Hair Analysis Evidence Justifies Provisional Driving License Withdrawal Due to Abstinence Violation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerns the provisional withdrawal of a driving license based on evidence of alcohol consumption despite a mandatory abstinence requirement imposed after a prior offense. The court upheld the administrative measure, reasoning that hair analysis is a suitable method for proving both excessive alcohol use and violation of abstinence, and that findings from qualified laboratories are generally binding unless there is substantial reason to deviate. Given the detection of an Ethylglucuronid value exceeding the threshold considered possible from incidental exposure to alcoholic products, the court determined that the individual had violated the imposed total abstinence condition, thus justifying the provisional withdrawal of the license.
Legislator-Regeste
AmtlichVorsorglicher Führerausweisentzug | Vorsorglicher Führerausweisentzug; Nachweis Alkohol; Gutachten. Die Rechtsprechung anerkennt die Haaranalyse als geeignetes Mittel sowohl zum Nachweis eines übermässigen Alkoholkonsums als auch der Einhaltung einer Abstinenzverpflichtung. Die von den qualifizierten Labors gefundenen Ergebnisse sind Gutachten, von denen die zuständigen Behörden nicht ohne triftige Gründe abweichen dürfen. Wer zur Totalabstinenz verpflichtet ist, darf gar keinen Alkohol konsumieren. Ausgenommen bleibt einzig die bestimmungsgemässe Verwendung alkoholhaltiger Produkte zur Körperpflege und von Arzneimitteln (E. 3.4). Beim Beschwerdeführer wurde ein EtG-Wert von 10 pg/mg festgestellt. Gemäss dem zusätzlich eingeholten verkehrsmedizinischen Gutachten ist bei regelrechter Einnahme von alkoholhaltigen Medikamenten wie Hustentropfen nicht mit einer Ethylglucuronid-Konzentration über dem Wert von 7 pg/mg zu rechnen, weshalb von einem Verstoss gegen die Abstinenzauflage ausgegangen werden muss (E. 3.5). Abweisung.
Schlagwörter
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KI-generiertThis provision appears in the list of legal norms and is related to the basis for the decision on the precautionary withdrawal of the driving license.
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Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2019.00193
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2019.00193 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 08.07.2019 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Administrativmassnahmen im Strassenverkehr · Betreff: · Vorsorglicher Führerausweisentzug · Vorsorglicher Führerausweisentzug; Nachweis Alkohol; Gutachten. Die Rechtsprechung anerkennt die Haaranalyse als geeignetes Mittel sowohl zum Nachweis eines übermässigen Alkoholkonsums als auch der Einhaltung einer Abstinenzverpflichtung.
Die von den qualifizierten Labors gefundenen Ergebnisse sind Gutachten, von denen die zuständigen Behörden nicht ohne triftige Gründe abweichen dürfen. Wer zur Totalabstinenz verpflichtet ist, darf gar keinen Alkohol konsumieren. Ausgenommen bleibt einzig die bestimmungsgemässe Verwendung alkoholhaltiger Produkte zur Körperpflege und von Arzneimitteln (E. 3.4). Beim Beschwerdeführer wurde ein EtG-Wert von 10 pg/mg festgestellt. Gemäss dem zusätzlich eingeholten verkehrsmedizinischen Gutachten ist bei regelrechter Einnahme von alkoholhaltigen Medikamenten wie Hustentropfen nicht mit einer Ethylglucuronid-Konzentration über dem Wert von 7 pg/mg zu rechnen, weshalb von einem Verstoss gegen die Abstinenzauflage ausgegangen werden muss (E. 3.5).
Abweisung. · --- · Stichworte: · ALKOHOL ALKOHOLABSTINENZ FAHREIGNUNGSABKLÄRUNG GUTACHTEN HAARANALYSE STRASSENVERKEHRSRECHT VORSORGLICHER FÜHRERAUSWEISENTZUG · Rechtsnormen: · Art. 14 Abs. II lit. c SVG Art. 15d Abs. I SVG Art. 16d Abs. I lit. b SVG Art. 30 VZV · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3