lösungen ermöglicht werden (E. 4.2).

Hier ist zwar von einer komplexen (polygonalen) Gebäudeform auszugehen; aufgrund der Baupläne ist jedoch ohne Weiteres ersichtlich, welche Gebäudeseite die längere ist (E. 4.3). Ebenso bestehen keine gestalterischen Zwänge, welche den Chaletstil zu rechtfertigen vermögen (E. 4.4). Mit der Interpolation soll eine unnatürliche und die Neuüberbauung erheblich erschwerende Terrainsituation verhindert werden. Hier liegt im Bereich der bestehenden Garageneinfahrt gerade kein solches Terrain vor; eine Interpolation kommt nicht in Betracht (zum Ganzen E. 5).

Abweisung. · --- · Stichworte: · AUGENSCHEIN DACHGESCHOSS FIRSTRICHTUNG FLACHDACH INTERPOLATION · Rechtsnormen: · § 5 Abs. I ABV § 28 ABV § 275 Abs. II PBG § 280 Abs. I PBG § 292 lit. b PBG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3