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VB.2022.00073 • VG ZH VB.2022.00073 KI-generiert

Residency Permit Revocation Upheld Due to Concealed Separation and Unmet Duration Requirement

Geschäftsnummer VB.2022.00073
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative court upheld the revocation of a residency permit for an individual who had entered into a short marriage and subsequently concealed the marital separation from the authorities. The court determined that the required three-year duration for a post-marital right of residence under relevant law was not met, based on credible testimony from the ex-spouse and evidence regarding the tenancy agreement. Furthermore, the court found that the applicant's failure to disclose the separation constituted a ground for revocation under the law, and no compelling personal hardship or right to family life justified retaining the permit, leading to the dismissal of the appeal.

Legislator-Regeste

Amtlich

Widerruf der Niederlassungsbewilligung / Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung | Bewilligungswiderruf nach kurzer Ehe und Verschweigung der Ehetrennung. Kognition des Verwaltungsgerichts (E. 1). Voraussetzungen für ein eheliches bzw. nacheheliches Aufenthaltsrecht und Beweislast (E. 2). Aufgrund der stimmigen Angaben der Ex-Ehefrau, der vorgenommenen Anpassungen des Mietvertrags betreffend die eheliche Wohnung und der übrigen Indizienlage kann als erstellt gelten, dass der Beschwerdeführer die eheliche Wohnung nach kurzer Ehe verlassen und die eheliche Gemeinschaft nicht die für ein nacheheliches Aufenthaltsrecht gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG erforderlichen drei Jahre gedauert hat (E. 3.1-3.5). Überdies hat der Beschwerdeführer die Trennung von seiner Ehefrau verschwiegen bzw. dazu Falschangaben gemacht und hierdurch jeweils den entsprechenden Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG gesetzt (E. 3.6). Ein nachehelicher oder schwerwiegender persönlicher Härtefall ist nicht ersichtlich, soweit sich der Beschwerdeführer hierauf aufgrund des gesetzten Widerrufsgrunds bzw. seines rechtsmissbräuchlichen Verhaltens überhaupt noch berufen kann (E. 3.8). Kein Aufenthaltsanspruch aus dem Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens, keine rechtsfehlerhafte Ermessensausübung durch die Vorinstanz und keine Vollzugshindernisse (E. 4). Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen und Rechtsmittelbelehrung (E. 5 f.). Abweisung.

Schlagwörter

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Widerruf der Aufenthaltsbewilligung Residenzpflicht Aufenthaltsbewilligung administrative Entlassung Ehedauer stichhaltige Gründe

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 62 Abs. I lit. a AIG

Cited as a ground for confirming the revocation of the residence permit due to the appellant making false statements.

Art. 50 Abs. I lit. a AIG

Cited in the context of assessing the prerequisites for a post-marital right of residence, which ultimately did not apply.

Art. 30 Abs. I lit. b AIG

Cited in the context of provisions governing residence permits.

Art. 34 Abs. IV AIG

Cited in the context of provisions governing residence permits.

Art. 42 Abs. I AIG

Cited in the context of provisions governing residence permits.

Art. 42 Abs. III AIG

Cited in the context of provisions governing residence permits.

Art. 49 AIG

Cited in the context of provisions governing residence permits.

Art. 50 Abs. I lit. b AIG

Cited in the context of provisions governing residence permits.

Art. 50 Abs. II AIG

Cited in the context of provisions governing residence permits.

Art. 51 Abs. II AIG

Cited in the context of provisions governing residence permits.

Art. 58a AIG

Cited in the context of provisions governing residence permits.

Art. 63 Abs. I lit. a AIG

Cited in the context of provisions governing residence permits.

Art. 8 BV

Cited in the context of the right to respect for private and family life.

Art. 13 Abs. I BV

Cited in the context of the right to respect for private and family life.

Art. 76 VZAE

Cited in the context of provisions governing residence permits.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2022.00073

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2022.00073 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 16.03.2022 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 30.08.2022 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Widerruf der Niederlassungsbewilligung / Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung · Bewilligungswiderruf nach kurzer Ehe und Verschweigung der Ehetrennung. Kognition des Verwaltungsgerichts (E. 1).

Voraussetzungen für ein eheliches bzw. nacheheliches Aufenthaltsrecht und Beweislast (E. 2). Aufgrund der stimmigen Angaben der Ex-Ehefrau, der vorgenommenen Anpassungen des Mietvertrags betreffend die eheliche Wohnung und der übrigen Indizienlage kann als erstellt gelten, dass der Beschwerdeführer die eheliche Wohnung nach kurzer Ehe verlassen und die eheliche Gemeinschaft nicht die für ein nacheheliches Aufenthaltsrecht gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG erforderlichen drei Jahre gedauert hat (E. 3.1-3.5). Überdies hat der Beschwerdeführer die Trennung von seiner Ehefrau verschwiegen bzw. dazu Falschangaben gemacht und hierdurch jeweils den entsprechenden Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG gesetzt (E. 3.6).

Ein nachehelicher oder schwerwiegender persönlicher Härtefall ist nicht ersichtlich, soweit sich der Beschwerdeführer hierauf aufgrund des gesetzten Widerrufsgrunds bzw. seines rechtsmissbräuchlichen Verhaltens überhaupt noch berufen kann (E. 3.8). Kein Aufenthaltsanspruch aus dem Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens, keine rechtsfehlerhafte Ermessensausübung durch die Vorinstanz und keine Vollzugshindernisse (E. 4). Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen und Rechtsmittelbelehrung (E. 5 f.). Abweisung. · --- · Stichworte:

· CHINA DREIJAHRESFRIST FALSCHE ANGABEN IM BEWILLIGUNGSVERFAHREN GAMBIA GETRENNTLEBEN HÄRTEFALL MIETVERHÄLTNIS NACHEHELICHER HÄRTEFALL · Rechtsnormen: · Art. 30 Abs. I lit. b AIG Art. 34 Abs. IV AIG Art. 42 Abs. I AIG Art. 42 Abs. III AIG Art. 49 AIG Art. 50 Abs. I lit. a AIG Art. 50 Abs. I lit. b AIG Art. 50 Abs. II AIG Art. 51 Abs. II AIG Art. 58a AIG Art. 62 Abs. I lit. a AIG Art. 63 Abs. I lit. a AIG Art. 8 BV Art. 13 Abs. I BV Art. 76 VZAE · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3