Residence Permit Extension Granted Despite Social Welfare Dependency
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court reviewed a decision to deny the extension of a residence permit due to dependency on social welfare. The applicant had lived in the country for a significant portion of her life, and her reliance on social assistance stemmed from a diagnosed mental illness, making it not her fault. The court reasoned that an unprovoked dependency on social welfare should not be grounds for refusing a permit extension or issuing a warning, and therefore ordered the permit to be extended, subject to federal approval, while also addressing legal costs and attorney fees.
Legislator-Regeste
AmtlichVerlängerung der Aufenthaltsbewilligung | Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung wegen Sozialhilfeabhängigkeit. Kognition des Verwaltungsgerichts (E. 1). Verhältnismässigkeit eines Bewilligungswiderrufs wegen Sozialhilfeabhängigkeit: Die Beschwerdeführerin verbrachte einen Grossteil ihres Lebens in der Schweiz und der Sozialhilfebezug ist ihr auch nach vorinstanzlicher Einschätzung aufgrund einer psychischen Erkrankung nicht vorwerfbar. Ein unverschuldeter Sozialhilfebezug rechtfertigt praxisgemäss aber weder die Verweigerung einer Bewilligungsverlängerung noch eine ausländerrechtliche Verwarnung, weshalb das Migrationsamt anzuweisen ist, die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführerin unter Vorbehalt der Zustimmung des SEM zu verlängern (E. 2). Ausgangsgemässe Regelung der Kostenfolgen und Zusprechung einer Entschädigung für das Beschwerdeverfahren (E. 3). Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege, soweit das Gesuch mangels Kostenauflage nicht gegenstandslos geworden ist (E. 4.1). Kürzung der Honorarnote des unentgeltlichen Rechtsbeistands unter Anrechnung der zuzusprechenden Parteientschädigung (E. 4.2 f.). Rechtsmittelbelehrung (E. 5). Beschwerdegutheissung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision is cited as a basis for the non-extension of the residence permit due to social assistance dependency.
This provision is cited in relation to the grounds for refusing or revoking a residence permit.
This provision is cited regarding the grounds for revoking a residence permit.
This provision is cited in relation to the extension of a residence permit.
This provision is cited in relation to the powers of the court.
This provision is cited regarding the right to respect for private and family life.
This provision is cited regarding limitations on the right to respect for private and family life.
This provision is cited regarding the right to protection of minors.
This provision is cited in relation to the award of compensation for the appeal procedure.
This provision is cited in relation to the remuneration of the legal representative.
This provision is cited regarding the award of legal aid.
This provision is cited regarding the award of legal aid.
This provision is cited regarding the regulation of costs.
This provision is cited regarding the regulation of costs.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2020.00629
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2020.00629 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 13.01.2021 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung · Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung wegen Sozialhilfeabhängigkeit. Kognition des Verwaltungsgerichts (E. 1). Verhältnismässigkeit eines Bewilligungswiderrufs wegen Sozialhilfeabhängigkeit: Die Beschwerdeführerin verbrachte einen Grossteil ihres Lebens in der Schweiz und der Sozialhilfebezug ist ihr auch nach vorinstanzlicher Einschätzung aufgrund einer psychischen Erkrankung nicht vorwerfbar.
Ein unverschuldeter Sozialhilfebezug rechtfertigt praxisgemäss aber weder die Verweigerung einer Bewilligungsverlängerung noch eine ausländerrechtliche Verwarnung, weshalb das Migrationsamt anzuweisen ist, die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführerin unter Vorbehalt der Zustimmung des SEM zu verlängern (E. 2). Ausgangsgemässe Regelung der Kostenfolgen und Zusprechung einer Entschädigung für das Beschwerdeverfahren (E. 3). Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege, soweit das Gesuch mangels Kostenauflage nicht gegenstandslos geworden ist (E. 4.1).
Kürzung der Honorarnote des unentgeltlichen Rechtsbeistands unter Anrechnung der zuzusprechenden Parteientschädigung (E. 4.2 f.). Rechtsmittelbelehrung (E. 5). Beschwerdegutheissung. · --- · Stichworte: · BEISTAND BEISTANDSCHAFT BESCHWERDEFRIST FRISTVERLÄNGERUNG FÜRSORGEABHÄNGIGKEIT GESETZLICHE FRIST HONORARNOTE KESB KOSOVO KOSTENNOTE KÜRZUNG PARANOIA PRIVATLEBEN PSYCHISCHE ERKRANKUNG SCHIZOPHRENIE SOZIALHILFEABHÄNGIGKEIT SOZIALHILFEBEZUG UNVERSCHULDET UNVERSCHULDETHEIT VERSCHULDEN · Rechtsnormen: · Art. 33 Abs. III AIG Art. 58a Abs. II AIG Art. 62 Abs. I lit. e AIG Art. 63 Abs. I lit. c AIG Art. 96 Abs. II AIG § 3 AnwGebV Art. 13 BV Art. 8 Abs. I EMRK Art. 8 Abs. II EMRK § 9 Abs. I GebV VGr neu § 12 Abs. I VRG § 16 Abs. I VRG Art. 77f lit. a VZAE Art. 77f lit. b VZAE · Publikationen:
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