Residence Permit Extension Based on Post-Marital Hardship Due to Verified Marital Violence
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court addressed an appeal concerning the extension of a residence permit based on a post-marital hardship case due to alleged marital violence, where the marriage lasted less than three years. The court found that the appellant sufficiently substantiated multiple incidents of violence—characterized by consistency, systematic nature, and intensity—through a penal order, photographs, psychological reports, and chat logs, making the continuation of the marriage objectively unreasonable despite the husband initiating the divorce, leading to the acceptance of the appeal for permit extension, although the appellant's destitution was not sufficiently proven.
Legislator-Regeste
AmtlichVerlängerung der Aufenthaltsbewilligung | [Nachehelicher Härtefall aufgrund ehelicher Gewalt] Die Ehe der Beschwerdeführerin und ihres Ehemanns hat weniger als drei Jahre gedauert (E. 2). Die Beschwerdeführerin macht eheliche Gewalt geltend. Mittels eines Strafbefehls, Fotos, Berichten ihrer Psychologin bzw. ihres Psychiaters und Chat-Protokollen konnte sie mehrere Gewaltvorfälle in geeigneter Weise glaubhaft machen (E. 3). Die eheliche Gewalt war von einer gewissen Konstanz, Systematik und Intensität (E. 4). Obschon der Ehemann und nicht die Beschwerdeführerin Scheidungsklage erhoben hat, erweist sich die Fortführung der Ehe für die Beschwerdeführerin nicht als objektiv zumutbar (E. 5). Die Mittellosigkeit der Beschwerdeführerin wurde nicht hinreichend dargetan (E. 7.2). Gegenstandslosigkeit UP/Abweisung URB. Gutheissung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision, concerning the extension of a residence permit based on a marital hardship case due to domestic violence, is the substantive legal basis for the court's decision.
This provision, related to the conditions for extending a residence permit under hardship, is cited as a basis for the ruling.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2021.00726
--- · --- · --- · --- · --- · [Standard Suche](/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm) · [Erweiterte Suche](/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm) · [Hilfe](/findinfo/help/index.htm)
[Druckansicht](/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=222100&W10_KEY=13317031&nTrefferzeile=1&Template=standard/results/printviewdocument.fiw)
--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2021.00726 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 03.02.2022 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung · [Nachehelicher Härtefall aufgrund ehelicher Gewalt] Die Ehe der Beschwerdeführerin und ihres Ehemanns hat weniger als drei Jahre gedauert (E. 2). Die Beschwerdeführerin macht eheliche Gewalt geltend. Mittels eines Strafbefehls, Fotos, Berichten ihrer Psychologin bzw. ihres Psychiaters und Chat-Protokollen konnte sie mehrere Gewaltvorfälle in geeigneter Weise glaubhaft machen (E. 3).
Die eheliche Gewalt war von einer gewissen Konstanz, Systematik und Intensität (E. 4). Obschon der Ehemann und nicht die Beschwerdeführerin Scheidungsklage erhoben hat, erweist sich die Fortführung der Ehe für die Beschwerdeführerin nicht als objektiv zumutbar (E. 5). Die Mittellosigkeit der Beschwerdeführerin wurde nicht hinreichend dargetan (E. 7.2). Gegenstandslosigkeit UP/Abweisung URB. Gutheissung. · --- · Stichworte: · AUFENTHALTSBEWILLIGUNG HÄUSLICHE GEWALT NACHEHELICHER HÄRTEFALL · Rechtsnormen: · Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG Art. 50 Abs. 2 AIG · Publikationen:
· - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3