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VB.2021.00644 • VG ZH VB.2021.00644 KI-generiert

Administrative Court Rules on Shortened Vocational Education Admission Based on IQ Test and Individual Assessment

Geschäftsnummer VB.2021.00644
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)
Kostenauflage zulasten Vorinstanz / Staat

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative court addressed a dispute over the refusal to admit an individual to a shortened vocational basic education program based partly on an IQ test, finding that the responsible educational authority is competent for decisions regarding shortening apprenticeships. The court ruled that the practice of only admitting individuals with a prior professional qualification or high school diploma to shortened education, without an individual case review, is unlawful because the relevant regulation is intended to accommodate special individual circumstances. Although the lower court correctly concluded, after an individual assessment, that the appellant did not qualify as exceptionally capable, the appeal was partially granted because the appellant was justifiably guided into the proceedings, leading the court to impose the costs of the appeal on the respondent based on the principle of causation and award the appellant party compensation.

Legislator-Regeste

Amtlich

Zulassung zu verkürzter Grundbildung und Qualifikationsverfahren | [Zulassung zu einer verkürzten bzw. zweijährigen beruflichen Grundbildung gestützt auf einen IQ-Test] Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) ist für Entscheide über die Verkürzung oder Verlängerung der beruflichen Grundbildung zuständig (E. 4.2). Die Bestimmung, wonach besonders befähigte oder vorgebildete Personen zu einer verkürzten beruflichen Grundbildung zugelassen werden können, soll die Möglichkeit eröffnen, besonderen Einzelfällen Rechnung zu tragen. Die Praxis, ohne Einzelfallprüfung lediglich Personen mit Berufsabschluss oder Matura zur verkürzten beruflichen Grundbildung zuzulassen, ist rechtswidrig. Im Rahmen der Einzelfallprüfung kam die Vorinstanz zu Recht zum Schluss, dass der Beschwerdeführer nicht als besonders befähigte Person zu qualifizieren ist (E. 4.4). Gestützt auf das Verursacherprinzip und weil der Beschwerdeführer in guten Treuen zur Prozessführung veranlasst war, sind die Kosten für das Rekursverfahren dem Beschwerdegegner aufzuerlegen, und dieser hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung zu bezahlen (E. 8). Teilweise Gutheissung.

Schlagwörter

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berufliche Abklärung Verwaltungsbehörde Sonderschulung Kostenfestsetzung besondere Umstände Prüfungsreglement

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 18 BBG
· --- · Stichworte: · BERUFSBILDUNG BERUFSBILDUNGSGESETZ EINZELFALLBEURTEILUNG ERZIEHUNG, BILDUNG, WISSENSCHAFT MOTIVSUBSTITUTION PRAXIS VERKÜRZUNG VERURSACHERPRINZIP · Rechtsnormen: · Art. 18 BBG Art.
Art. 18 Abs. 1 BBG
18 BBG Art. 18 Abs. 1 BBG Art.
Art. 24 BBG
1 BBG Art. 24 BBG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3
Art. 68 Abs. 1 VB.2021.00644
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Art. 66 Abs. 1 VB.2021.00644
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 68 Abs. 1 VB.2021.00644

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Art. 66 Abs. 1 VB.2021.00644

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2021.00644

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2021.00644 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 05.01.2022 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Bildung · Betreff: · Zulassung zu verkürzter Grundbildung und Qualifikationsverfahren · [Zulassung zu einer verkürzten bzw. zweijährigen beruflichen Grundbildung gestützt auf einen IQ-Test] Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) ist für Entscheide über die Verkürzung oder Verlängerung der beruflichen Grundbildung zuständig (E. 4.2).

Die Bestimmung, wonach besonders befähigte oder vorgebildete Personen zu einer verkürzten beruflichen Grundbildung zugelassen werden können, soll die Möglichkeit eröffnen, besonderen Einzelfällen Rechnung zu tragen. Die Praxis, ohne Einzelfallprüfung lediglich Personen mit Berufsabschluss oder Matura zur verkürzten beruflichen Grundbildung zuzulassen, ist rechtswidrig. Im Rahmen der Einzelfallprüfung kam die Vorinstanz zu Recht zum Schluss, dass der Beschwerdeführer nicht als besonders befähigte Person zu qualifizieren ist (E. 4.4). Gestützt auf das Verursacherprinzip und weil der Beschwerdeführer in guten Treuen zur Prozessführung veranlasst war, sind die Kosten für das Rekursverfahren dem Beschwerdegegner aufzuerlegen, und dieser hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung zu bezahlen (E. 8).

Teilweise Gutheissung. · --- · Stichworte: · BERUFSBILDUNG BERUFSBILDUNGSGESETZ EINZELFALLBEURTEILUNG ERZIEHUNG, BILDUNG, WISSENSCHAFT MOTIVSUBSTITUTION PRAXIS VERKÜRZUNG VERURSACHERPRINZIP · Rechtsnormen: · Art. 18 BBG Art. 18 Abs. 1 BBG Art. 24 BBG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3