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VB.2020.00464 • VG ZH VB.2020.00464 KI-generiert

Revocation of Pakistani National's Residence Permit Upheld Due to Serious Criminal Convictions

Geschäftsnummer VB.2020.00464
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative court upheld the revocation of a permanent residence permit for a Pakistani national who had been sentenced to 18 months imprisonment, including for false accusation and deprivation of liberty, establishing a ground for revocation under the relevant law. The court found that the serious criminal offenses and prior record demonstrated significant migration-law culpability, and despite a 15-year residence and subsequent marriage to a Swiss citizen, repatriation was deemed reasonable as the couple only remarried after the initial decision and the individual owned property and had a social network in his home country; furthermore, newly asserted political activities were not considered an obstacle to enforcement.

Legislator-Regeste

Amtlich

Widerruf der Niederlassungsbewilligung | [Widerruf der Niederlassungsbewilligung eines 39-jährigen Staatsangehörigen Pakistans wegen Straffälligkeit] Der Beschwerdeführer wurde unter anderem wegen falscher Anschuldigung und Freiheitsberaubung zu 18 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt und hat damit den Widerrufsgrund gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. a AIG gesetzt (E. 4.2). Aufgrund der von ihm begangenen Straftaten und seiner Vorbestrafung liegt ein erhebliches migrationsrechtliches Verschulden vor (E. 5.3 f.). Er hält sich zwar seit rund 15 Jahren in der Schweiz auf und ist (wieder) mit einer Schweizerin verheiratet. Eine Rückkehr in die Heimat erweist sich jedoch als zumutbar, da die Eheleute erst nach dem Entscheid der Sicherheitsdirektion (erneut) heirateten, der Beschwerdeführer in Pakistan über ein Haus verfügt und dort ausserdem auf ein soziales Netz zurückgreifen kann (E. 5.5 f.). Die vor Verwaltungsgericht erstmals geltend gemachten politischen Aktivitäten stellen kein Vollzugshindernis dar (E. 6.2). Abweisung.

Schlagwörter

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Widerruf der Aufenthaltsbewilligung erhebliche Vorstrafen Aufenthaltsbewilligung Straftaten gegen das Vermögen Vollstreckungsentscheid Heimschaffung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 63 Abs. 1 lit. a AIG

This article establishes the ground for the revocation of the residence permit due to criminal acts committed by the appellant.

Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG

This article is related to the conditions under which the residence permit can be revoked, as indicated in the cited legal norms.

Art. 66a StGB

This criminal code article is listed among the legal norms related to the facts underlying the decision, although its direct use in the final orders is implied through the reference to the substantive grounds (Art. 63 AIG).

Art. 303 StGB

This criminal code article is listed among the legal norms related to the facts underlying the decision, although its direct use in the final orders is implied through the reference to the substantive grounds (Art. 63 AIG).

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2020.00464

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2020.00464 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 07.01.2021 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist noch nicht rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Widerruf der Niederlassungsbewilligung · [Widerruf der Niederlassungsbewilligung eines 39-jährigen Staatsangehörigen Pakistans wegen Straffälligkeit] Der Beschwerdeführer wurde unter anderem wegen falscher Anschuldigung und Freiheitsberaubung zu 18 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt und hat damit den Widerrufsgrund gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. a AIG gesetzt (E. 4.2).

Aufgrund der von ihm begangenen Straftaten und seiner Vorbestrafung liegt ein erhebliches migrationsrechtliches Verschulden vor (E. 5.3 f.). Er hält sich zwar seit rund 15 Jahren in der Schweiz auf und ist (wieder) mit einer Schweizerin verheiratet. Eine Rückkehr in die Heimat erweist sich jedoch als zumutbar, da die Eheleute erst nach dem Entscheid der Sicherheitsdirektion (erneut) heirateten, der Beschwerdeführer in Pakistan über ein Haus verfügt und dort ausserdem auf ein soziales Netz zurückgreifen kann (E. 5.5 f.). Die vor Verwaltungsgericht erstmals geltend gemachten politischen Aktivitäten stellen kein Vollzugshindernis dar (E. 6.2).

Abweisung. · --- · Stichworte: · PAKISTAN STRAFFÄLLIGKEIT WIDERRUF WIDERRUF NIEDERLASSUNGSBEWILLIGUNG · Rechtsnormen: · Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG Art. 63 Abs. 1 lit. a AIG Art. 66a StGB Art. 303 StGB · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3