Sham Marriage Finding Upheld in EU/EFTA Residence Permit Rejection
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe administrative court upheld the rejection of an application for an EU/EFTA residence permit by an individual married to an EU national, finding significant evidence pointing towards a sham marriage, including prior stays in the country, living arrangements, and a lack of shared language or knowledge about each other, despite the undisputed civil marriage. The court reasoned that while the applicant fundamentally has a right to a permit as the spouse of an EU resident, this right is conditional on avoiding abuse of law, and the applicant failed to provide credible evidence to counteract the strong indicators of a sham marriage, justifying the refusal of the permit even under discretionary assessment.
Legislator-Regeste
AmtlichErteilung einer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA | Die Vorinstanz durfte auf die ohne einen Dolmetscher getätigten Aussagen des Beschwerdeführers anlässlich der polizeilichen Befragung abstellen (E. 2.3). Als Ehegatte einer EU-Staatsangehörigen mit Aufenthaltsrecht in der Schweiz kommt dem Beschwerdeführer grundsätzlich ein Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zu; dieser Anspruch steht jedoch unter dem Vorbehalt des Rechtsmissbrauchs (E. 3.1 f.). Hier sprechen verschiedene gewichtige Indizien für eine Scheinehe (frühere Aufenthalte des Beschwerdeführers in der Schweiz, Wohnverhältnisse, fehlende gemeinsame Sprache sowie Kenntnisse voneinander etc.). Abgesehen von einigen Aufnahmen seiner standesamtlichen Hochzeit, welche unstreitig stattgefunden hat, bringt der Beschwerdeführer keinerlei Belege oder auch nur Anhaltspunkte vor, die einen echten Ehewillen glaubhaft machen oder zumindest die vorstehenden, für eine Scheinehe sprechenden Indizien relativieren würden (zum Ganzen E. 4). Dem Beschwerdeführer war auch im Rahmen des pflichtgemässen Ermessens keine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen (E. 5). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision, concerning the right to be heard, was implicitly considered in the context of the decision, although not explicitly cited in the dispositive orders (as the dispositive orders themselves are missing, this is based on general context when a ground for the decision is mentioned, but given the strict instruction to only use citations in the *final orders*, and the final orders themselves are not provided, I must rely only on what is explicitly listed under 'Rechtsnormen' if the dispositive is implied to reject based on these laws). **Crucially, since the explicit final orders (the numbered paragraph starting with 1., 2., etc.) are not provided, I can only list the cited legal norms mentioned in the case summary/metadata, under the assumption that these were the operative grounds for the final dismissal mentioned in the summary (Abweisung).**
This provision regarding the right of entry and residence for spouses of EU/EFTA nationals was the substantive basis for granting or denying the residence permit, which ultimately led to the dismissal.
This provision likely relates to the conditions or exceptions regarding the residence right of spouses, forming part of the substantive basis for the dismissal.
This provision, likely related to administrative procedures or discretion, was used in deciding whether to grant the residence permit under the discretionary power (E. 5).
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2022.00116
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2022.00116 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 27.06.2022 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 02.03.2023 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA · Die Vorinstanz durfte auf die ohne einen Dolmetscher getätigten Aussagen des Beschwerdeführers anlässlich der polizeilichen Befragung abstellen (E. 2.3).
Als Ehegatte einer EU-Staatsangehörigen mit Aufenthaltsrecht in der Schweiz kommt dem Beschwerdeführer grundsätzlich ein Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zu; dieser Anspruch steht jedoch unter dem Vorbehalt des Rechtsmissbrauchs (E. 3.1 f.). Hier sprechen verschiedene gewichtige Indizien für eine Scheinehe (frühere Aufenthalte des Beschwerdeführers in der Schweiz, Wohnverhältnisse, fehlende gemeinsame Sprache sowie Kenntnisse voneinander etc.). Abgesehen von einigen Aufnahmen seiner standesamtlichen Hochzeit, welche unstreitig stattgefunden hat, bringt der Beschwerdeführer keinerlei Belege oder auch nur Anhaltspunkte vor, die einen echten Ehewillen glaubhaft machen oder zumindest die vorstehenden, für eine Scheinehe sprechenden Indizien relativieren würden (zum Ganzen E. 4).
Dem Beschwerdeführer war auch im Rahmen des pflichtgemässen Ermessens keine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen (E. 5). Abweisung. · --- · Stichworte: · ANTIZIPIERTE BEWEISWÜRDIGUNG AUFENTHALTSBEWILLIGUNG EU/EFTA DOLMETSCHER EHEGATTE EHEWILLE GEGENBEWEIS INDIZIEN PFLICHTGEMÄSSES ERMESSEN RECHTLICHES GEHÖR RECHTSMISSBRAUCH SCHEINEHEVERDACHT · Rechtsnormen: · Art. 29 Abs. 2 BV Art. 7 lit. d FZA Art. 3 Abs. 2 lit. a Anhang I FZA Art. 23 VFP · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3