Procurement Procedure Unlawfulness Due to Post-Submission Tender Revision
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerns a procurement procedure where the public entity invited three specific bidders, but not the complainant, to revise their tender submissions after the initial submission deadline, notably allowing one invited party to make a significant project change from a three-story point building to a two-story row building. The court found this post-submission invitation for revision unlawful because procurement law mandates the principle of immutability of offers after submission, permitting only narrow exceptions for clarification or correction, and the unannounced revision round violated fundamental principles of comparability and good faith, necessitating a repetition of the entire procedure.
Legislator-Regeste
AmtlichSubmission | Nachträgliche Einladung zur Projektüberarbeitung an bestimmte Anbieterinnen. Die Beschwerdegegnerin lud drei Anbieterinnen, nicht aber die Beschwerdeführerin, zu einer Überarbeitung der Offerteingaben ein (E. 3). Im Vergaberecht gilt der Grundsatz der Unveränderlichkeit der Angebote nach deren Einreichung, wobei eine nachträgliche Änderung in den engen Grenzen von Berichtigung und Erläuterung möglich ist. Vorliegend ging es aber nicht um eine nachträgliche Präzisierungen untergeordneter Nebenpunkte. So hat die Mitbeteiligte eine durchaus markante Projektänderung (von einem dreigeschossigen Punktbau zu einem zweigeschossigen Zeilenbau) vorgenommen. Da die hier durchgeführte Überarbeitungsrunde in den Ausschreibungsunterlagen nicht vorgesehen war, erweist sie sich als vergaberechtswidrig (E. 4.1). Die Sachlage und die Missachtung grundlegender vergaberechtlicher Prinzipien gebieten eine Wiederholung des Verfahrens (E. 6). Teilweise Gutheissung.
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KI-generiertThe provision is listed under 'Rechtsnormen' and is therefore part of the legal framework relevant to the decision.
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Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2019.00285
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2019.00285 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 26.09.2019 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Submissionsrecht · Betreff: · Submission · Nachträgliche Einladung zur Projektüberarbeitung an bestimmte Anbieterinnen. Die Beschwerdegegnerin lud drei Anbieterinnen, nicht aber die Beschwerdeführerin, zu einer Überarbeitung der Offerteingaben ein (E. 3). Im Vergaberecht gilt der Grundsatz der Unveränderlichkeit der Angebote nach deren Einreichung, wobei eine nachträgliche Änderung in den engen Grenzen von Berichtigung und Erläuterung möglich ist.
Vorliegend ging es aber nicht um eine nachträgliche Präzisierungen untergeordneter Nebenpunkte. So hat die Mitbeteiligte eine durchaus markante Projektänderung (von einem dreigeschossigen Punktbau zu einem zweigeschossigen Zeilenbau) vorgenommen. Da die hier durchgeführte Überarbeitungsrunde in den Ausschreibungsunterlagen nicht vorgesehen war, erweist sie sich als vergaberechtswidrig (E. 4.1). Die Sachlage und die Missachtung grundlegender vergaberechtlicher Prinzipien gebieten eine Wiederholung des Verfahrens (E. 6). Teilweise Gutheissung.
· --- · Stichworte: · NACHTRÄGLICHE ANGEBOTSÄNDERUNG NACHTRÄGLICHE PREISANPASSUNG OFFERTPRÄSENTATION RÜCKWEISUNG SUBMISSIONSVERFAHREN TREU UND GLAUBEN VERGLEICHBARKEIT DER ANGEBOTE · Rechtsnormen: · Art. 11 lit. c IVöB Art. 18 Abs. I IVöB § 24 Abs. IV SubmV § 29 Abs. II SubmV § 30 SubmV § 31 SubmV · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3