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VB.2020.00378 • VG ZH VB.2020.00378 KI-generiert

Appeal Concerning Narcotics Prescription Declaration and Appealability of Cantonal Communication

Geschäftsnummer VB.2020.00378
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The court addressed an appeal concerning a request for a declaration regarding the prescription of narcotics and the lower authority's decision not to enter a judgment on the merits. The court found that even if the communication from the opposing party, which included an invitation to a meeting with the cantonal physician and commentary on professional duties concerning narcotics prescription, could be considered an appealable order, the appeal was time-barred. Furthermore, the court reasoned that the portion of the communication discussing professional duties constituted legal advice that did not regulate a specific administrative legal relationship and was therefore not an appealable administrative act; similarly, any factual action was not directly appealable without first requesting a formal decision. Lastly, the court noted that the appellant's request for a declaratory judgment lacked a sufficiently specific factual basis, leading to the dismissal of the appeal and refusal to enter a judgment.

Legislator-Regeste

Amtlich

Betäubungsmittelabgabe | Verschreibung von Betäubungsmitteln (NaP): Feststellungsbegehren; Nichteintretensentscheid der Vorinstanz. Rechtsnatur des Schreibens der Beschwerdegegnerin bezüglich Aufforderung zu einem Gespräch mit dem Kantonsarzt offengelassen, da ein Rekurs ohnehin verspätet erfolgt wäre (E. 4). Soweit sich die Beschwerdegegnerin im Schreiben zu den ärztlichen Sorgfaltspflichten bei der Verschreibung von NaP äusserte, handelt es sich bei dem Schreiben um eine Rechtsauskunft, und es regelt kein konkretes verwaltungsrechtliches Rechtverhältnis. Deshalb handelt es sich nicht um eine mit Rekurs anfechtbare Anordnung (E. 5). Soweit es sich dabei um einen Realakt gehandelt hätte, hätte der Beschwerdeführer vorab eine anfechtbare Verfügung verlangen müssen; ein Realakt ist im zürcherischen Verwaltungsprozessrecht nicht direkt anfechtbar (E. 6.2). Wäre auf den Rekurs einzutreten gewesen, hätte es dem vom Beschwerdeführer gestellten Feststellungsbegehren - unter anderem - an einem hinreichend bestimmten Sachverhalt gefehlt (E. 6.5). Nur ein geringer Verstoss gegen das Rechtsverzögerungsgebot durch die Vorinstanz, indem sie den Parteien nicht anzeigte, weshalb sie die Frist von 60 Tagen nicht einhalten könne und wann mit einem Entscheid zu rechnen sei (E. 7). Abweisung und Nichteintreten.

Schlagwörter

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Betäubungsmittelgesetz Verjährung Feststellungsentscheid Rechtsberatung anfechtbarer Zwischenentscheid administrative Entlassung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 27c Abs. I VRG

This provision likely relates to the non-admissibility or nature of the appealable act, as the court decided not to enter into the merits of the appeal.

§ 27c Abs. II VRG

This provision likely relates to the inadmissibility or procedural defect of the appeal.

Art. 29 Abs. I BV

This constitutional provision appears to be relevant to the procedural findings, possibly concerning the right to be heard or procedural guarantees, although its direct application in the dispositive is less clear than the VRG articles.

§ 4a VRG

This provision is cited, suggesting it may relate to the general requirements or structure of the administrative procedure or appeal.

§ 10c VRG

This provision is cited, suggesting it may relate to the requirements for the administrative act or procedure being challenged.

§ 19 Abs. I lit. a VRG

This provision is cited, likely concerning the inadmissibility or scope of the appeal.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2020.00378

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2020.00378 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 17.12.2020 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Gesundheitswesen · Betreff: · Betäubungsmittelabgabe · Verschreibung von Betäubungsmitteln (NaP): Feststellungsbegehren; Nichteintretensentscheid der Vorinstanz. Rechtsnatur des Schreibens der Beschwerdegegnerin bezüglich Aufforderung zu einem Gespräch mit dem Kantonsarzt offengelassen, da ein Rekurs ohnehin verspätet erfolgt wäre (E. 4).

Soweit sich die Beschwerdegegnerin im Schreiben zu den ärztlichen Sorgfaltspflichten bei der Verschreibung von NaP äusserte, handelt es sich bei dem Schreiben um eine Rechtsauskunft, und es regelt kein konkretes verwaltungsrechtliches Rechtverhältnis. Deshalb handelt es sich nicht um eine mit Rekurs anfechtbare Anordnung (E. 5). Soweit es sich dabei um einen Realakt gehandelt hätte, hätte der Beschwerdeführer vorab eine anfechtbare Verfügung verlangen müssen; ein Realakt ist im zürcherischen Verwaltungsprozessrecht nicht direkt anfechtbar (E. 6.2).

Wäre auf den Rekurs einzutreten gewesen, hätte es dem vom Beschwerdeführer gestellten Feststellungsbegehren - unter anderem - an einem hinreichend bestimmten Sachverhalt gefehlt (E. 6.5). Nur ein geringer Verstoss gegen das Rechtsverzögerungsgebot durch die Vorinstanz, indem sie den Parteien nicht anzeigte, weshalb sie die Frist von 60 Tagen nicht einhalten könne und wann mit einem Entscheid zu rechnen sei (E. 7). Abweisung und Nichteintreten. · --- · Stichworte: · ANFECHTUNGSGEGENSTAND ANORDNUNG BEHANDLUNGSFRIST BERUFSAUSÜBUNG BESCHLEUNIGUNGSGEBOT BETÄUBUNGSMITTEL FESTSTELLUNGSBEGEHREN FESTSTELLUNGSVERFÜGUNG FORMELLE BESCHWER NICHTEINTRETENSENTSCHEID REALAKT RECHTSAUFFASSUNG RECHTSVERWEIGERUNG RECHTSVERZÖGERUNG REKURSFRIST STERBEHILFE STREITGEGENSTAND SUIZIDHILFE ÜBRIGES ALLGEMEINES VERWALTUNGSPROZESSRECHT VERFÜGUNGSBEGRIFF · Rechtsnormen:

· Art. 29 Abs. I BV § 4a VRG § 10c VRG § 19 Abs. I lit. a VRG § 27c Abs. I VRG § 27c Abs. II VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3