Revocation of Driving License for Street Racing Upheld Despite Procedural Delays
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe administrative court upheld the revocation of a driving license following illegal street racing, affirming the authority's reliance on the factual findings of the criminal proceedings, as objections to speed measurements were raised too late and the evidence was clear. The court reasoned that the legally mandated minimum withdrawal period of two years for such a serious offense could not be undercut, and because the individual had subsequent license revocations for other offenses, the imposed 24-month withdrawal as an additional measure was deemed very lenient, even considering the analog application of the penal law's aspiration principle when multiple grounds for revocation exist, and rejecting the argument that lengthy procedural duration favored the appellant.
Legislator-Regeste
AmtlichFührerausweisentzug | Warnungsentzug des Führerausweises infolge Raserrennen; Abstellen auf Tatsachenfeststellungen aus dem Strafverfahren; Entzugsdauer. Die Verwaltungsbehörde darf beim Entscheid über die Administrativmassnahme von den tatsächlichen Feststellungen des Strafgerichts nur unter bestimmten Voraussetzungen abweichen; nach dem Grundsatz von Treu und Glauben muss die betroffene Person allfällige Rügen bereits im Strafverfahren vorbringen. Die beschwerdeführerischen Vorbringen betreffend die Geschwindigkeitsmessresultate erweisen sich als verspätet; ohnehin sind die Resultate klar nachgewiesen (E. 4). Die gesetzlich festgelegte Mindestentzugsdauer darf nicht unterschritten werden. Erfüllt eine Person durch eine oder mehrere Handlungen mehrere Entzugsgründe, ist das strafrechtliche Asperationsprinzip analog anzuwenden (E. 5.1). Die lange Verfahrensdauer ist systemimmanent; der Beschwerdeführer kann daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten (E. 5.2). Es liegt eine (qualifiziert) schwere Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften vor, was eine minimale Entzugsdauer von zwei Jahren nach sich zieht (E. 5.3). Nach den fraglichen Raserrennen wurde dem Beschwerdeführer für später begangene Delikte drei weitere Male - für insgesamt vier Monate - der Führerausweis entzogen. Die vorliegend verfügte Entzugsdauer von 24 Monaten als Zusatzmassnahme erweist sich als sehr milde (E. 5.4). Abweisung
Schlagwörter
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KI-generiertThis provision, concerning the mandatory minimum withdrawal period for serious traffic violations, is directly applied in the operative part regarding the duration of the license withdrawal.
This provision regarding the withdrawal of the driving license is the basis for the administrative measure decided upon.
This provision regarding the withdrawal of the driving license is the basis for the administrative measure decided upon.
This provision regarding the grounds for license withdrawal is the basis for the administrative measure decided upon.
This provision regarding the withdrawal of the driving license is the basis for the administrative measure decided upon.
This provision regarding the withdrawal of the driving license is the basis for the administrative measure decided upon.
This provision concerning the principle of asperating penalties is analogously applied in determining the total license withdrawal period.
This provision determines the application of procedural aspects regarding the administrative measure, implicitly underpinning the final decision.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2022.00114
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2022.00114 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 05.12.2022 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 11.07.2023 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Administrativmassnahmen im Strassenverkehr · Betreff: · Führerausweisentzug · Warnungsentzug des Führerausweises infolge Raserrennen; Abstellen auf Tatsachenfeststellungen aus dem Strafverfahren; Entzugsdauer. Die Verwaltungsbehörde darf beim Entscheid über die Administrativmassnahme von den tatsächlichen Feststellungen des Strafgerichts nur unter bestimmten Voraussetzungen abweichen; nach dem Grundsatz von Treu und Glauben muss die betroffene Person allfällige Rügen bereits im Strafverfahren vorbringen.
Die beschwerdeführerischen Vorbringen betreffend die Geschwindigkeitsmessresultate erweisen sich als verspätet; ohnehin sind die Resultate klar nachgewiesen (E. 4). Die gesetzlich festgelegte Mindestentzugsdauer darf nicht unterschritten werden. Erfüllt eine Person durch eine oder mehrere Handlungen mehrere Entzugsgründe, ist das strafrechtliche Asperationsprinzip analog anzuwenden (E. 5.1). Die lange Verfahrensdauer ist systemimmanent; der Beschwerdeführer kann daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten (E. 5.2). Es liegt eine (qualifiziert) schwere Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften vor, was eine minimale Entzugsdauer von zwei Jahren nach sich zieht (E. 5.3).
Nach den fraglichen Raserrennen wurde dem Beschwerdeführer für später begangene Delikte drei weitere Male - für insgesamt vier Monate - der Führerausweis entzogen. Die vorliegend verfügte Entzugsdauer von 24 Monaten als Zusatzmassnahme erweist sich als sehr milde (E. 5.4). Abweisung · --- · Stichworte: · ASPERATIONSPRINZIP ENTZUGSDAUER SCHWERE WIDERHANDLUNG TATSACHENFESTSTELLUNG VERFAHRENSDAUER WARNUNGSENTZUG · Rechtsnormen: · Art. 49 StGB Art. 16 Abs. II SVG Art. 16 Abs. III SVG Art. 16c Abs. I lit. a SVG Art. 16c Abs. II lit. abis SVG Art. 90 Abs. III SVG Art. 90 Abs. IV SVG § 7 Abs. I VRG · Publikationen:
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