Protection Order Extension Deadline Calculation and Due Process Violation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe administrative court reviewed a decision concerning measures under the Protection Against Violence Act, where the central issue was the timely filing of a request for extension of a protection order. The court found that while a lack of proper notification of the initial order constituted a violation of the right to be heard, no actual legal disadvantage resulted from this defect. Applying general administrative procedural rules, the court reasoned that the day the police order was communicated to the person posing the threat should not be included when calculating the deadline for the extension request, making the request timely. Consequently, the court overturned the lower judge's decision to refuse consideration of the extension request and remanded the case for a hearing of the parties and a new decision, granting the appealing party free legal aid for the appeal proceedings.
Legislator-Regeste
AmtlichMassnahmen nach Gewaltschutzgesetz | Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz: Berechnung der Frist für das Verlängerungsgesuch Zuständigkeit der Kammer wegen grundsätzlicher Bedeutung der Sache (E. 1.1). Dem Beschwerdegegner sind aus dem Eröffnungsmangel keine Rechtsnachteile erwachsen. Der Eröffnungsmangel stellt jedoch eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs dar (E. 2). Nachdem sich weder aus dem Wortlaut des Gewaltschutzgesetzes noch aus den entsprechenden Materialien konkrete Anhaltspunkte zur Fristberechnung ergeben, im Gewaltschutzverfahren aber grundsätzlich das VRG zur Anwendung kommt und kein Grund ersichtlich ist, weshalb vorliegend vom Grundsatz gemäss § 11 Abs. 1 VRG abgewichen werden sollte, ist der Tag der Mitteilung der polizeilichen Gewaltschutzverfügung gegenüber der gefährdenden Person bei der Fristberechnung nicht mitzuzählen (E. 4.1). Das Verlängerungsgesuch erweist sich als rechtzeitig. Die Haftrichterin trat zu Unrecht nicht darauf ein (E. 4.2). Rückweisung zur Anhörung der Parteien und zum Neuentscheid (E. 4.3). Der Beschwerdeführerin wird für das Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Rechtsverbeiständung gewährt (E. 5.3). Gutheissung und Rückweisung.
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KI-generiertThe court applied the rule from this provision to determine that the day of notification of the police protection order should not be counted when calculating the deadline for the extension request.
This provision is implicitly related to the case concerning measures under the Protection against Violence Act, though the procedural outcome relies on the VRG deadline rule.
This provision is implicitly related to the case concerning measures under the Protection against Violence Act, though the procedural outcome relies on the VRG deadline rule.
This provision is implicitly related to the case concerning measures under the Protection against Violence Act, though the procedural outcome relies on the VRG deadline rule.
This provision is implicitly related to the case concerning measures under the Protection against Violence Act, though the procedural outcome relies on the VRG deadline rule.
The court granted the appellant legal aid for the appeal proceedings based on this provision.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2020.00501
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2020.00501 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 10.09.2020 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Übriges Verwaltungsrecht · Betreff: · Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz · Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz: Berechnung der Frist für das Verlängerungsgesuch Zuständigkeit der Kammer wegen grundsätzlicher Bedeutung der Sache (E. 1.1). Dem Beschwerdegegner sind aus dem Eröffnungsmangel keine Rechtsnachteile erwachsen.
Der Eröffnungsmangel stellt jedoch eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs dar (E. 2). Nachdem sich weder aus dem Wortlaut des Gewaltschutzgesetzes noch aus den entsprechenden Materialien konkrete Anhaltspunkte zur Fristberechnung ergeben, im Gewaltschutzverfahren aber grundsätzlich das VRG zur Anwendung kommt und kein Grund ersichtlich ist, weshalb vorliegend vom Grundsatz gemäss § 11 Abs. 1 VRG abgewichen werden sollte, ist der Tag der Mitteilung der polizeilichen Gewaltschutzverfügung gegenüber der gefährdenden Person bei der Fristberechnung nicht mitzuzählen (E. 4.1).
Das Verlängerungsgesuch erweist sich als rechtzeitig. Die Haftrichterin trat zu Unrecht nicht darauf ein (E. 4.2). Rückweisung zur Anhörung der Parteien und zum Neuentscheid (E. 4.3). Der Beschwerdeführerin wird für das Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Rechtsverbeiständung gewährt (E. 5.3). Gutheissung und Rückweisung. · --- · Stichworte: · ERÖFFNUNG DER VERFÜGUNG ERÖFFNUNGSMANGEL FRISTBEGINN FRISTBERECHNUNG FRISTENLAUF GEHÖRSVERLETZUNG GEWALTSCHUTZ GEWALTSCHUTZGESETZ GEWALTSCHUTZMASSNAHMEN GRUNDSÄTZLICHE BEDEUTUNG RECHTZEITIGKEIT VERLÄNGERUNG VERLÄNGERUNGSGESUCH · Rechtsnormen:
· Art. 3 GSG Art. 3 Abs. III GSG Art. 6 GSG Art. 6 Abs. I GSG § 11 VRG § 11 Abs. I VRG § 64 Abs. I VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 1