Municipality Appeal on Farmhouse Protection Status Dismissed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerned a municipal appeal against a decision that revoked the removal of a former farmhouse from the communal inventory and ordered its re-designation for protection, which the municipality argued constituted an unalterable disadvantage because it dictated protective measures. The court affirmed the municipality's right to appeal, recognized the municipality's autonomy in assessing an object's significance as a witness or its impact on the surroundings, and found that the expert opinion confirmed the building's very high protection worthiness due to its high situational value, with no discernible errors, gaps, or contradictions in the report. Furthermore, the court reasoned that establishing a core zone was inadequate for protecting the substance or preventing demolition, and arguments regarding proportionality and financial interests were deemed either untimely or irrelevant given the established high protection status, leading to the dismissal of the appeal.
Legislator-Regeste
AmtlichInventarentlassung | Gemeindebeschwerde gegen Aufhebung der Entlassung eines ehemaligen Bauernhauses aus dem kommunalen Inventar und Rückweisung zur Unterschutzstellung Die Gemeinde ist berechtigt zur Anfechtung des Rückweisungsentscheids, da ihr Vorgaben für einen denkmalpflegerischen Schutzentscheid gemacht werden, was einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil darstellt (E. 1.3). Bei der Beurteilung, ob ein Objekt als wichtiger Zeuge zu qualifizieren ist oder seine Umgebung wesentlich mitprägt, kommt der Gemeinde Autonomie zu (E. 3.4). Dem Fachgutachten ist zu entnehmen, dass dem Gebäude ein hoher Situationswert zukommt (E. 5.2.1). Das Gutachten enthält keine Irrtümer, Lücken oder Widersprüche (E. 5.2.2). Die Schutzwürdigkeit des Bauernhauses ist als sehr hoch zu qualifizieren (E. 5.2.3). Die Festlegung einer Kernzone ist nicht geeignet als Schutzmassnahme, wenn die Bausubstanz geschützt werden soll bzw. wenn ein Abbruchverbot nötig ist (E. 5.3). Die beschwerdeführerischen Vorbringen, wonach Schutzmassnahmen aus Verhältnismässigkeitsüberlegungen abzulehnen seien, erweisen sich als verspätet; ohnehin sind die geltend gemachten finanziellen Interessen bei der ausgewiesenen Schutzwürdigkeit nicht ausschlaggebend (E. 5.4.2). Abweisung.
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KI-generiertThis provision is cited in relation to the municipality's right to appeal the dismissal decision.
This provision is cited in the list of applicable legal norms, likely related to the substance of the inventory decision.
This provision is cited in the list of applicable legal norms, likely related to the substance of the inventory decision.
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This provision is cited in the list of applicable legal norms, likely related to the substance of the inventory decision.
This provision is cited in the list of applicable legal norms, likely concerning the municipality's right to challenge administrative decisions.
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Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2022.00080
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2022.00080 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 10.11.2022 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Inventarentlassung · Gemeindebeschwerde gegen Aufhebung der Entlassung eines ehemaligen Bauernhauses aus dem kommunalen Inventar und Rückweisung zur Unterschutzstellung Die Gemeinde ist berechtigt zur Anfechtung des Rückweisungsentscheids, da ihr Vorgaben für einen denkmalpflegerischen Schutzentscheid gemacht werden, was einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil darstellt (E. 1.3).
Bei der Beurteilung, ob ein Objekt als wichtiger Zeuge zu qualifizieren ist oder seine Umgebung wesentlich mitprägt, kommt der Gemeinde Autonomie zu (E. 3.4). Dem Fachgutachten ist zu entnehmen, dass dem Gebäude ein hoher Situationswert zukommt (E. 5.2.1). Das Gutachten enthält keine Irrtümer, Lücken oder Widersprüche (E. 5.2.2). Die Schutzwürdigkeit des Bauernhauses ist als sehr hoch zu qualifizieren (E. 5.2.3). Die Festlegung einer Kernzone ist nicht geeignet als Schutzmassnahme, wenn die Bausubstanz geschützt werden soll bzw. wenn ein Abbruchverbot nötig ist (E. 5.3).
Die beschwerdeführerischen Vorbringen, wonach Schutzmassnahmen aus Verhältnismässigkeitsüberlegungen abzulehnen seien, erweisen sich als verspätet; ohnehin sind die geltend gemachten finanziellen Interessen bei der ausgewiesenen Schutzwürdigkeit nicht ausschlaggebend (E. 5.4.2). Abweisung. · --- · Stichworte: · DENKMALSCHUTZOBJEKT GEMEINDEAUTONOMIE GUTACHTEN KERNZONE KOMMUNALES INVENTAR NEUE TATSACHENBEHAUPTUNG RÜCKWEISUNGSENTSCHEID SCHUTZMASSNAHMEN SITUATIONSWERT VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT · Rechtsnormen: · Art. 93 Abs. I lit. a BGG § 203 Abs. I lit. c PBG § 203 Abs. II PBG § 205 PBG § 207 PBG § 21 Abs. II lit. b VRG § 52 Abs. II VRG · Publikationen:
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