Welfare Recipient v. State (Childcare Support Termination)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA welfare recipient challenged the rightfulness of the immediate termination of contributions for family-supplementary childcare, arguing that such aid is part of the essential social minimum which must ensure necessary care and personal development for children. The court reasoned that while social assistance is governed by the principle of subsidiarity, requiring beneficiaries to utilize available third-party resources when reasonable, the immediate termination of childcare support was not lawful because economic assistance must guarantee a child's needs are met, including necessary care and promotion tailored to their development, implying that such crucial support cannot be summarily withdrawn.
Legislator-Regeste
AmtlichSozialhilfe | Familienergänzende Kinderbetreuung; fristlose Kündigung. Als Teil des sozialen Existenzminimums soll die wirtschaftliche Hilfe laut § 15 Abs. 2 SHG auch die notwendige ärztliche oder therapeutische Behandlung und die notwendige Pflege in einem Spital, in einem Heim oder zu Hause gewährleisten und nach § 15 Abs. 3 SHG Kindern und Jugendlichen eine ihren Bedürfnissen angepasste Pflege und Erziehung sowie eine ihren Fähigkeiten entsprechende persönliche Förderung und Ausbildung ermöglichen (E. 2.1). Der Grundsatz der Subsidiarität in der Sozialhilfe bedeutet, dass wirtschaftliche Hilfe nur dann gewährt wird, wenn und soweit die betroffene Person sich nicht selber helfen kann oder wenn Hilfe von dritter Seite nicht oder nicht rechtzeitig erhältlich ist. Die Inanspruchnahme anderer Hilfsquellen muss jeweils zumutbar sein (E. 2.2). Die fristlose Kündigung durch die Beschwerdeführerin erweist sich nicht als rechtmässig (E. 2.5 ff.). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the reasoning regarding the scope of economic aid including necessary care and treatment, which is relevant to the subject matter decided upon.
Cited in the reasoning regarding enabling care, upbringing, and personal development for children and adolescents, which is relevant to the subject matter decided upon.
Cited in the reasoning regarding the scope of contributions for child care, which is relevant to the subject matter decided upon.
Cited in the reasoning regarding the duty of care for children, which is relevant to the subject matter decided upon.
Cited in the reasoning regarding the duty of care for children, which is relevant to the subject matter decided upon.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2021.00263
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2021.00263 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 26.07.2021 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Fürsorgerecht · Betreff: · Sozialhilfe · Familienergänzende Kinderbetreuung; fristlose Kündigung. Als Teil des sozialen Existenzminimums soll die wirtschaftliche Hilfe laut § 15 Abs. 2 SHG auch die notwendige ärztliche oder therapeutische Behandlung und die notwendige Pflege in einem Spital, in einem Heim oder zu Hause gewährleisten und nach § 15 Abs. 3 SHG Kindern und Jugendlichen eine ihren Bedürfnissen angepasste Pflege und Erziehung sowie eine ihren Fähigkeiten entsprechende persönliche Förderung und Ausbildung ermöglichen (E. 2.1).
Der Grundsatz der Subsidiarität in der Sozialhilfe bedeutet, dass wirtschaftliche Hilfe nur dann gewährt wird, wenn und soweit die betroffene Person sich nicht selber helfen kann oder wenn Hilfe von dritter Seite nicht oder nicht rechtzeitig erhältlich ist. Die Inanspruchnahme anderer Hilfsquellen muss jeweils zumutbar sein (E. 2.2). Die fristlose Kündigung durch die Beschwerdeführerin erweist sich nicht als rechtmässig (E. 2.5 ff.). Abweisung. · --- · Stichworte: · BEITRÄGE FRISTLOSE KÜNDIGUNG KINDERBETREUUNGSKOSTEN KINDESUNTERHALT SITUATIONSBEDINGTE LEISTUNGEN SOZIALHILFE SUBSIDIARITÄTSPRINZIP · Rechtsnormen:
· § 2 Abs. II SHG § 15 Abs. III SHG § 16 Abs. II SHV Art. 276 Abs. II ZGB Art. 307 Abs. I ZGB · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3