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VB.2020.00365 • VG ZH VB.2020.00365 KI-generiert

Spousal Residency Permit and Cantonal Language Requirements

Geschäftsnummer VB.2020.00365
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A national whose spouse is a citizen was denied the right to a settlement permit under federal law because the cantonal integration requirements exceeded those stipulated by federal mandate, specifically concerning language proficiency, which requires at least oral skills at CEFR level A2 and written skills at level A1 for spouses of citizens residing for five years. The court reasoned that while the applicant did not sufficiently prove these language skills, the cantonal authority's insistence on requirements beyond the federal minimum of A2/A1 was unlawful, although the applicant's domestic duties and childcare responsibilities did not warrant a complete exemption from the necessary language integration standards.

Legislator-Regeste

Amtlich

Erteilung der Niederlassungsbewilligung | [Erteilung der Niederlassungsbewilligung an einen mit einer Schweizerin verheirateten Staatsangehörigen Trinidad und Tobagos] Nach Art. 42 Abs. 3 AIG haben die Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern nach einem ordnungsgemässen und ununterbrochenen Aufenthalt von fünf Jahren Anspruch auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung, wenn die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind. In sprachlicher Hinsicht ist dafür nachzuweisen, dass sie in der am Wohnort gesprochenen Landessprache über mündliche Sprachkompetenzen mindestens auf dem Referenzniveau A2 und schriftliche Sprachkompetenzen mindestens auf dem Referenzniveau A1 des Referenzrahmens verfügen (Art. 73b VZAE). Die darüber hinausgehenden Anforderungen des Kantons Zürich erweisen sich als bundesrechtswidrig. Der Beschwerdeführer erbringt keinen hinreichenden Nachweis der schriftlichen und mündlichen Sprachkompetenzen (E.2.3.1). Bei der Beurteilung der sprachlichen Integration gemäss Art. 58a Abs. 1 lit. c AIG in Verbindung mit Art. 77d VZAE berücksichtigt die zuständige Behörde die persönlichen Verhältnisse der Ausländerin oder des Ausländers angemessen. Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Einschränkungen in der Integrationsfähigkeit aufgrund der Haushaltsführung und der Kinderbetreuung vermögen keine Abweichung von den Anforderungen an die sprachliche Integration zu rechtfertigen (E. 2.3.2). Abweisung.

Schlagwörter

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Aufenthaltsbewilligungen Ehegatte Sprachkenntnisse Hausgewalt uneheliches Konkubinat Sprachschwierigkeiten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 42 Abs. 3 AIG

This article establishes the right to a residence permit for spouses of Swiss citizens after five years of legal residence, which is the subject of the appeal.

Art. 58a AIG

This article concerns the integration criteria required for granting the residence permit.

Art. 58a Abs. 3 AIG

This provision is cited alongside Art. 58a AIG in the context of the integration criteria.

Art. 77b VZAE

This article is referenced in relation to the federal requirements for language skills for integration.

Art. 77d VZAE

This article is cited regarding the consideration of personal circumstances when assessing language integration.

Art. 77f VZAE

This article is listed among the relevant legal norms concerning the matter.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2020.00365

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2020.00365 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 01.09.2020 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 13.01.2021 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Erteilung der Niederlassungsbewilligung · [Erteilung der Niederlassungsbewilligung an einen mit einer Schweizerin verheirateten Staatsangehörigen Trinidad und Tobagos] Nach Art. 42 Abs. 3 AIG haben die Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern nach einem ordnungsgemässen und ununterbrochenen Aufenthalt von fünf Jahren Anspruch auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung, wenn die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind.

In sprachlicher Hinsicht ist dafür nachzuweisen, dass sie in der am Wohnort gesprochenen Landessprache über mündliche Sprachkompetenzen mindestens auf dem Referenzniveau A2 und schriftliche Sprachkompetenzen mindestens auf dem Referenzniveau A1 des Referenzrahmens verfügen (Art. 73b VZAE). Die darüber hinausgehenden Anforderungen des Kantons Zürich erweisen sich als bundesrechtswidrig. Der Beschwerdeführer erbringt keinen hinreichenden Nachweis der schriftlichen und mündlichen Sprachkompetenzen (E.2.3.1). Bei der Beurteilung der sprachlichen Integration gemäss Art. 58a Abs. 1 lit. c AIG in Verbindung mit Art. 77d VZAE berücksichtigt die zuständige Behörde die persönlichen Verhältnisse der Ausländerin oder des Ausländers angemessen.

Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Einschränkungen in der Integrationsfähigkeit aufgrund der Haushaltsführung und der Kinderbetreuung vermögen keine Abweichung von den Anforderungen an die sprachliche Integration zu rechtfertigen (E. 2.3.2).

Abweisung. · --- · Stichworte: · NIEDERLASSUNGSBEWILLIGUNG SPRACHKENNTNISSE SPRACHKURS SPRACHPRÜFUNG WEISUNG · Rechtsnormen: · Art. 42 Abs. 3 AIG Art. 58a AIG Art. 58a Abs. 3 AIG Art. 77b VZAE Art. 77d VZAE Art. 77f VZAE · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3