Building Protection Order Upheld Against Owner's Prior Negotiation Waiver
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court upheld the protection order for a building in a core zone, reasoning that the preservation interest outweighed the demolition interest, despite the property owner's prior agreement in negotiations to potentially waive an appeal against the building's exclusion from an inventory to secure the protection of a different object. The decision heavily relied on expert architectural reports indicating the building significantly contributed to the townscape as part of an ensemble with adjacent properties, concluding that its demolition would destroy the ensemble effect, and noting the building possessed inherent and substantial situational value, while alternative uses remained economically viable, thus minimizing the impact of the protection order on urban development goals.
Legislator-Regeste
AmtlichUnterschutzstellung | Unterschutzstellung eines Gebäudes in der Kernzone. Es ist weder zweckwidrig noch führt es zu einem Legitimationsverlust, dass sich der ZVH auf dem Verhandlungsweg bereit erklärte, auf ein Rechtsmittel gegen eine Inventarentlassung allenfalls zu verzichten, um damit die Unterschutzstellung eines anderen Objekts sicherzustellen (E. 2). Denkmalpflegerischen Fachgutachten kommt eine massgebliche Bedeutung zu; die Behörde darf nicht ohne triftige Gründe davon abweichen (E. 5.2). Das Gutachten führt aus, dass das streitgegenständliche Gebäude im Zusammenspiel mit den beiden benachbarten Liegenschaften das Ortsbild ensemblebildend wesentlich präge (E. 5.3). Bei Abbruch eines Mittelgebäudes fällt die Ensemblewirkung getrennter Gebäude regelmässig weg (E. 6.1.2). Das Gebäude verfügt über einen gewissen Eigen- und einen hohen Situationswert (E. 6.1.3, E. 6.3). Durch die Unterschutzstellung bleibt eine wirtschaftlich sinnvolle Nutzung des Grundstücks möglich und das Interesse am gänzlichen Abbruch der Liegenschaft ist auch unter dem Aspekt der städtebaulichen Verdichtung und Modernisierung als eher gering zu werten; das Unterschutzstellungsinteresse überwiegt die Interessen an einer vollständigen Inventarentlassung (E. 7.2 f.). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision relates to the conditions for the protection of cultural assets, which is the main subject of the final decision (rejection of the appeal against the protection order).
This provision relates to the assessment criteria for cultural assets, which is the main subject of the final decision (rejection of the appeal against the protection order).
This provision relates to the designation of protected cultural assets, which is the main subject of the final decision (rejection of the appeal against the protection order).
This provision likely relates to the legal recourse concerning the protection order, justifying the court's ruling on the appeal.
This provision likely relates to the legal recourse concerning the protection order, justifying the court's ruling on the appeal.
This provision relates to the procedural aspects of the administrative court's power to rule, as it is listed alongside the substantive norms in the section citing the legal norms applied.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2021.00051
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2021.00051 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 07.10.2021 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 23.09.2022 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Unterschutzstellung · Unterschutzstellung eines Gebäudes in der Kernzone. Es ist weder zweckwidrig noch führt es zu einem Legitimationsverlust, dass sich der ZVH auf dem Verhandlungsweg bereit erklärte, auf ein Rechtsmittel gegen eine Inventarentlassung allenfalls zu verzichten, um damit die Unterschutzstellung eines anderen Objekts sicherzustellen (E. 2).
Denkmalpflegerischen Fachgutachten kommt eine massgebliche Bedeutung zu; die Behörde darf nicht ohne triftige Gründe davon abweichen (E. 5.2). Das Gutachten führt aus, dass das streitgegenständliche Gebäude im Zusammenspiel mit den beiden benachbarten Liegenschaften das Ortsbild ensemblebildend wesentlich präge (E. 5.3). Bei Abbruch eines Mittelgebäudes fällt die Ensemblewirkung getrennter Gebäude regelmässig weg (E. 6.1.2). Das Gebäude verfügt über einen gewissen Eigen- und einen hohen Situationswert (E. 6.1.3, E. 6.3). Durch die Unterschutzstellung bleibt eine wirtschaftlich sinnvolle Nutzung des Grundstücks möglich und das Interesse am gänzlichen Abbruch der Liegenschaft ist auch unter dem Aspekt der städtebaulichen Verdichtung und Modernisierung als eher gering zu werten; das Unterschutzstellungsinteresse überwiegt die Interessen an einer vollständigen Inventarentlassung (E. 7.2 f.).
Abweisung. · --- · Stichworte: · DENKMALSCHUTZ EIGENWERT ENSEMBLE GUTACHTEN INTERESSENABWÄGUNG ISOS KERNZONE SITUATIONSWERT UNTERSCHUTZSTELLUNG · Rechtsnormen: · § 203 Abs. I lit. c PBG § 205 PBG § 207 PBG § 338b Abs. IV PBG § 338b Abs. V PBG § 7 Abs. I VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3