Sham Marriage: Residence Permit Denied for EU/EFTA National
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court denied a request for a residence permit for an EU/EFTA national married to a Swiss resident, finding strong indications that the marriage was a sham to circumvent immigration laws. The court reasoned that even an acquittal in criminal proceedings for deception did not preclude a finding of a sham marriage for immigration purposes, and the applicant failed to dispel the suspicion of a sham marriage. Consequently, no right of residence arose from either free movement provisions or domestic law.
Legislator-Regeste
AmtlichErteilung der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA | Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA. Soweit Bestimmungen des AuG wortgleich in das AIG überführt worden sind, liegt überhaupt kein übergangsrechtliches Problem, sondern eine reine Umbenennung des Gesetzes vor, weshalb die neue Gesetzesterminologie sogleich verwendet werden kann (E. 1.2). Es liegen gewichtige Indizien dafür vor, dass die Ehe zwischen dem Beschwerdeführer und seiner in der Schweiz aufenthaltsberechtigten Ehefrau nur zum Schein geschlossen wurde (E. 2.2 und E. 2.3). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung steht auch ein freisprechendes Strafurteil vom Vorwurf der Täuschung im Bereich der Scheinehe im Sinn von Art. 118 Abs. 2 AIG der (migrationsrechtlichen) Annahme einer Scheinehe nicht entgegen (E. 2.3.1.8). Verneinung des Vorliegens einer Gehörsverletzung (E. 2.4). Dem Beschwerdeführer gelingt es nicht, am bestehenden Scheineheverdacht hinreichende Zweifel zu wecken (E. 2.5). Es ergeben sich weder aus den freizügigkeits- und konventionsrechtlichen noch aus den innerstaatlichen Bestimmungen ein Aufenthaltsanspruch (E. 3). Abweisung der Beschwerde.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision is cited as the basis for assessing whether a marriage is a sham marriage in migration law, even if a criminal court has acquitted the individual of deception.
This provision is implicitly applied as the main ground for the rejection of the appeal, as the court found no right of residence based on internal regulations.
This provision is implicitly applied as the basis for rejecting the appeal, as the court found no right of residence based on the Freedom of Movement Agreement.
This provision is implicitly applied as the basis for rejecting the appeal, as the court found no right of residence based on the appendix to the Freedom of Movement Agreement.
This provision is implicitly applied as the basis for rejecting the appeal, as the court found no right of residence based on the appendix to the Freedom of Movement Agreement.
This provision likely relates to the procedural aspects of the administrative appeal process, as it is listed under 'Rechtsnormen' alongside substantive law.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2021.00070
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2021.00070 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 31.03.2021 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 18.08.2021 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Erteilung der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA · Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA. Soweit Bestimmungen des AuG wortgleich in das AIG überführt worden sind, liegt überhaupt kein übergangsrechtliches Problem, sondern eine reine Umbenennung des Gesetzes vor, weshalb die neue Gesetzesterminologie sogleich verwendet werden kann (E. 1.2).
Es liegen gewichtige Indizien dafür vor, dass die Ehe zwischen dem Beschwerdeführer und seiner in der Schweiz aufenthaltsberechtigten Ehefrau nur zum Schein geschlossen wurde (E. 2.2 und E. 2.3). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung steht auch ein freisprechendes Strafurteil vom Vorwurf der Täuschung im Bereich der Scheinehe im Sinn von Art. 118 Abs. 2 AIG der (migrationsrechtlichen) Annahme einer Scheinehe nicht entgegen (E. 2.3.1.8). Verneinung des Vorliegens einer Gehörsverletzung (E. 2.4). Dem Beschwerdeführer gelingt es nicht, am bestehenden Scheineheverdacht hinreichende Zweifel zu wecken (E. 2.5).
Es ergeben sich weder aus den freizügigkeits- und konventionsrechtlichen noch aus den innerstaatlichen Bestimmungen ein Aufenthaltsanspruch (E. 3). Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · ARBEITSVERTRAG BANGLADESCH BEWEISLAST DÄNEMARK FREISPRUCH FREIZÜGIGKEITSABKOMMEN (FZA) GEGENBEWEIS INDIZIEN INDIZIENBEWEIS MITWIRKUNGSPFLICHT NICHTERTEILUNG DER AUFENTHALTSBEWILLIGUNG PORTUGAL RECHTLICHES GEHÖR SCHEINEHE SCHEINEHEVERDACHT STRAFURTEIL ÜBERGANGSRECHT WOHNUNGSKONTROLLE · Rechtsnormen: · Art. 2 Abs. 1 AIG Art. 2 Abs. 2 AIG Art. 30 Zus. 1 lit. b AIG Art. 43 Abs. 1 AIG Art. 50 AIG Art. 51 AIG Art. 83 AIG Art. 96 Abs. 1 AIG Art. 118 Abs. 1 AIG Art. 126 AIG Art. 7 lit. d FZA Art. 7 lit. e FZA Art. 3 Abs. 1 Anhang I FZA Art. 3 Abs. 2 lit. a Anhang I FZA § 20 VRG § 50 VRG · Publikationen:
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