Guarantor Liability for Foreign Patient Hospital Taxes
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA dispute arose over hospital taxes owed by a foreign patient who entered a public-law relationship with a public hospital, with a guarantor having signed an undertaking to cover necessary funds for a visa. The court reasoned that the undertaking functions analogously to a true contract in favor of a third party, rendering the guarantor liable for hospital taxes up to the guaranteed amount, with advance depot payments not being deductible. Furthermore, the guarantor is liable for default interest and collection costs arising from their delay, even beyond the guarantee limit, but not for invoice amounts exceeding that limit due to a lack of legal or contractual basis; the court partially granted the appeal regarding the reimbursement of legal aid costs, limiting compensation to expenses incurred only after the application for legal aid.
Legislator-Regeste
AmtlichSpitaltaxen | Spitaltaxen Der Patient tritt zum öffentlichen Spital in ein öffentlich-rechtliches Verhältnis und schuldet eine Benutzungsgebühr, die auf dem Verfügungsweg geltend zu machen ist (E. 2). Die Beschwerdeführerin hatte zugunsten der ausländischen Patientin eine Verpflichtungserklärung i.S.v. Art. 14 VEV als Nachweis der für die Visumserteilung notwendigen ausreichenden Mittel unterzeichnet. Darauf finden die Regeln über den echten Vertrag zugunsten Dritter analoge Anwendung (E. 3). Die Beschwerdeführerin haftet im Umfang der Garantiesumme für die Spitaltaxen; die dem Spital vorab geleisteten Depotzahlungen sind nicht in Abzug zu bringen (E. 4). Verzugszinsen und Betreibungskosten, welche im Zahlungsverzug der Beschwerdeführerin gründen, schuldet sie auch über die betragsmässige Grenze der Verpflichtungserklärung hinaus (E. 4.5). Den die Garantiesumme übersteigenden Rechnungsbetrag schuldet die Beschwerdeführerin mangels gesetzlicher oder vertraglicher Grundlage nicht (E. 5). Für die Betreibungskosten ist keine Rechtsöffnung zu erteilen (E. 6.1). Die der unentgeltlichen Rechtsbeiständin zuzusprechende Entschädigung umfasst nur die ab Zeitpunkt des Armenrechtsgesuchs entstandenen Vertretungskosten (E. 6.3.2). Teilweise Gutheissung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertAnalogous application of the rules on a true contract for the benefit of a third party regarding the obligation arising from the declaration of commitment.
Basis for the decision not to grant provisional execution for the debt collection costs.
The declaration of commitment falls under the scope of the regulations regarding essential requirements for obtaining a visa, leading to the liability of the signatory.
The liability under the declaration of commitment is confirmed.
Basis for the decision regarding the scope of the representation costs awarded to the legal counsel granted free legal aid.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2019.00797
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2019.00797 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 23.06.2020 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Gesundheitswesen · Betreff: · Spitaltaxen · Spitaltaxen Der Patient tritt zum öffentlichen Spital in ein öffentlich-rechtliches Verhältnis und schuldet eine Benutzungsgebühr, die auf dem Verfügungsweg geltend zu machen ist (E. 2). Die Beschwerdeführerin hatte zugunsten der ausländischen Patientin eine Verpflichtungserklärung i.S.v.
Art. 14 VEV als Nachweis der für die Visumserteilung notwendigen ausreichenden Mittel unterzeichnet. Darauf finden die Regeln über den echten Vertrag zugunsten Dritter analoge Anwendung (E. 3). Die Beschwerdeführerin haftet im Umfang der Garantiesumme für die Spitaltaxen; die dem Spital vorab geleisteten Depotzahlungen sind nicht in Abzug zu bringen (E. 4). Verzugszinsen und Betreibungskosten, welche im Zahlungsverzug der Beschwerdeführerin gründen, schuldet sie auch über die betragsmässige Grenze der Verpflichtungserklärung hinaus (E. 4.5).
Den die Garantiesumme übersteigenden Rechnungsbetrag schuldet die Beschwerdeführerin mangels gesetzlicher oder vertraglicher Grundlage nicht (E. 5). Für die Betreibungskosten ist keine Rechtsöffnung zu erteilen (E. 6.1). Die der unentgeltlichen Rechtsbeiständin zuzusprechende Entschädigung umfasst nur die ab Zeitpunkt des Armenrechtsgesuchs entstandenen Vertretungskosten (E. 6.3.2). Teilweise Gutheissung. · --- · Stichworte: · BEHANDLUNGSKOSTEN PATIENT SPITAL SPITALTAXE UNENTGELTLICHER RECHTSBEISTAND (URB) VERPFLICHTUNGSERKLÄRUNG VERTRAG ZUGUNSTEN DRITTER VERTRETUNGSKOSTEN VERZUGSZINS VISUM VORSCHUSS ZEITPUNKT · Rechtsnormen:
· Art. 5 Abs. I lit. b AIG Art. 6 Abs. III AIG Art. 112 Abs. II OR Art. 68 Abs. II SchKG § 16 Abs. I SPFG § 25 TO USZ Art. 1 USZG Art. 29 Abs. II USZG Art. 3 Abs. I VEV Art. 15 Abs. I VEV Art. 15 Abs. V VEV § 16 Abs. II VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2