Appeal of Residence Permit Denial Due to Sham Marriage Following Failed Adoption
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA foreign national appealed the denial of an extension for their residence permit following a marriage to their stepmother, which occurred after a failed adoption attempt involving the same individual. The court reasoned that the purpose of family reunification provisions is to maintain genuine partnership relationships, not relationships akin to that between a parent and child, and found numerous indications pointing to a sham marriage that the appellant failed to refute. Consequently, the court upheld the denial, emphasizing that the marriage did not meet the requisite standard of a true spousal relationship, and found no grounds for exceptional protection or hardship warranting approval, concluding the appeal should be dismissed.
Legislator-Regeste
AmtlichVerlängerung der Aufenthaltsbewilligung | Scheinehe nach gescheitertem Adoptionsversuch. [Der Beschwerdeführer heiratete nach einem gescheiterten Adoptionsversuch seine adoptionswillige Stiefmutter.] Kognition, fehlende Parteistellung der Ehefrau und Verzicht auf weitere Beweiserhebungen in antizipierter Beweiswürdigung (E. 1). Anspruch auf Ehegattennachzug und Rechtsmissbrauchsvorbehalt bei Scheinehe; Beweislastumkehr bei erhärtetem Scheineheverdacht (E. 2). Vorliegend deuten zahlreiche Indizien auf eine Scheinehe hin, welche durch die Vorbringen des Beschwerdeführers nicht entkräftet werden (E. 3.1 f.). Ausländerrechtlich ist grundsätzlich eine partnerschaftliche Beziehung im Sinn einer eigentlichen Paarbeziehung vorausgesetzt, und nicht eine Beziehung, wie sie ansonsten in der Regel zwischen Eltern und Kindern geführt wird (E. 3.2). Auch Vertrauensschutzgründe sprechen vorliegend nicht gegen eine Bewilligungsverweigerung (E. 4). Keine konventions- oder verfassungsmässig geschützte Beziehungen ersichtlich (E. 5.). Verneinung eines nachehelichen oder allgemeinen Härtefalls und Zumutbarkeit einer Rückkehr in das Heimatland. Ob der Beschwerdeführer überdies mit der Vortäuschung einer gelebten Ehe seine Offenlegungspflichten verletzt und einen Widerrufsgrund gesetzt hat, kann offenbleiben (E. 6). Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen und Rechtsmittelbelehrung (E. 7 f.). Abweisung der Beschwerde.
Schlagwörter
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KI-generiertThis provision is implicitly the basis for the decision regarding the extension of the residence permit, which was denied due to findings related to marriage validity or purpose.
This provision is implicitly the basis for the decision regarding the extension of the residence permit, which was denied due to findings related to marriage validity or purpose.
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This provision concerning fundamental rights was examined in relation to the denial of the residence permit extension.
This provision concerning the right to respect for private and family life was examined in relation to the denial of the residence permit extension.
This procedural rule governs the decision on costs in the final order.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2021.00431
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2021.00431 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 15.09.2021 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 24.06.2022 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung · Scheinehe nach gescheitertem Adoptionsversuch. [Der Beschwerdeführer heiratete nach einem gescheiterten Adoptionsversuch seine adoptionswillige Stiefmutter.] Kognition, fehlende Parteistellung der Ehefrau und Verzicht auf weitere Beweiserhebungen in antizipierter Beweiswürdigung (E. 1).
Anspruch auf Ehegattennachzug und Rechtsmissbrauchsvorbehalt bei Scheinehe; Beweislastumkehr bei erhärtetem Scheineheverdacht (E. 2). Vorliegend deuten zahlreiche Indizien auf eine Scheinehe hin, welche durch die Vorbringen des Beschwerdeführers nicht entkräftet werden (E. 3.1 f.). Ausländerrechtlich ist grundsätzlich eine partnerschaftliche Beziehung im Sinn einer eigentlichen Paarbeziehung vorausgesetzt, und nicht eine Beziehung, wie sie ansonsten in der Regel zwischen Eltern und Kindern geführt wird (E. 3.2). Auch Vertrauensschutzgründe sprechen vorliegend nicht gegen eine Bewilligungsverweigerung (E. 4).
Keine konventions- oder verfassungsmässig geschützte Beziehungen ersichtlich (E. 5.). Verneinung eines nachehelichen oder allgemeinen Härtefalls und Zumutbarkeit einer Rückkehr in das Heimatland. Ob der Beschwerdeführer überdies mit der Vortäuschung einer gelebten Ehe seine Offenlegungspflichten verletzt und einen Widerrufsgrund gesetzt hat, kann offenbleiben (E. 6). Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen und Rechtsmittelbelehrung (E. 7 f.). Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · ADOPTION ADOPTIVMUTTER AUSLÄNDERRECHTSEHE EHE EHEBEGRIFF PAARBEZIEHUNG RECHTSMISSBRAUCH RECHTSMISSBRÄUCHLICH AUFRECHTERHALTENE EHE RECHTSMISSBRAUCHSVERBOT SCHEINEHE WOHNGEMEINSCHAFT ZUSAMMENLEBEN · Rechtsnormen:
· Art. 30 Abs. I lit. b AIG Art. 33 Abs. III AIG Art. 42 Abs. I AIG Art. 51 Abs. I lit. a AIG Art. 51 Abs. I lit. b AIG Art. 62 Abs. I lit. a AIG Art. 63 Abs. I lit. a AIG Art. 90 AIG Art. 13 Abs. I BV Art. 8 Abs. I EMRK § 20a Abs. II VRG § 28 Abs. I VRG § 52 VRG Art. 60 VZAE · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2