Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2022.00012 • VG ZH VB.2022.00012 KI-generiert

Building Permit Appeal Dismissed: Roof Design and Noise Permit Ruling

Geschäftsnummer VB.2022.00012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court upheld a building permit decision, dismissing an appeal concerning roof design. The court reasoned that the appellant's request, which focused solely on the municipal building permit, did not encompass a separate, unappealed noise permit, thus the court was not obligated to address noise-related arguments. Regarding the roof's aesthetic, the court found that the relevant zoning provision, aiming for a harmonious overall appearance, was not violated as the two angled facade elements could still be considered a unified whole.

Legislator-Regeste

Amtlich

Baubewilligung | Rekursantrag und Streitgegenstand; Dachgestaltung. Dass die kantonale Bewilligung in der kommunalen Baubewilligung zum "Bestandteil" erklärt wurde, ändert nichts daran, dass es sich um zwei verschiedene Verfügungen bzw. baurechtliche Bewilligungen handelt. Letzteres wird dadurch unterstrichen, dass sie über verschiedene Rechtsmittelbelehrungen verfügen. Vielmehr hebt die Bezeichnung als "Bestandteil" hervor, dass die Nebenbestimmungen beider Verfügungen – die im vorliegenden Fall zusammen als Stammbaubewilligung betrachtet werden können – eingehalten werden müssen, was insbesondere im Zusammenhang mit der Erteilung der Baufreigabe relevant ist (E. 3.2.2). Der klare Rekursantrag bezog sich nur auf die kommunale Baubewilligung. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die – eine nicht angefochtene und deshalb ausserhalb des Prozessgegenstands liegende Verfügung betreffende – lärmrechtliche Rüge nicht behandelte. Dies stellt keinen überspitzten Formalismus, sondern eine – im Hinblick auf anwaltlich vertretene Rekurrentinnen und Rekurrenten – für ein beförderliches und faires Verfahren notwendige prozessuale Formstrenge dar (E. 3.3.3). Für die Beurteilung der Dachgestaltung ist § 292 PBG von Relevanz. Bei dieser Bestimmung handelt es sich um eine Ästhetiknorm, welche bezweckt, dass Dach und Dachaufbauten in einem abgerundeten harmonischen Bild als ein aufeinander abgestimmtes Ganzes erscheinen. Eine optische Einheit kann auch dann noch gegeben sein, wenn zwei Fassadenelemente schiefwinklig aneinanderstossen (E. 4.2). Im Licht der genannten Rechtsprechung durften die Baubewilligungsbehörde und die Vorinstanz die Ostfassade ohne Rechtsverletzung als Einheit betrachten (E. 4.3). Abweisung.

Schlagwörter

KI-generiert
Baubewilligung öffentlich-rechtliches Bauverbot Lärmbelastungskataster Baupolizei begründeter Entscheid Plangenehmigung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
§ 292 PBG

Cited as relevant for assessing the roof design, specifically concerning aesthetic norms aimed at harmonizing roof and roof structures.

Art. 29 Abs. 2 BV

Mentioned in relation to the principle of the right to be heard, but ultimately not the basis for the decision in the dispositive.

§ 23 Abs. 1 VRG

Referenced in the context of procedural rules, but not explicitly used in the final orders.

§ 23 Abs. 2 VRG

Referenced in the context of procedural rules, but not explicitly used in the final orders.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2022.00012

--- · --- · --- · --- · --- · [Standard Suche](/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm) · [Erweiterte Suche](/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm) · [Hilfe](/findinfo/help/index.htm)

[Druckansicht](/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=222499&W10_KEY=13317027&nTrefferzeile=1&Template=standard/results/printviewdocument.fiw)

--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2022.00012 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 30.06.2022 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 24.04.2023 nicht eingetreten. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Baubewilligung · Rekursantrag und Streitgegenstand; Dachgestaltung. Dass die kantonale Bewilligung in der kommunalen Baubewilligung zum "Bestandteil" erklärt wurde, ändert nichts daran, dass es sich um zwei verschiedene Verfügungen bzw. baurechtliche Bewilligungen handelt.

Letzteres wird dadurch unterstrichen, dass sie über verschiedene Rechtsmittelbelehrungen verfügen. Vielmehr hebt die Bezeichnung als "Bestandteil" hervor, dass die Nebenbestimmungen beider Verfügungen – die im vorliegenden Fall zusammen als Stammbaubewilligung betrachtet werden können – eingehalten werden müssen, was insbesondere im Zusammenhang mit der Erteilung der Baufreigabe relevant ist (E. 3.2.2). Der klare Rekursantrag bezog sich nur auf die kommunale Baubewilligung. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die – eine nicht angefochtene und deshalb ausserhalb des Prozessgegenstands liegende Verfügung betreffende – lärmrechtliche Rüge nicht behandelte.

Dies stellt keinen überspitzten Formalismus, sondern eine – im Hinblick auf anwaltlich vertretene Rekurrentinnen und Rekurrenten – für ein beförderliches und faires Verfahren notwendige prozessuale Formstrenge dar (E. 3.3.3). Für die Beurteilung der Dachgestaltung ist § 292 PBG von Relevanz. Bei dieser Bestimmung handelt es sich um eine Ästhetiknorm, welche bezweckt, dass Dach und Dachaufbauten in einem abgerundeten harmonischen Bild als ein aufeinander abgestimmtes Ganzes erscheinen. Eine optische Einheit kann auch dann noch gegeben sein, wenn zwei Fassadenelemente schiefwinklig aneinanderstossen (E. 4.2).

Im Licht der genannten Rechtsprechung durften die Baubewilligungsbehörde und die Vorinstanz die Ostfassade ohne Rechtsverletzung als Einheit betrachten (E. 4.3). Abweisung. · --- · Stichworte: · ANWALT DACHAUFBAUTE RECHTLICHES GEHÖR REKURSANTRAG STREITGEGENSTAND ÜBERSPITZTER FORMALISMUS · Rechtsnormen: · Art. 29 Abs. 2 BV § 292 PBG § 23 Abs. 1 VRG § 23 Abs. 2 VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3