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VB.2021.00426 • VG ZH VB.2021.00426 KI-generiert

Refusal of Settlement Permit Upheld Due to Reliance on Social Assistance

Geschäftsnummer VB.2021.00426
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative court upheld the refusal to grant a settlement permit because the applicant and dependents relied on social assistance, indicating deficient economic integration despite meeting the required residency duration. The court reasoned that an applicant's reliance on social welfare and resulting integration deficits are grounds for denial under relevant laws, even without fault on the applicant's part, though in this case, the dependence was deemed partially attributable to the applicant, making the refusal proportional, and the court dismissed the appeal, denying the request for free legal aid due to the obvious lack of prospect of success.

Legislator-Regeste

Amtlich

Erteilung einer Niederlassungsbewilligung | Verweigerung der Niederlassungsbewilligung wegen Sozialhilfeabhängigkeit / kein Verschuldenserfordernis. Kognition des Verwaltungsgerichts und Verfahrensgegenstand (E. 1). Die Erteilung der Niederlassungsbewilligung kann trotz Erfüllung der zeitlichen Voraussetzungen u.a. verweigert werden, wenn der betroffene Ausländer oder Personen, für welche dieser zu sorgen hat, auf Sozialhilfe angewiesen sind oder die Integrationskriterien von Art. 58a AIG nicht erfüllt werden, insbesondere die wirtschaftliche Integration mangelhaft erscheint. Die Sozialhilfeabhängigkeit bzw. die mangelhafte Integration muss dem Betroffenen dabei nicht zwingend vorwerfbar sein, jedoch sind persönliche Integrationshindernisse im Sinn von Art. 77f VZAE zu berücksichtigen. Die objektive Beweislast für die Bewilligungsvoraussetzungen liegen beim ersuchenden Ausländer (E. 2.1). Vorliegend stehen die Sozialhilfeabhängigkeit und die daraus resultierenden Integrationsdefizite einer Bewilligungserteilung entgegen. Ein schuldhafter Bezug ist grundsätzlich nicht erforderlich, jedoch sind der Sozialhilfebezug und die mangelhafte wirtschaftliche Integration der Beschwerdeführerin vorliegend auch vorzuwerfen sowie nur bedingt auf persönliche Umstände im Sinn von Art. 58a Abs. 2 AIG in Verbindung mit Art. 77f VZAE zurückzuführen. Die Bewilligungsverweigerung erscheint damit verhältnismässig (E. 2.2). Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen, Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege zufolge offensichtlicher Aussichtslosigkeit und Rechtsmittelbelehrung (E. 3 und 4). Abweisung der Beschwerde.

Schlagwörter

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Sozialhilfeabhängigkeit unentgeltliche Rechtspflege Amtshilfe Widerruf der Niederlassungsbewilligung Soziale Eingliederung Recht auf Wohnung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 58a AIG

Cited as a basis for the potential refusal of the settlement permit due to unmet integration criteria, which is relevant to the overall judgment.

Art. 58a Abs. 2 AIG

Cited in connection with Art. 77f VZAE regarding the consideration of personal integration obstacles, which influenced the proportionality assessment of the refusal.

Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG

Cited as a legal provision related to the grounds for refusing the settlement permit (likely concerning social assistance dependency).

Art. 34 Abs. 2 lit. a AIG

Cited as a relevant provision concerning the requirements for granting a settlement permit.

Art. 34 Abs. 2 lit. c AIG

Cited as a relevant provision concerning the requirements for granting a settlement permit.

Art. 90 AIG

Cited as a relevant provision, although its specific role in the final order is not detailed, it is listed among the used norms.

Art. 77 VZAE

Cited as a relevant provision complementing the AIG regarding settlement permits.

Art. 64 LTF

The court dismissed the request for free legal aid due to obvious lack of prospects of success (implied in E. 4).

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2021.00426

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2021.00426 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 29.09.2021 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Erteilung einer Niederlassungsbewilligung · Verweigerung der Niederlassungsbewilligung wegen Sozialhilfeabhängigkeit / kein Verschuldenserfordernis. Kognition des Verwaltungsgerichts und Verfahrensgegenstand (E. 1). Die Erteilung der Niederlassungsbewilligung kann trotz Erfüllung der zeitlichen Voraussetzungen u.a. verweigert werden, wenn der betroffene Ausländer oder Personen, für welche dieser zu sorgen hat, auf Sozialhilfe angewiesen sind oder die Integrationskriterien von Art. 58a AIG nicht erfüllt werden, insbesondere die wirtschaftliche Integration mangelhaft erscheint.

Die Sozialhilfeabhängigkeit bzw. die mangelhafte Integration muss dem Betroffenen dabei nicht zwingend vorwerfbar sein, jedoch sind persönliche Integrationshindernisse im Sinn von Art. 77f VZAE zu berücksichtigen. Die objektive Beweislast für die Bewilligungsvoraussetzungen liegen beim ersuchenden Ausländer (E. 2.1). Vorliegend stehen die Sozialhilfeabhängigkeit und die daraus resultierenden Integrationsdefizite einer Bewilligungserteilung entgegen. Ein schuldhafter Bezug ist grundsätzlich nicht erforderlich, jedoch sind der Sozialhilfebezug und die mangelhafte wirtschaftliche Integration der Beschwerdeführerin vorliegend auch vorzuwerfen sowie nur bedingt auf persönliche Umstände im Sinn von Art. 58a Abs. 2 AIG in Verbindung mit Art. 77f VZAE zurückzuführen.

Die Bewilligungsverweigerung erscheint damit verhältnismässig (E. 2.2). Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen, Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege zufolge offensichtlicher Aussichtslosigkeit und Rechtsmittelbelehrung (E. 3 und 4). Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · ALLEINERZIEHENDE/-ER ARBEITSBEMÜHUNGEN COVID-19 ERTEILUNG NIEDERLASSUNGSBEWILLIGUNG INTEGRATION INTEGRATIONSDEFIZIT REFERENZ SOZIALHILFEBEZUG SPRACHKENNTNISSE UNTERSUCHUNGSGRUNDSATZ VERSCHULDEN WIDERRUFSGRUND · Rechtsnormen:

· Art. 34 Abs. 2 lit. a AIG Art. 34 Abs. 2 lit. c AIG Art. 58a AIG Art. 58a Abs. 2 AIG Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG Art. 90 AIG Art. 77 VZAE · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3