Appeal Regarding Boundary Adjustment for Right of Way and Cost Allocation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe administrative court addressed an appeal challenging a decision concerning boundary adjustments used to establish a right of way for foot and vehicular traffic, including a duty for ancillary services, benefiting a neighboring parcel. The court reasoned that the decision itself, being signed, met formal requirements despite unsigned attachments, and that boundary adjustments can address the legally insufficient access of existing developments if a mandatory public law remediation obligation for access exists, distinguishing this from simply upgrading access for already accepted structures. Furthermore, the court held that specialized cost distribution rules for boundary adjustments do not apply to appeal proceedings, where costs must be allocated according to general principles of the relevant administrative procedure law, ultimately rejecting the appeal.
Legislator-Regeste
AmtlichGrenzbereinigung | Grenzbereinigung nach §§ 178 ff. PBG: Begründung eines Fuss- und Fahrwegrechts mit Nebenleistungspflicht zugunsten des Nachbargrundstücks. Allgemeine Ausführungen zur Grenzbereinigung (E. 3). Der angefochtene Beschluss ist unterzeichnet und genügt damit den förmlichen Anforderungen an eine Anordnung, weshalb es keine Rolle spielt, dass die Beilagen zum Beschluss keine Unterschrift tragen (E. 5). Der Einbezug überbauter Grundstücke in das Grenzbereinigungsverfahren fällt ausser Betracht, wenn es darum geht, eine als baureif akzeptierte Überbauung und Nutzung mit einer besseren, komfortableren Erschliessung zu versehen. Für bestehende Überbauungen und Nutzungen kann das Grenzbereinigungsverfahren aber dann angerufen werden, wenn sich eine verbindliche, im öffentlichen Recht begründete Sanierungspflicht der Erschliessung ergibt. Dies ist vorliegend für das rechtlich ungenügend erschlossene Nachbargrundstück der Fall (E. 6.2 f.). Verhältnis zum zivilrechtlichen Institut des Notwegrechts (E. 6.7). Die spezialgesetzlich geregelte Kostenverteilung im Grenzbereinigungsverfahren (§ 184 PBG) gilt im Rechtsmittelverfahren nicht; die Verfahrenskosten des Rekurs- (sowie auch des Beschwerde-)Verfahrens sind nach den Grundsätzen von § 13 Abs. 2 VRG zu verlegen (E. 7). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe rule regarding specialized cost distribution in the boundary adjustment procedure is mentioned as being inapplicable to the appeal procedure.
The procedure costs of the appeal are to be allocated according to the principles of this provision.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2019.00417
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2019.00417 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 23.01.2020 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 25.03.2020 nicht eingetreten. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Grenzbereinigung · Grenzbereinigung nach §§ 178 ff. PBG: Begründung eines Fuss- und Fahrwegrechts mit Nebenleistungspflicht zugunsten des Nachbargrundstücks. Allgemeine Ausführungen zur Grenzbereinigung (E. 3).
Der angefochtene Beschluss ist unterzeichnet und genügt damit den förmlichen Anforderungen an eine Anordnung, weshalb es keine Rolle spielt, dass die Beilagen zum Beschluss keine Unterschrift tragen (E. 5). Der Einbezug überbauter Grundstücke in das Grenzbereinigungsverfahren fällt ausser Betracht, wenn es darum geht, eine als baureif akzeptierte Überbauung und Nutzung mit einer besseren, komfortableren Erschliessung zu versehen. Für bestehende Überbauungen und Nutzungen kann das Grenzbereinigungsverfahren aber dann angerufen werden, wenn sich eine verbindliche, im öffentlichen Recht begründete Sanierungspflicht der Erschliessung ergibt.
Dies ist vorliegend für das rechtlich ungenügend erschlossene Nachbargrundstück der Fall (E. 6.2 f.). Verhältnis zum zivilrechtlichen Institut des Notwegrechts (E. 6.7). Die spezialgesetzlich geregelte Kostenverteilung im Grenzbereinigungsverfahren (§ 184 PBG) gilt im Rechtsmittelverfahren nicht; die Verfahrenskosten des Rekurs- (sowie auch des Beschwerde-)Verfahrens sind nach den Grundsätzen von § 13 Abs. 2 VRG zu verlegen (E. 7). Abweisung. · --- · Stichworte: · ANFECHTBARKEIT BESCHRÄNKTE DINGLICHE RECHTE DIENSTBARKEIT ERSCHLIESSUNG FEHLENDE UNTERSCHRIFT FUSS- UND FAHRWEGRECHT GENÜGENDE ZUGÄNGLICHKEIT GRENZBEREINIGUNG KOSTENVERLEGUNG KOSTENVERTEILUNG NOTWEGRECHT QUARTIERPLANKOSTEN STRASSENMÄSSIGE ERSCHLIESSUNG ÜBRIGES PLANUNGS- UND BAURECHT VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT WEGRECHT ZWISCHENENTSCHEID · Rechtsnormen:
· Art. 26 BV § 178 PBG § 178 Abs. I PBG § 178 Abs. III PBG § 180 PBG § 184 PBG § 185 PBG § 13 Abs. II VRG § 19a Abs. I VRG § 19a Abs. II VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2