Appeal Regarding Denial of Precautionary Medical Examinations in Custody
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual in safety custody appealed the rejection of their request for several precautionary medical examinations, arguing the denial of the interim decision would cause irreparable harm. The court reasoned that while the requested examinations might be medically sensible, they lacked the necessary urgency required for granting precautionary measures in appeal proceedings, as the potential harm would likely not materialize before the regular course of the appeal could be completed, thus upholding the rejection of the interim measure.
Legislator-Regeste
AmtlichVerweigerung medizinische Versorgung | Vorsorgliche Massnahmen. [Der Beschwerdeführer befindet sich in Sicherheitshaft und verlangte im Rekursverfahren als vorsorgliche Massnahmen mehrere medizinische Untersuchungen] Anfechtbarkeit des Zwischenentscheids auf Abweisung der vorsorglichen Massnahmen wegen nicht wiedergutzumachenden Nachteils (E. 1.2). Die Gefahr eines schweren, wahrscheinlich eintretenden Nachteils als Voraussetzung der Anordnung vorsorglicher Massnahmen ist nicht deckungsgleich mit dieser Eintretensvoraussetzung (E. 1.3). Voraussetzungen zum Erlass vorsorglicher Massnahmen im Rekursverfahren (E. 2). Zeitliche Dringlichkeit liegt vor, wenn mit der Massnahme nicht zugewartet werden kann, bis das Verfahren durchlaufen ist, weil sich nach dem voraussehbaren Kausalverlauf der drohende Nachteil bis dahin bereits verwirklicht haben wird (E. 3.5). Pflicht der Vollzugseinrichtung zur angemessenen medizinischen Behandlung der Insassen (E. 3.1 f.). Die beantragten Untersuchungen mögen allenfalls als medizinisch sinnvoll oder indiziert erscheinen, jedenfalls fehlte es ihnen aber an der notwendigen, in Bezug auf die (Rest-)Dauer des Rekursverfahrens zu beurteilenden Dringlichkeit (E. 3.5). Eingeschränkte Anfechtbarkeit dieses Zwischenentscheids (E. 5). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision was cited in relation to the limited appealability of the interlocutory decision regarding provisional measures.
This provision was cited regarding the requirements for issuing provisional measures in the appeal procedure.
This provision relates to the duty of the detention facility to provide appropriate medical treatment to inmates, mentioned in the context of the case.
This provision was cited in relation to the context of the case concerning provisional measures.
This provision was cited in relation to the context of the case concerning provisional measures.
This convention article concerning the prohibition of inhuman or degrading treatment was cited in the context of the right to adequate medical care.
This constitutional article concerning the protection of human dignity was cited in the context of the right to adequate medical care.
This provision was cited as a general procedural rule, although its explicit role in the dispositive is not detailed in the provided summary, it is listed under 'Rechtsnormen'.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2021.00699
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2021.00699 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 06.01.2021 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Straf- und Massnahmenvollzug · Betreff: · Verweigerung medizinische Versorgung · Vorsorgliche Massnahmen. [Der Beschwerdeführer befindet sich in Sicherheitshaft und verlangte im Rekursverfahren als vorsorgliche Massnahmen mehrere medizinische Untersuchungen] Anfechtbarkeit des Zwischenentscheids auf Abweisung der vorsorglichen Massnahmen wegen nicht wiedergutzumachenden Nachteils (E. 1.2).
Die Gefahr eines schweren, wahrscheinlich eintretenden Nachteils als Voraussetzung der Anordnung vorsorglicher Massnahmen ist nicht deckungsgleich mit dieser Eintretensvoraussetzung (E. 1.3). Voraussetzungen zum Erlass vorsorglicher Massnahmen im Rekursverfahren (E. 2). Zeitliche Dringlichkeit liegt vor, wenn mit der Massnahme nicht zugewartet werden kann, bis das Verfahren durchlaufen ist, weil sich nach dem voraussehbaren Kausalverlauf der drohende Nachteil bis dahin bereits verwirklicht haben wird (E. 3.5). Pflicht der Vollzugseinrichtung zur angemessenen medizinischen Behandlung der Insassen (E. 3.1 f.).
Die beantragten Untersuchungen mögen allenfalls als medizinisch sinnvoll oder indiziert erscheinen, jedenfalls fehlte es ihnen aber an der notwendigen, in Bezug auf die (Rest-)Dauer des Rekursverfahrens zu beurteilenden Dringlichkeit (E. 3.5). Eingeschränkte Anfechtbarkeit dieses Zwischenentscheids (E. 5). Abweisung. · --- · Stichworte: · AUFSCHIEBENDE WIRKUNG UND VORSORGLICHE MASSNAHMEN BEHANDLUNG DRINGLICHKEIT MEDIZINISCHE VERSORGUNG NICHT WIEDERGUTZUMACHENDER NACHTEIL SICHERHEITSHAFT VORSORGLICHE MASSNAHME ZWISCHENENTSCHEID · Rechtsnormen:
· Art. 93 Abs. I lit. a BGG Art. 10 BV Art. 3 EMRK § 108 Abs. I JVV § 128 Abs. I JVV § 6 VRG § 19a Abs. II VRG § 27c Abs. I VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3