Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2021.00335 • VG ZH VB.2021.00335 KI-generiert

Appeal Regarding Building Permit in Open Space Bordering Building Zone

Geschäftsnummer VB.2021.00335
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case concerns an appeal against the approval of a building permit for the use of a small area bordering a designated open space zone (for cemeteries) located within the building zone, with the dispute revolving around traffic safety, design, and compliance with planning regulations. The court reasoned that federal legislation concerning open space zones is generally inapplicable when such a zone is entirely situated within a delineated building area, placing the matter under cantonal law, which, via referral, still makes the federal provision relevant for evaluating non-conforming structures. The court found that the proposed addition of fourteen parking spaces, given the existing fifty-one, did not significantly impact traffic safety standards, and since the requirements for new and replacement plantings were met, the authority was justified in not demanding the preservation of existing trees.

Legislator-Regeste

Amtlich

Baubewilligung | Innenliegende Freihaltezone; Verkehrssicherheit; Gestaltung und Einordnung. Befindet sich eine in einem Nutzungsplan festgesetzte Freihaltezone vollständig innerhalb des nutzungsplanerisch ausgeschiedenen Baugebiets, ist Art. 24 RPG gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ausnahmsweise nicht anwendbar, da sich diese Bestimmung nicht auf die Planung innerhalb der nutzungsplanerisch festgelegten Siedlungsbereiche bezieht. In solchen Fällen unterstehen Bauten und Anlagen in der betreffenden Freihaltezone dem kantonalen Recht. § 40 Abs. 1 Satz 2 PBG sieht ausdrücklich vor, dass für zonenfremde Bauten und Anlagen Art. 24 RPG gelten soll. Soweit es sich um eine innen liegende Freihaltezone handelt, ist Art. 24 RPG zwar nicht direkt auf zonenwidrige Bauten und Anlagen anwendbar, kraft Verweisung des kantonalen Rechts aber dennoch für die Beurteilung von zonenwidrigen Bauten und Anlagen massgebend (E. 3.1.1). Vorliegend steht die Zulässigkeit der Nutzung einer geringfügigen Fläche am Rand eines der Freihaltezone E (Friedhöfe) zugewiesenen Grundstücks innerhalb der Bauzonen infrage. Insofern kommt hier dem an sich gewichtigen Argument, dass der Bauzone dienende Erschliessungsstrassen aufgrund des Trennungsgrundsatzes nicht ausserhalb der Bauzonen zu liegen kommen sollen, keine entscheidende Bedeutung zu (E. 3.3). Ein wichtiger Grund, um von den Zugangsnormalien und der Verkehrssicherheitsverordnung gemäss § 360 Abs. 3 PBG abzuweichen, liegt nicht vor: angesichts der bereits bestehenden 51 Parkplätze wirken sich die geplanten zusätzlichen 14 Parkplätze nicht erheblich aus (E. 4.3). Insofern als mit Neu- und Ersatzpflanzungen den Voraussetzungen von § 238 Abs. 1 und 2 PBG entsprochen wird, durfte die Baubewilligungsbehörde darauf verzichten, nach § 238 Abs. 3 PBG, den Erhalt von vorhandenen Bäumen zu verlangen (E. 5.3). Abweisung.

Schlagwörter

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Bauzone Baubewilligungserteilung Parkplatzpflicht Weltraumrecht Zonenbeschränkungen Zonenplanänderung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 360 Abs. 3 PBG

The court considered whether grounds existed to deviate from access standards and traffic safety regulations, as cited in the reasoning, though the final order summary does not explicitly state the specific application of this article.

§ 238 Abs. 1 PBG

The court considered that the conditions for new and replacement plantings under this provision were met, allowing the authority to forgo demanding the preservation of existing trees.

§ 238 Abs. 2 PBG

The court considered that the conditions for new and replacement plantings under this provision were met, allowing the authority to forgo demanding the preservation of existing trees.

§ 238 Abs. 3 PBG

The court found that the authority was permitted to dispense with requiring the preservation of existing trees because the conditions of § 238 Abs. 1 and 2 PBG were met.

§ 40 Abs. 1 PBG

This provision was relevant for determining that Art. 24 RPG should apply to non-conforming buildings and structures within an internal free zone due to the cantonal law referral.

Art. 24 RPG

This article was used to determine the applicability for buildings and structures within an internal free zone that is otherwise within the designated building area, although its direct application was deemed exceptional.

§ 237 Abs. 2 PBG

This provision is listed among the legal norms considered by the court in the decision.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2021.00335

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2021.00335 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 16.09.2021 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Baubewilligung · Innenliegende Freihaltezone; Verkehrssicherheit; Gestaltung und Einordnung. Befindet sich eine in einem Nutzungsplan festgesetzte Freihaltezone vollständig innerhalb des nutzungsplanerisch ausgeschiedenen Baugebiets, ist Art. 24 RPG gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ausnahmsweise nicht anwendbar, da sich diese Bestimmung nicht auf die Planung innerhalb der nutzungsplanerisch festgelegten Siedlungsbereiche bezieht.

In solchen Fällen unterstehen Bauten und Anlagen in der betreffenden Freihaltezone dem kantonalen Recht. § 40 Abs. 1 Satz 2 PBG sieht ausdrücklich vor, dass für zonenfremde Bauten und Anlagen Art. 24 RPG gelten soll. Soweit es sich um eine innen liegende Freihaltezone handelt, ist Art. 24 RPG zwar nicht direkt auf zonenwidrige Bauten und Anlagen anwendbar, kraft Verweisung des kantonalen Rechts aber dennoch für die Beurteilung von zonenwidrigen Bauten und Anlagen massgebend (E. 3.1.1). Vorliegend steht die Zulässigkeit der Nutzung einer geringfügigen Fläche am Rand eines der Freihaltezone E (Friedhöfe) zugewiesenen Grundstücks innerhalb der Bauzonen infrage.

Insofern kommt hier dem an sich gewichtigen Argument, dass der Bauzone dienende Erschliessungsstrassen aufgrund des Trennungsgrundsatzes nicht ausserhalb der Bauzonen zu liegen kommen sollen, keine entscheidende Bedeutung zu (E. 3.3). Ein wichtiger Grund, um von den Zugangsnormalien und der Verkehrssicherheitsverordnung gemäss § 360 Abs. 3 PBG abzuweichen, liegt nicht vor: angesichts der bereits bestehenden 51 Parkplätze wirken sich die geplanten zusätzlichen 14 Parkplätze nicht erheblich aus (E. 4.3). Insofern als mit Neu- und Ersatzpflanzungen den Voraussetzungen von § 238 Abs. 1 und 2 PBG entsprochen wird, durfte die Baubewilligungsbehörde darauf verzichten, nach § 238 Abs. 3 PBG, den Erhalt von vorhandenen Bäumen zu verlangen (E. 5.3).

Abweisung. · --- · Stichworte: · BAUM BÄUME EINORDNUNG FREIHALTEZONE GESTALTUNG UND EINORDNUNG SCHUTZOBJEKT VERKEHRSSICHERE ERSCHLIESSUNG VERKEHRSSICHERHEIT · Rechtsnormen: · § 40 Abs. 1 PBG § 237 Abs. 2 PBG § 238 PBG § 238 Abs. 1 PBG § 238 Abs. 2 PBG § 238 Abs. 3 PBG Art. 24 RPG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3