Radon Measurement Procurement Challenge: Negotiated Procedure Adherence
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court reviewed a procurement case concerning radon measurements awarded through a negotiated procedure, where the contract value was below the threshold requiring a formal invitation procedure. The court reasoned that although the awarding authority could have chosen a more formal procedure, adhering to the negotiated procedure rules was mandatory once selected, but simply soliciting multiple bids did not automatically elevate the process to an invitation procedure, provided the authority did not create the appearance of such a process; furthermore, the court found no indication that the award decision was arbitrary or violated other fundamental legal principles applicable to the negotiated award.
Legislator-Regeste
AmtlichSubmission | Vergabeverfahren betreffend Radonmessungen. Freihändiges Verfahren. Der Auftragswert der vorliegenden Vergabe liegt innerhalb des Bereichs, für welchen das freihändige Verfahren zugelassen ist bzw. unterhalb des Schwellenwerts, über welchem ein Einladungsverfahren durchgeführt werden müsste (E. 3). Dem Auftraggeber steht es grundsätzlich frei, ein höherstufiges Verfahren durchzuführen, als es aufgrund des Auftragswerts erforderlich wäre. In diesem Fall muss er sich auf der gewählten Verfahrensart behaften lassen und hat die dafür geltenden Verfahrens- und materiellen Regeln zu befolgen. Durch das Einholgen mehrerer Offerten wird ein freihändiges Verfahren jedoch nicht zu einem Einladungsverfahren aufgestuft; die Vergabebehörde hat nicht den Anschein erweckt, es finde ein Einladungsverfahren statt. Das Verfahren ist als freihändige Vergabe zu qualifizieren (E. 4). Auch beim freihändigen Verfahren ist eine auf unsachliche oder sachfremde Kriterien abstellende und damit willkürliche Vergabe unzulässig. Hierfür oder für die Verletzung anderer rechtsstaatlicher Grundsätze bestehen allerdings keine Anhaltspunkte (E. 5). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision is cited as a legal norm related to the decision, although its direct application in the operative part is not explicitly detailed, it is contextually relevant to the finding that the procedure chosen was permissible.
This provision is cited as a legal norm related to the decision, although its direct application in the operative part is not explicitly detailed, it is contextually relevant to the finding that the procedure chosen was permissible.
This provision is cited as a legal norm related to the decision, although its direct application in the operative part is not explicitly detailed, it is contextually relevant to the finding that the procedure chosen was permissible.
This provision is cited as a legal norm related to the decision, although its direct application in the operative part is not explicitly detailed, it is contextually relevant to the finding that the procedure chosen was permissible.
This provision is cited as a legal norm related to the decision, although its direct application in the operative part is not explicitly detailed, it is contextually relevant to the finding that the procedure chosen was permissible.
This provision is cited as a legal norm related to the decision, although its direct application in the operative part is not explicitly detailed, it is contextually relevant to the finding that the procedure chosen was permissible.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2020.00502
--- · --- · --- · --- · --- · [Standard Suche](/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm) · [Erweiterte Suche](/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm) · [Hilfe](/findinfo/help/index.htm)
[Druckansicht](/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=220592&W10_KEY=13317044&nTrefferzeile=1&Template=standard/results/printviewdocument.fiw)
--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2020.00502 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 17.09.2020 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Submissionsrecht · Betreff: · Submission · Vergabeverfahren betreffend Radonmessungen. Freihändiges Verfahren. Der Auftragswert der vorliegenden Vergabe liegt innerhalb des Bereichs, für welchen das freihändige Verfahren zugelassen ist bzw. unterhalb des Schwellenwerts, über welchem ein Einladungsverfahren durchgeführt werden müsste (E. 3).
Dem Auftraggeber steht es grundsätzlich frei, ein höherstufiges Verfahren durchzuführen, als es aufgrund des Auftragswerts erforderlich wäre. In diesem Fall muss er sich auf der gewählten Verfahrensart behaften lassen und hat die dafür geltenden Verfahrens- und materiellen Regeln zu befolgen. Durch das Einholgen mehrerer Offerten wird ein freihändiges Verfahren jedoch nicht zu einem Einladungsverfahren aufgestuft; die Vergabebehörde hat nicht den Anschein erweckt, es finde ein Einladungsverfahren statt. Das Verfahren ist als freihändige Vergabe zu qualifizieren (E. 4).
Auch beim freihändigen Verfahren ist eine auf unsachliche oder sachfremde Kriterien abstellende und damit willkürliche Vergabe unzulässig. Hierfür oder für die Verletzung anderer rechtsstaatlicher Grundsätze bestehen allerdings keine Anhaltspunkte (E. 5). Abweisung. · --- · Stichworte: · EINLADUNGSVERFAHREN FREIHÄNDIGES VERFAHREN KONKURRENZOFFERTEN SCHWELLENWERT SUBMISSION · Rechtsnormen: · Art. 3 BGBM Art. 5 Abs. I BGBM Art. 7 IVöB Art. 12 Abs. I IVöB § 11 Abs. II SubmV § 13 Abs. I SubmV · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3