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VB.2020.00174 • VG ZH VB.2020.00174 KI-generiert

Family Reunification Appeal Dismissed Due to Unsuitable Housing and Abuse of Rights

Geschäftsnummer VB.2020.00174
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative court dismissed the appeal concerning family reunification, finding that the prerequisites for family reunification under the relevant alien law, specifically regarding suitable housing, were not met. The court reasoned that the appellants were abusing the right to family reunification by relying on a specific legal provision, which nullified their claim under another provision of the alien law; consequently, since material circumstances had not significantly changed since a prior final decision, the court declined to re-evaluate the necessity of late family reunification, and also dismissed the possibility of reverse family reunification concerning the children holding the relevant citizenship.

Legislator-Regeste

Amtlich

Familiennachzug | [Familiennachzug; Rechtsmissbrauch] Die Voraussetzungen für einen Familiennachzug gestützt auf Art. 7 lit. d FZA in Verbindung mit Art. 3 Abs. 1 und 2 lit. a Anhang I FZA sind nicht erfüllt, da die Beschwerdeführenden über keine geeignete Wohnung verfügen (E. 3). Die Beschwerdeführenden berufen sich in rechtsmissbräuchlicher Weise auf Art. 42 Abs. 2 lit. a AIG, weshalb der darin verankerte Anspruch auf Familiennachzug erloschen ist (Art. 51 Abs. 1 lit. a AIG) (E. 4). Seit dem rechtskräftigen Entscheid der Sicherheitsdirektion vom 19. Januar 2018 haben sich die tatsächlichen Verhältnisse nicht derart verändert, dass ein günstigeres Ergebnis ernsthaft in Betracht fällt. Die Frage, ob wichtige familiäre Gründe vorliegen bzw. ein nachträglicher Familiennachzug zu bewilligen ist, muss daher nicht erneut materiell beurteilt werden (E. 5). Betreffend die beiden jüngsten Kinder mit Schweizer Staatsbürgerschaft fällt ein umgekehrter Familiennachzug ausser Betracht (E. 6). Abweisung uP/uRB (E. 7). Abweisung der Beschwerde.

Schlagwörter

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Familiennachzug Wohnungsrecht Bürgerrecht Widerruf der Aufenthaltsbewilligung veränderte Verhältnisse Rechte des Kindes

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 51 Abs. 1 lit. a AIG

The court found that the applicants invoked their right to family reunification abusively, leading to the extinction of the right based on this provision.

Art. 42 Abs. 2 lit. a AIG

The court addressed the claim for family reunification under this provision, concluding it was invoked abusively.

Art. 7 lit. d FZA

The court used this provision, in conjunction with Art. 3 Abs. 1 and 2 lit. a Annex I FZA, to determine that the prerequisites for family reunification were not met due to lack of suitable housing.

Art. 3 Abs. 1 Anhang I FZA

The court used this provision, in conjunction with Art. 7 lit. d FZA, to determine that the prerequisites for family reunification were not met due to lack of suitable housing.

Art. 3 Abs. II lit. a Anhang I FZA

The court used this provision, in conjunction with Art. 7 lit. d FZA, to determine that the prerequisites for family reunification were not met due to lack of suitable housing.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2020.00174

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2020.00174 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 26.08.2020 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Familiennachzug · [Familiennachzug; Rechtsmissbrauch] Die Voraussetzungen für einen Familiennachzug gestützt auf Art. 7 lit. d FZA in Verbindung mit Art. 3 Abs. 1 und 2 lit. a Anhang I FZA sind nicht erfüllt, da die Beschwerdeführenden über keine geeignete Wohnung verfügen (E. 3).

Die Beschwerdeführenden berufen sich in rechtsmissbräuchlicher Weise auf Art. 42 Abs. 2 lit. a AIG, weshalb der darin verankerte Anspruch auf Familiennachzug erloschen ist (Art. 51 Abs. 1 lit. a AIG) (E. 4). Seit dem rechtskräftigen Entscheid der Sicherheitsdirektion vom 19. Januar 2018 haben sich die tatsächlichen Verhältnisse nicht derart verändert, dass ein günstigeres Ergebnis ernsthaft in Betracht fällt. Die Frage, ob wichtige familiäre Gründe vorliegen bzw. ein nachträglicher Familiennachzug zu bewilligen ist, muss daher nicht erneut materiell beurteilt werden (E. 5).

Betreffend die beiden jüngsten Kinder mit Schweizer Staatsbürgerschaft fällt ein umgekehrter Familiennachzug ausser Betracht (E. 6). Abweisung uP/uRB (E. 7). Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · BANGLADESCH FAMILIENNACHZUG NACHTRÄGLICHER FAMILIENNACHZUG NACHZUGSFRIST RECHTSMISSBRAUCH SCHWEIZER KINDER UMGEKEHRTER FAMILIENNACHZUG WIEDERERWÄGUNG · Rechtsnormen: · Art. 42 Abs. II lit. a AIG Art. 47 Abs. I AIG Art. 47 Abs. IV AIG Art. 51 Abs. I lit. a AIG Art. 13 Abs. I BV Art. 24 Abs. II BV Art. 25 Abs. i BV Art. 29 BV Art. 8 EMRK Art. 7 lit. d FZA Art. 29 Abs. I FZA Art. 3 Abs. I Anhang I FZA Art. 3 Abs. II lit. a Anhang I FZA · Publikationen:

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