Social Assistance Payments: Situational Expenses Coverage and Meal Allowance Calculation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe administrative court reviewed an appeal concerning social assistance payments where the appellant contested the municipality's refusal to cover certain employment-related expenses. The court determined that expenses necessary for the recipient's integration and activities serving the goals of social assistance, such as extra costs for meals away from home or for necessary private vehicle use when public transport is impractical, must be covered as situational benefits. Specifically, the court found that the municipal rule limiting meal allowances to workdays of eight hours or more was contrary to guidelines, mandating compensation for main meals eaten away from home during shifts exceeding five hours, but upheld the initial denial of car cost coverage because the vehicle was purchased without consultation and supporting documentation was lacking.
Legislator-Regeste
AmtlichSozialhilfe | Sozialhilfe Erwerbsunkosten sind im Rahmen von situationsbedingten Leistungen zu übernehmen, wenn die Tätigkeit den Zielen der Sozialhilfe dient. Übernommen werden insbesondere Mehrkosten für die auswärtige Verpflegung, die öffentlichen Verkehrsmittel oder die privaten Motorfahrzeuge, wenn das Fahrziel nicht auf zumutbare Weise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden kann (E. 3.2). Die kommunale Regelung, wonach eine Mahlzeitenentschädigung nur bei einer Arbeitszeit von mindestens acht Stunden pro Tag ausgerichtet wird, weicht in unzulässiger Weise von den SKOS-Richtlinien ab. Ob eine Mahlzeitenentschädigung auszurichten ist, hängt nicht allein von der Arbeitsdauer ab, sondern insbesondere davon, ob eine auswärtige Hauptmahlzeit eingenommen wird. Dem Beschwerdeführer ist für jene Arbeitseinsätze, die länger als fünf Stunden dauerten und sich über den Zeitraum einer Hauptmahlzeit erstreckten, eine entsprechende Entschädigung auszurichten (E. 4.2). Keine Entschädigung für erhöhten Nahrungsbedarf (E. 4.3). Aufgrund seiner Arbeitszeiten ist der Beschwerdeführer auf ein Auto angewiesen, um rechtzeitig zu seiner Arbeitsstelle zu gelangen (E. 4.4.1). Nachdem der Beschwerdeführer das Auto ohne Rücksprache mit der Beschwerdegegnerin gekauft und bezüglich der mit der Benützung des Fahrzeugs verbundenen Kosten keine Belege zu den Akten gereicht hat, ist im Ergebnis nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin bislang keine entsprechenden Erwerbsunkosten übernommen hat (E. 4.4.3 f.). Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung für den Beschwerdeführer (E. 6.3). Teilweise Gutheissung der Beschwerde.
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KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision is cited in the 'Rechtsnormen' section but does not appear in the dispositive orders listed in the 'Betreff' section, which indicates the outcome. However, if the reference section lists provisions governing the final decision structure (like admissibility or outcome appeal), and based on the common structure of these extracts, we must check the specific context of the ruling. Given the ruling partially granted the appeal, and assuming this is the procedural basis if an appeal to a higher court was mentioned, we list it, but note it is primarily procedural context provided in the header summary.
This provision (Right to be heard) is cited in the summary, implying it was relevant to the court's assessment leading to the partial granting of the appeal.
This paragraph concerning basic assistance likely underpinned the court's decision regarding the scope of social assistance/support.
This paragraph concerning supplementary assistance was likely central to the assessment of situational benefits (Erwerbsunkosten).
This specific subsection on supplementary assistance was applied in the reasoning regarding meal compensation.
This regulation likely governed the assessment of specific costs like meal compensation.
This regulation was used in the context of assessing the necessity of costs, such as those related to the vehicle.
This regulation was cited in relation to the granting of specific situational benefits.
This regulation was cited regarding the rules for covering costs related to job performance/commuting.
This provision relates to the obligation to cooperate (Mitwirkungspflicht) and was implicitly used when assessing the lack of documentation for car costs.
This procedural article was likely applied regarding the granting of free legal assistance mentioned in E. 6.3.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2020.00744
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2020.00744 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 09.02.2021 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 10.05.2021 nicht eingetreten. · Rechtsgebiet: · Fürsorgerecht · Betreff: · Sozialhilfe · Sozialhilfe Erwerbsunkosten sind im Rahmen von situationsbedingten Leistungen zu übernehmen, wenn die Tätigkeit den Zielen der Sozialhilfe dient. Übernommen werden insbesondere Mehrkosten für die auswärtige Verpflegung, die öffentlichen Verkehrsmittel oder die privaten Motorfahrzeuge, wenn das Fahrziel nicht auf zumutbare Weise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden kann (E. 3.2).
Die kommunale Regelung, wonach eine Mahlzeitenentschädigung nur bei einer Arbeitszeit von mindestens acht Stunden pro Tag ausgerichtet wird, weicht in unzulässiger Weise von den SKOS-Richtlinien ab. Ob eine Mahlzeitenentschädigung auszurichten ist, hängt nicht allein von der Arbeitsdauer ab, sondern insbesondere davon, ob eine auswärtige Hauptmahlzeit eingenommen wird. Dem Beschwerdeführer ist für jene Arbeitseinsätze, die länger als fünf Stunden dauerten und sich über den Zeitraum einer Hauptmahlzeit erstreckten, eine entsprechende Entschädigung auszurichten (E. 4.2).
Keine Entschädigung für erhöhten Nahrungsbedarf (E. 4.3). Aufgrund seiner Arbeitszeiten ist der Beschwerdeführer auf ein Auto angewiesen, um rechtzeitig zu seiner Arbeitsstelle zu gelangen (E. 4.4.1). Nachdem der Beschwerdeführer das Auto ohne Rücksprache mit der Beschwerdegegnerin gekauft und bezüglich der mit der Benützung des Fahrzeugs verbundenen Kosten keine Belege zu den Akten gereicht hat, ist im Ergebnis nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin bislang keine entsprechenden Erwerbsunkosten übernommen hat (E. 4.4.3 f.). Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung für den Beschwerdeführer (E. 6.3).
Teilweise Gutheissung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · ARBEITSWEG AUSWÄRTIGE VERPFLEGUNG AUTO AUTOKOSTEN ERWERBSUNKOSTEN MEHRKOSTEN MITWIRKUNGSPFLICHT MOTORFAHRZEUG ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL RECHTLICHES GEHÖR SITUATIONSBEDINGTE LEISTUNGEN SOZIALHILFE WIRTSCHAFTLICHE HILFE · Rechtsnormen: · Art. 93 Abs. I BGG Art. 29 Abs. II BV § 18 SHG § 21 SHG § 21 Abs. II SHG § 17 SHV § 23 SHV § 27 SHV § 28 SHV § 11 Abs. II VRG § 19a Abs. II VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3