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VB.2021.00154 • VG ZH VB.2021.00154 KI-generiert

Administrative Court Remands Welfare Benefit Overpayment Case for Further Factual Inquiry Due to Inadequate Investigation

Geschäftsnummer VB.2021.00154
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative court reviewed a case concerning the unlawful receipt of social welfare benefits where the recipient allegedly failed to report income, an allegation the recipient did not dispute; however, the court held that the lower authority was not entirely absolved of its duty to investigate merely because the reporting violation was unchallenged, requiring it instead to obtain and at least preliminarily examine the files from the initial authority that suggested the existence of undeclared income, and at minimum, to review the documents used by the first instance to conclude that the burden of proof against the recipient had not been met, ultimately resulting in the case being remanded for further factual inquiry.

Legislator-Regeste

Amtlich

Sozialhilfe | Sozialhilfe: unrechtmässiger Bezug von Fürsorgeleistungen. Der Umstand, dass die Verletzung der Meldepflicht unbestritten blieb, entbindet die Vorinstanz nicht vollständig von ihrer Untersuchungspflicht. Zur Untersuchungspflicht gehört auch, dass diese die (vollständigen) Akten der verfügenden Behörde einholt, aus welchen letztere den Schluss zieht, dass die hilfeempfangende Person nicht deklarierte Einkünfte erzielt haben könnte, und das Vorhandensein einer Vermutungsbasis mindestens ansatzweise überprüft. Im Mindesten hätte die Vorinstanz aber diejenigen Akten einholen müssen, aus denen die erstinstanzliche Behörde ableitete, der Gegenbeweis sei nicht erbracht worden (E. 4.4). Rückweisung.

Schlagwörter

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Administrativuntersuchung Leistungsbezug Sozialhilfebetrug Beweislast unrechtmässiger Arbeitslosentaggeldbezug Einkommensdeklaration

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 26 SHG

This provision is the substantive legal basis related to the unlawful receipt of social welfare, which is the core subject of the appeal's merits.

§ 26a Abs. I VRG

This procedural provision, concerning the obligation to submit documents, is implicitly relevant to the procedural error found regarding the investigation duty (Aktenbeizug).

§ 7 VRG

This provision is related to the general rules governing administrative proceedings, relevant to the established procedural shortcomings (investigation duty).

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2021.00154

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2021.00154 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 09.07.2021 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Fürsorgerecht · Betreff: · Sozialhilfe · Sozialhilfe: unrechtmässiger Bezug von Fürsorgeleistungen. Der Umstand, dass die Verletzung der Meldepflicht unbestritten blieb, entbindet die Vorinstanz nicht vollständig von ihrer Untersuchungspflicht. Zur Untersuchungspflicht gehört auch, dass diese die (vollständigen) Akten der verfügenden Behörde einholt, aus welchen letztere den Schluss zieht, dass die hilfeempfangende Person nicht deklarierte Einkünfte erzielt haben könnte, und das Vorhandensein einer Vermutungsbasis mindestens ansatzweise überprüft.

Im Mindesten hätte die Vorinstanz aber diejenigen Akten einholen müssen, aus denen die erstinstanzliche Behörde ableitete, der Gegenbeweis sei nicht erbracht worden (E. 4.4). Rückweisung. · --- · Stichworte: · AKTEN AKTENBEIZUG GEGENBEWEIS RÜCKERSTATTUNG SOZIALHILFE TATSÄCHLICHE VERMUTUNG UNTERSUCHUNGSPFLICHT VERMUTUNGSBASIS WIRTSCHAFTLICHE HILFE · Rechtsnormen: · § 26 SHG § 7 VRG § 26a Abs. I VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 4