Appeal Regarding Pro Bono Compensation in Domestic Violence Matter
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerned an appeal against the amount awarded as compensation to a pro bono legal representative in a domestic violence protection matter following a first-instance (objection) proceeding, where the initial compensation of CHF 500 was deemed disproportionately low relative to the services rendered. The court reasoned that when a flat-rate compensation for a pro bono representative in a first-instance proceeding is set so low that it is no longer reasonably proportional to the services provided, the setting of the fee falls outside the broad discretion of the lower authority; therefore, the compensation must be determined based on the necessary effort, taking into account the representative's fee statement, leading to a partial acceptance of the appeal.
Legislator-Regeste
AmtlichGewaltschutz: Entschädigung der unentgeltlichen Rechtsbeiständin | Gewaltschutz; Entschädigung der unentgeltlichen Rechtsvertreterin im erstinstanzlichen (Einsprache-)Verfahren. In Fällen, in denen die Entschädigung der unentgeltlichen Rechtsvertreterin für ein erstinstanzliches Verfahren ohne Einholung einer Honorarnote derart tief angesetzt wird, dass sie nicht mehr in einem vernünftigen Verhältnis zu den geleisteten Diensten steht, liegt die Festsetzung jedenfalls nicht mehr im weiten Ermessen der Vorinstanz (E. 4.1). Eine pauschale Entschädigung von Fr. 500.- erscheint zu tief. Die Entschädigung ist unter Beizug der Honorarnote der Beschwerdeführerin dem notwendig erscheinenden Aufwand entsprechend festzusetzen (E. 4.2). Teilweise Gutheissung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision was applied in fixing the compensation for the gratuitous legal counsel based on the necessary expenditure.
This provision appears to be the basis for the Court of Administrative Review's assessment regarding the review scope, although the main ground for modification relates to the proportionality of the fixed amount.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2019.00656
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2019.00656 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 07.01.2020 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Übriges Verwaltungsrecht · Betreff: · Gewaltschutz: Entschädigung der unentgeltlichen Rechtsbeiständin · Gewaltschutz; Entschädigung der unentgeltlichen Rechtsvertreterin im erstinstanzlichen (Einsprache-)Verfahren. In Fällen, in denen die Entschädigung der unentgeltlichen Rechtsvertreterin für ein erstinstanzliches Verfahren ohne Einholung einer Honorarnote derart tief angesetzt wird, dass sie nicht mehr in einem vernünftigen Verhältnis zu den geleisteten Diensten steht, liegt die Festsetzung jedenfalls nicht mehr im weiten Ermessen der Vorinstanz (E. 4.1). Eine pauschale Entschädigung von Fr. 500.- erscheint zu tief. Die Entschädigung ist unter Beizug der Honorarnote der Beschwerdeführerin dem notwendig erscheinenden Aufwand entsprechend festzusetzen (E. 4.2).
Teilweise Gutheissung. · --- · Stichworte: · ENTSCHÄDIGUNG GEWALTSCHUTZ HONORAR POLIZEI-, SICHERHEITS- UND ORDNUNGSRECHT UNENTGELTLICHER RECHTSBEISTAND (URB) · Rechtsnormen: · § 21 AnwGebV § 22 Abs. I AnwGebV § 9 Abs. I GebV VGr neu § 16 VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3