Inmate Disciplinary Sanction Upheld for Threatening Staff Order
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court reviewed an appeal against an immediately enforced disciplinary sanction imposed on an inmate for misconduct within a correctional facility, recognizing the appellant's legitimate interest in reviewing the measure. The court reasoned that while the inmate's expressions of discontent did not create an immediate danger of escalation, threatening to bypass an order to prison staff violated the requirements for orderly coexistence within the facility and constituted a disciplinary offense under the relevant statute, as well as under inter-cantonal guidelines concerning disciplinary law. Consequently, the court upheld the finding of misconduct, considered the imposed fine a rather severe sanction for the behavior, granted free legal aid due to the severity of the fine, but dismissed the request for assignment of a lawyer as unnecessary.
Legislator-Regeste
AmtlichDisziplinarstrafe | Disziplinarstrafe. An der Überprüfung einer sofort vollzogenen Disziplinarmassnahme besteht ein schutzwürdiges Rechtsschutzinteresse (E. 1.2). Gemäss § 23b Abs. 2 lit. c StJVG verübt ein Disziplinarvergehen, wer die Ordnung oder Sicherheit der Vollzugseinrichtung stört oder gefährdet. Davon erfasst sind Handlungen, die geeignet sind, eine Gefahr für Personal oder Mitinsassen hervorzurufen oder das geordnete Zusammenleben innerhalb der Vollzugsanstalt zu beeinträchtigen (E. 4.1). Der Beschwerdeführer schuf mit seinen Unmutsbekundungen keine Gefahr einer Eskalation (E. 4.2). Es ist mit den Erfordernissen eines geordneten Zusammenlebens innerhalb der Vollzugsanstalt jedoch nicht vereinbar, gegenüber dem Anstaltspersonal die Umgehung einer Anordnung in Aussicht zu stellen. Das ungebührliche Verhalten des Beschwerdeführers gilt zudem auch im Licht von Ziff. 2 lit. i der Richtlinien der Ostschweizerischen Strafvollzugskommission für das Disziplinarrecht in den Konkordatsanstalten als Disziplinarfehler (E. 4.3). Die unentgeltliche Prozessführung ist zu gewähren, weil die ausgesprochene Busse zwar als zulässige, aber eher strenge Disziplinarsanktion für das Verhalten des Beschwerdeführers erscheint (E. 6.2). Abweisung URB mangels Notwendigkeit der anwaltlichen Vertretung (E. 6.3). Abweisung.
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KI-generiertThis provision defines the conduct constituting a disciplinary offense, which was applied to assess the appellant's actions.
This provision, along with Art. 91 Abs. I StGB, appears to be the underlying substantive law for the disciplinary action, although the text specifies § 23b Abs. II lit. c StJVG as the basis for the offense in the summary.
This provision, along with Art. 91 Abs. II StGB, appears to be the underlying substantive law for the disciplinary action, although the text specifies § 23b Abs. II lit. c StJVG as the basis for the offense in the summary.
This provision is listed as a relevant norm, likely related to the general framework of disciplinary law.
This directive was cited to confirm that the appellant's behavior constituted a disciplinary fault.
This provision is cited in the summary regarding granting of free legal aid (unentgeltliche Prozessführung).
This provision is implicitly related to the decision on costs, as the final order mentions costs (though the specific cost article is not explicitly listed in the dispositive summary, Article 64 BGG is listed regarding free legal aid, and costs decisions often follow procedural rules).
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2019.00064
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2019.00064 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 04.04.2019 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Straf- und Massnahmenvollzug · Betreff: · Disziplinarstrafe · Disziplinarstrafe. An der Überprüfung einer sofort vollzogenen Disziplinarmassnahme besteht ein schutzwürdiges Rechtsschutzinteresse (E. 1.2). Gemäss § 23b Abs. 2 lit. c StJVG verübt ein Disziplinarvergehen, wer die Ordnung oder Sicherheit der Vollzugseinrichtung stört oder gefährdet.
Davon erfasst sind Handlungen, die geeignet sind, eine Gefahr für Personal oder Mitinsassen hervorzurufen oder das geordnete Zusammenleben innerhalb der Vollzugsanstalt zu beeinträchtigen (E. 4.1). Der Beschwerdeführer schuf mit seinen Unmutsbekundungen keine Gefahr einer Eskalation (E. 4.2). Es ist mit den Erfordernissen eines geordneten Zusammenlebens innerhalb der Vollzugsanstalt jedoch nicht vereinbar, gegenüber dem Anstaltspersonal die Umgehung einer Anordnung in Aussicht zu stellen. Das ungebührliche Verhalten des Beschwerdeführers gilt zudem auch im Licht von Ziff. 2 lit. i der Richtlinien der Ostschweizerischen Strafvollzugskommission für das Disziplinarrecht in den Konkordatsanstalten als Disziplinarfehler (E. 4.3).
Die unentgeltliche Prozessführung ist zu gewähren, weil die ausgesprochene Busse zwar als zulässige, aber eher strenge Disziplinarsanktion für das Verhalten des Beschwerdeführers erscheint (E. 6.2). Abweisung URB mangels Notwendigkeit der anwaltlichen Vertretung (E. 6.3). Abweisung. · --- · Stichworte: · ANORDNUNG IM STRAF- UND MASSNAHMENVOLLZUG AUSSICHTSLOSIGKEIT BUSSE DISZIPLINARSTRAFE ESKALATION NOTWENDIGKEIT DER ANWALTLICHEN VERTRETUNG SCHUTZWÜRDIGES INTERESSE UNENTGELTLICHE PROZESSFÜHRUNG (UP) UNENTGELTLICHER RECHTSBEISTAND (URB) UNGEBÜHRLICHKEIT VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT · Rechtsnormen:
· § 165 Abs. II JVV Art. 91 Abs. I StGB Art. 91 Abs. II StGB § 23b Abs. I StJVG § 23b Abs. II lit. c StJVG § 16 Abs. I VRG § 16 Abs. II VRG § 21b Abs. I VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3