Road Users' Standing to Challenge Bicycle Path Routing and Speed Limit, and Planning Authority Discretion
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe applicants, as regular road users, possessed the standing to challenge the routing of a bicycle path and the refusal to include a desired bicycle crossing because their interest in the specific design of the road project outweighed that of the general public, but they lacked the standing to demand noise remediation via a 30 km/h speed limit as they were not sufficiently affected neighbors or road users regarding noise based on their distance from the project. The court determined that the planning authority's choice of project perimeter was within its discretion under the regional development plan, which mandates a continuous cycle lane, and since the current perimeter did not preclude a future bicycle crossing or perpetuate a non-compliant situation, the perimeter did not need expansion, resulting in partial acceptance of the appeal regarding the continuous cycle lane requirement and referral back for its proper planning.
Legislator-Regeste
AmtlichFestsetzung Strassenprojekt | Legitimation zur Forderung einer Lärmsanierung; Durchgängigkeit der Hauptroute des Veloverkehrs; Veloquerung Die Beschwerdeführenden sind als regelmässige Strassenbenützer befugt, gegen die Veloroutenführung und den Verzicht auf eine von ihnen gewünschte Veloquerung vorzugehen, weil ihnen an der insoweiten Ausgestaltung des Strassenprojekts ein grösseres Interesse als der Allgemeinheit zukommt (E. 2.3.3). Aufgrund ihrer räumlichen Distanz zum Strassenprojekt sind sie durch den Verzicht auf eine Lärmsanierung nicht als Nachbarn (E. 2.3.3) und auch nicht als Strassenbenützer in schutzwürdigen Interessen betroffen (E. 2.3.4). Auf die Beschwerde ist deshalb nicht einzutreten, soweit die Beschwerdeführenden eine Lärmsanierung mittels Anordnung von Tempo 30 fordern (E. 2.3.5). Der regionale Richtplan verlangt die Projektierung eines durchgehenden Radstreifens und erlaubt keine Abweichung aufgrund einer kommunalen Interessenabwägung (E. 3.3). Dem Planungsträger steht bei der Abgrenzung des Projektperimeters im Rahmen der vorgegebenen Planung und des übergeordneten Rechts nicht unerhebliches Ermessen zu. Die gewählte Abgrenzung des Projektperimeters erschwert die spätere Realisierung einer Veloquerung nicht und hat keine (bauliche) Perpetuierung eines richtplanwidrigen Zustands zur Folge, weshalb der Projektperimeter nicht zwecks Erstellung einer Veloquerung erweitert werden muss (E. 4.2). Teilweise Gutheissung, soweit Eintreten, und Rückweisung zur Projektierung des durchgängigen Radstreifens.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision is cited in the list of legal norms, although its specific application regarding the appeal's inadmissibility is mentioned in the reasoning (E. 2.3.5) concerning the claim for noise mitigation.
This constitutional provision is listed in the legal norms cited, although the specific application regarding the appeal's ground for action is not detailed in the dispositive orders themselves.
This cantonal constitutional provision is listed among the legal norms cited.
This provision of the cantonal planning and building law is listed among the legal norms cited.
This provision of the cantonal planning and building law is listed among the legal norms cited.
This provision of the cantonal roads act is listed among the legal norms cited.
This provision of the cantonal roads act is listed among the legal norms cited.
This provision of the cantonal roads act is listed among the legal norms cited.
This provision of the cantonal administrative procedure law is listed among the legal norms cited.
This provision of the cantonal administrative procedure law is listed among the legal norms cited.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2021.00601
--- · --- · --- · --- · --- · [Standard Suche](/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm) · [Erweiterte Suche](/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm) · [Hilfe](/findinfo/help/index.htm)
[Druckansicht](/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=222320&W10_KEY=13317030&nTrefferzeile=1&Template=standard/results/printviewdocument.fiw)
--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2021.00601 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 28.04.2022 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Festsetzung Strassenprojekt · Legitimation zur Forderung einer Lärmsanierung; Durchgängigkeit der Hauptroute des Veloverkehrs; Veloquerung Die Beschwerdeführenden sind als regelmässige Strassenbenützer befugt, gegen die Veloroutenführung und den Verzicht auf eine von ihnen gewünschte Veloquerung vorzugehen, weil ihnen an der insoweiten Ausgestaltung des Strassenprojekts ein grösseres Interesse als der Allgemeinheit zukommt (E. 2.3.3).
Aufgrund ihrer räumlichen Distanz zum Strassenprojekt sind sie durch den Verzicht auf eine Lärmsanierung nicht als Nachbarn (E. 2.3.3) und auch nicht als Strassenbenützer in schutzwürdigen Interessen betroffen (E. 2.3.4). Auf die Beschwerde ist deshalb nicht einzutreten, soweit die Beschwerdeführenden eine Lärmsanierung mittels Anordnung von Tempo 30 fordern (E. 2.3.5). Der regionale Richtplan verlangt die Projektierung eines durchgehenden Radstreifens und erlaubt keine Abweichung aufgrund einer kommunalen Interessenabwägung (E. 3.3). Dem Planungsträger steht bei der Abgrenzung des Projektperimeters im Rahmen der vorgegebenen Planung und des übergeordneten Rechts nicht unerhebliches Ermessen zu.
Die gewählte Abgrenzung des Projektperimeters erschwert die spätere Realisierung einer Veloquerung nicht und hat keine (bauliche) Perpetuierung eines richtplanwidrigen Zustands zur Folge, weshalb der Projektperimeter nicht zwecks Erstellung einer Veloquerung erweitert werden muss (E. 4.2). Teilweise Gutheissung, soweit Eintreten, und Rückweisung zur Projektierung des durchgängigen Radstreifens. · --- · Stichworte: · ANFECHTUNGSINTERESSE BETROFFENHEIT INTERESSENABWÄGUNG LÄRM LÄRMSANIERUNG LEGITIMATION PLANHIERARCHIE PLANUNGSERMESSEN POPULARBESCHWERDE REGIONALER RICHTPLAN SANIERUNGSPFLICHT SCHUTZWÜRDIGES INTERESSE STRASSENBENUTZUNG STRASSENPROJEKT TEMPO-30-ZONE VELOVERKEHR VERKEHR (INKL. STRASSENRECHT, WANDERWEGE) VERKEHRSFÜHRUNG VERKEHRSSICHERHEIT · Rechtsnormen:
· Art. 93 BGG Art. 29a BV Art. 85 KV § 16 Abs. I PBG § 16 Abs. II PBG § 6 Abs. I StrassG § 14 StrassG § 43 Abs. I StrassG § 21 Abs. I VRG § 49 VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3