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VB.2020.00853 • VG ZH VB.2020.00853 KI-generiert

Appeal Against Non-Renewal of Residence Permit Based on Cohabitation Status

Geschäftsnummer VB.2020.00853
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)
Kostenauflage zulasten Vorinstanz / Staat

Legislator-Zusammenfassung

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The court considered an appeal against the non-renewal of a short-term residence permit for an individual who claimed a right to remain based on an established cohabitation relationship, noting that the court's jurisdiction was limited. The court reasoned that the appellant had already lost her status as a person with freedom of movement rights as a worker due to the cessation of employment and had not sufficiently substantiated permanent incapacity to work, which would otherwise be incompatible with a simultaneous claim of employability. However, acknowledging a long-term partnership with a Swiss resident and to avoid a loss of instance, the court found that a right to reside based on the protection of private life could not be entirely excluded, leading to the case being remanded to the lower authority for further clarification, while also adjusting costs and compensation accordingly.

Legislator-Regeste

Amtlich

Verlängerung der Kurzaufenthaltsbewilligung EU/EFTA | Nichtverlängerung der Kurzaufenthaltsbewilligung / Anwesenheitsrecht aufgrund eines gefestigten Konkubinats. Kognition des Verwaltungsgerichts (E. 1.1). Abweisung eines Antrags auf Verfahrenssistierung zwecks Sachverhaltsergänzung mangels Entscheidrelevanz (E. 1.2). Freizügigkeitsrechtliche Verbleiberechte bei vorübergehender oder dauernder Arbeitsunfähigkeit: Die Beschwerdeführerin hat ihre freizügigkeitsrechtliche Arbeitnehmereigenschaft zum Zeitpunkt des migrationsamtlichen Entscheids bereits verloren und eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit ist nicht hinreichend substanziiert worden bzw. mit der zugleich behaupteten Vermittelbarkeit auf dem Arbeitsmarkt unvereinbar. Sodann sind andere freizügigkeitsrechtliche Ansprüche nicht ersichtlich (E. 2). Ein Anwesenheitsanspruch aufgrund des Anspruchs auf Achtung des Privatlebens entfällt vorliegend bereits aufgrund der relativ kurzen Anwesenheitsdauer und der hinter üblichen Integrationserwartungen zurückgebliebenen Integration der Beschwerdeführerin. Jedoch kann nach derzeitiger Aktenlage nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass die Beschwerdeführerin sich aufgrund ihrer langjährigen partnerschaftlichen Beziehung zu einem in der Schweiz aufenthaltsberechtigten Landsmann auf ein grundrechtlich geschütztes Anwesenheitsrecht berufen kann, weshalb die Sache zur Vermeidung eines Instanzenverlusts und zwecks weiteren Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen ist (E. 3). Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen und Abschreibung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege zufolge Gegenstandslosigkeit, nachdem die Beschwerdeführerin im Beschwerdeverfahren nicht kostenpflichtig wird und die Kosten ihres Rechtsvertreters bereits vollumfänglich durch die zuzusprechende Parteientschädigung gedeckt erscheinen (E. 4). Rechtsmittelbelehrung (E. 5). Rückweisung.

Schlagwörter

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Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung Verbleiberecht Aufenthaltsbewilligung Grundrechte Arbeitsbewilligungen erworbener Anspruch

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 13 Abs. I BV

The case was remanded to the lower court for further investigation regarding a right of residence protected by fundamental rights, possibly related to Article 13(I) of the Federal Constitution (respect for private life).

Art. 8 Abs. I EMRK

The case was remanded to the lower court for further investigation regarding a right of residence protected by fundamental rights, possibly related to Article 8(I) ECHR (respect for private life).

Art. 4 FZA

This provision concerning the right of entry and residence for nationals of an EU/EFTA state who are workers was implicitly considered as the basis for the loss of rights before being remanded for further assessment regarding the partnership.

Art. 24 Abs. I lit. a Anhang I FZA

This provision regarding the right of residence for family members of a worker was implicitly considered as the basis for the lost rights before being remanded for further assessment regarding the partnership.

Art. 93 BGG

This provision (Federal Supreme Court procedural law, likely cited analogously or as background for procedural questions) appears to be linked to the rejection of the request for procedural suspension, although the final order doesn't explicitly state a ruling based on it.

§ 16 Abs. I VRG

This provision governs the allocation of costs, as the decision orders that the costs shall be settled according to the outcome of the initial decision.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2020.00853

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2020.00853 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 13.01.2021 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Verlängerung der Kurzaufenthaltsbewilligung EU/EFTA · Nichtverlängerung der Kurzaufenthaltsbewilligung / Anwesenheitsrecht aufgrund eines gefestigten Konkubinats. Kognition des Verwaltungsgerichts (E. 1.1). Abweisung eines Antrags auf Verfahrenssistierung zwecks Sachverhaltsergänzung mangels Entscheidrelevanz (E. 1.2).

Freizügigkeitsrechtliche Verbleiberechte bei vorübergehender oder dauernder Arbeitsunfähigkeit: Die Beschwerdeführerin hat ihre freizügigkeitsrechtliche Arbeitnehmereigenschaft zum Zeitpunkt des migrationsamtlichen Entscheids bereits verloren und eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit ist nicht hinreichend substanziiert worden bzw. mit der zugleich behaupteten Vermittelbarkeit auf dem Arbeitsmarkt unvereinbar. Sodann sind andere freizügigkeitsrechtliche Ansprüche nicht ersichtlich (E. 2). Ein Anwesenheitsanspruch aufgrund des Anspruchs auf Achtung des Privatlebens entfällt vorliegend bereits aufgrund der relativ kurzen Anwesenheitsdauer und der hinter üblichen Integrationserwartungen zurückgebliebenen Integration der Beschwerdeführerin.

Jedoch kann nach derzeitiger Aktenlage nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass die Beschwerdeführerin sich aufgrund ihrer langjährigen partnerschaftlichen Beziehung zu einem in der Schweiz aufenthaltsberechtigten Landsmann auf ein grundrechtlich geschütztes Anwesenheitsrecht berufen kann, weshalb die Sache zur Vermeidung eines Instanzenverlusts und zwecks weiteren Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen ist (E. 3). Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen und Abschreibung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege zufolge Gegenstandslosigkeit, nachdem die Beschwerdeführerin im Beschwerdeverfahren nicht kostenpflichtig wird und die Kosten ihres Rechtsvertreters bereits vollumfänglich durch die zuzusprechende Parteientschädigung gedeckt erscheinen (E. 4).

Rechtsmittelbelehrung (E. 5). Rückweisung. · --- · Stichworte: · ARBEITNEHMEREIGENSCHAFT ARBEITNEHMERFREIZÜGIGKEIT ARBEITSUNFÄHIGKEIT DAUERNDE ARBEITSUNFÄHIGKEIT DEUTSCHLAND FAMILIENLEBEN GEFESTIGTE BEZIEHUNG GEFESTIGTES KONKUBINAT INVALIDITÄT KONKUBINAT KONKUBINATSPAAR RÜCKWEISUNG SISTIERUNG STRAFFÄLLIGKEIT VERLUSTSCHEINE ZWISCHENENTSCHEID · Rechtsnormen: · Abs. II AIG Art. 33 Abs. II AIG Art. 61a AIG Art. 61a Abs. V AIG § 3 AnwGebV § 6 ATSG § 7 ATSG Art. 93 BGG Art. 13 Abs. I BV Art. 8 Abs. I EMRK Art. 4 FZA Art. 12 FZA Art. 22 FZA Art. 4 Abs. II Anhang I FZA Art. 6 Anhang I FZA Art. 12 Anhang I FZA Art. 24 Abs. I lit. a Anhang I FZA § 9 Abs. I GebV VGr neu Art. 23 Abs. I VEP § 16 Abs. I VRG · Publikationen:

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