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VB.2019.00600 • VG ZH VB.2019.00600 KI-generiert

Non-extension of Residency Permit Due to Lack of Integration and Social Dependency

Geschäftsnummer VB.2019.00600
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative court upheld the decision not to extend the residency permit of a third-country national, who was separated from his spouse, an EU/EFTA citizen, primarily due to dependency on social welfare and lack of integration since his arrival in 2006, with no employment in the primary labor market. The court reasoned that the marriage-derived right to residency had ceased due to the long separation, and the individual could not claim a post-marital right based on the relevant law because of his failure to integrate, compounded by the fact that his reliance on social assistance since 2006 constituted a ground for revocation. Furthermore, an alternative claim for residency based on his relationship with his nearly sixteen-year-old daughter under human rights provisions failed because his lack of economic integration precluded classifying his conduct as blameless, rendering the non-extension proportionate and return to his home country reasonable, especially considering his methadone dependency.

Legislator-Regeste

Amtlich

Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA/Niederlassungsbewilligung | [Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA eines von seiner italienischen Ehefrau getrenntlebenden Drittstaatsangehörigen wegen Sozialhilfeabhängigkeit.] Angesichts des langdauernden Getrenntlebens entfällt der aus der Ehe zu einer EU/EFTA-Staatsanghörigen abgeleitete Aufenthaltsanspruch gestützt auf das FZA, was unbestritten ist. Der Beschwerdeführer kann aufgrund fehlender Integration keinen nachehelichen Aufenthaltsanspruch aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG geltend machen (E. 4.3). Ein Aufenthaltsanspruch gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG in Verbindung mit Art. 8 EMRK aufgrund der Beziehung zu seiner knapp 16-jährigen Tochter scheitert daran, dass dem Beschwerdeführer angesichts der fehlenden wirtschaftlichen Integration kein tadelloses Verhalten attestiert werden kann. Der Beschwerdeführer ging seit seiner Einreise 2006 keiner Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt nach und bezog Sozialhilfe, womit der Widerrufsgrund gemäss Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG erfüllt ist und einer Verlängerung gestützt auf Art. 43 AIG entgegensteht. Die Nichtverlängerung erweist sich überdies auch unter Beachtung seiner Methadonabhängigkeit als verhältnismässig und die Rückkehr in sein Heimatland als zumutbar (E. 4.5). Gutheissung UP/URB (E. 5). Abweisung.

Schlagwörter

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Aufenthaltsbewilligungen Bewilligungsentzug Eingliederung in den Arbeitsprozess Sozialhilfeabhängigkeit Drittes Land mangelnde Integration

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 62 Abs. I lit. e AIG

This provision defines the ground for revocation (receipt of social assistance) which justified denying the extension.

Art. 43 AIG

This article regulates the granting/extension of residence permits, which the court denied based on the grounds in Art. 62 AIG.

Art. 50 Abs. I lit. a AIG

This provision was cited as the basis for denying a post-marital right of residence due to lack of integration.

Art. 50 Abs. I lit. b AIG

This provision was cited in conjunction with Art. 8 EMRK regarding the right of residence based on family life (daughter).

Art. 8 EMRK

This provision was cited in conjunction with Art. 50 Abs. I lit. b AIG regarding the right of residence based on family life.

Art. 3 Abs. II lit. a Anhang I FZA

This provision concerning rights derived from marriage to an EU/EFTA citizen was cited to establish that the right of residence based on marriage had ceased due to separation.

Art. 3I Anhang I FZA

This provision concerning rights derived from marriage to an EU/EFTA citizen was cited to establish that the right of residence based on marriage had ceased due to separation.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2019.00600

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2019.00600 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 29.04.2020 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 07.10.2020 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA/Niederlassungsbewilligung · [Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA eines von seiner italienischen Ehefrau getrenntlebenden Drittstaatsangehörigen wegen Sozialhilfeabhängigkeit.] Angesichts des langdauernden Getrenntlebens entfällt der aus der Ehe zu einer EU/EFTA-Staatsanghörigen abgeleitete Aufenthaltsanspruch gestützt auf das FZA, was unbestritten ist.

Der Beschwerdeführer kann aufgrund fehlender Integration keinen nachehelichen Aufenthaltsanspruch aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG geltend machen (E. 4.3). Ein Aufenthaltsanspruch gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG in Verbindung mit Art. 8 EMRK aufgrund der Beziehung zu seiner knapp 16-jährigen Tochter scheitert daran, dass dem Beschwerdeführer angesichts der fehlenden wirtschaftlichen Integration kein tadelloses Verhalten attestiert werden kann. Der Beschwerdeführer ging seit seiner Einreise 2006 keiner Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt nach und bezog Sozialhilfe, womit der Widerrufsgrund gemäss Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG erfüllt ist und einer Verlängerung gestützt auf Art. 43 AIG entgegensteht.

Die Nichtverlängerung erweist sich überdies auch unter Beachtung seiner Methadonabhängigkeit als verhältnismässig und die Rückkehr in sein Heimatland als zumutbar (E. 4.5). Gutheissung UP/URB (E. 5). Abweisung. · --- · Stichworte: · FAMILIENLEBEN METHADON NICHTVERLÄNGERUNG SELBSTVERSCHULDEN SOZIALHILFEABHÄNGIGKEIT WIDERRUFSGRUND ZUMUTBARKEIT DER WEGWEISUNG · Rechtsnormen: · Art. 43 Abs. I AIG Art. 43 Abs. II AIG Art. 50 Abs. I lit. a AIG Art. 50 Abs. I lit. b AIG Art. 62 Abs. I lit. e AIG Art. 8 EMRK Art. 3 Abs. II lit. a Anhang I FZA Art. 3I Anhang I FZA · Publikationen:

· - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3