Right of Temporary Use for Construction Access and Compensation Calculation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerned an appeal against a decision allowing the temporary use of neighboring properties for construction site access under the right of temporary use ("Hammerschlagsrecht") during building work. The court reasoned that the prerequisites for exercising this right—including the need for construction access, limited duration, non-intrusive use, and reasonableness—were met, upholding the lower court's finding regarding the necessity of using the adjacent land for site traffic. Furthermore, the court confirmed that compensation under the relevant statute requires full indemnification, calculated based on the duration of use, land value, and the applicable interest rate, mandating the use of the Federal Department of Economic Affairs' reference interest rate for calculating the interest on the monetary compensation awarded.
Legislator-Regeste
AmtlichBewilligung für vorübergehende Inanspruchnahme von Drittgrundstücken | Hammerschlagsrecht: besonderes Wegrecht zur vorübergehenden Benutzung von Baugrundstücken; Verzinsung einer Geldleistung nach dem PBG. § 229 PBG lässt – unter der restriktiven Voraussetzung der möglichst schonenden Inanspruchnahme, zeitlichen Beschränktheit, Notwendigkeit für bauliche Arbeiten sowie Zumutbarkeit – das Benutzen des Nachbargrundstücks für das Befahren im Sinn einer Baustellenzufahrt zu (E. 4.2). Die Beanspruchung des Nachbargrundstücks im Rahmen der vorinstanzlichen Erwägungen ist nicht zu beanstanden (E. 5-7). Gemäss § 229 Abs. 2 PBG ist das Hammerschlagsrecht gegen volle Entschädigung auszuüben. Die Höhe der Entschädigung bemisst sich damit grundsätzlich nach der Dauer der Beanspruchung, dem Verkehrswert des beanspruchten Landes und dem aktuellen Zinssatz (E. 8). Im Rahmen von § 4 PBG ist – zumal die Funktion des Zinssatzes für variable Hypotheken der Zürcher Kantonalbank integral vom Referenzzinssatz des WBF übernommen wurde – generell auf den Referenzzinssatz des WBF abzustellen (E. 8.2). Die korrekten vorinstanzlichen Erwägungen sind zu bestätigen (E. 8.3). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertThis provision justifies allowing the use of the neighboring property for construction site access under specific restrictive conditions.
This provision is cited as the basis for exercising the right to claim for full compensation, particularly concerning the calculation of interest.
This provision is applied to determine the applicable reference interest rate for calculating compensation.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2020.00726
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2020.00726 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 26.08.2021 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 11.07.2023 nicht eingetreten. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Bewilligung für vorübergehende Inanspruchnahme von Drittgrundstücken · Hammerschlagsrecht: besonderes Wegrecht zur vorübergehenden Benutzung von Baugrundstücken;
Verzinsung einer Geldleistung nach dem PBG. § 229 PBG lässt – unter der restriktiven Voraussetzung der möglichst schonenden Inanspruchnahme, zeitlichen Beschränktheit, Notwendigkeit für bauliche Arbeiten sowie Zumutbarkeit – das Benutzen des Nachbargrundstücks für das Befahren im Sinn einer Baustellenzufahrt zu (E. 4.2). Die Beanspruchung des Nachbargrundstücks im Rahmen der vorinstanzlichen Erwägungen ist nicht zu beanstanden (E. 5-7). Gemäss § 229 Abs. 2 PBG ist das Hammerschlagsrecht gegen volle Entschädigung auszuüben. Die Höhe der Entschädigung bemisst sich damit grundsätzlich nach der Dauer der Beanspruchung, dem Verkehrswert des beanspruchten Landes und dem aktuellen Zinssatz (E. 8).
Im Rahmen von § 4 PBG ist – zumal die Funktion des Zinssatzes für variable Hypotheken der Zürcher Kantonalbank integral vom Referenzzinssatz des WBF übernommen wurde – generell auf den Referenzzinssatz des WBF abzustellen (E. 8.2). Die korrekten vorinstanzlichen Erwägungen sind zu bestätigen (E. 8.3). Abweisung. · --- · Stichworte: · BAUSTELLE BAUSTELLENVERKEHR BAUSTELLENWAND ENTSCHÄDIGUNG ERSCHLIESSUNG HAMMERSCHLAGSRECHT PRIVATRECHT VERZINSUNG VORGARTENLAND WEGRECHT ZIVILRECHT · Rechtsnormen: · § 4 PBG § 229 PBG § 229 Abs. 2 PBG § 230 PBG § 233 Abs. 1 PBG § 237 Abs. 1 PBG § 240 Abs. 3 PBG Art. 680 ZGB Art. 695 ZGB · Publikationen:
· - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 1