Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2019.00001 • VG ZH VB.2019.00001 KI-generiert

Third-Country National Residence Permit Non-Renewal Following Brief Marriage

Geschäftsnummer VB.2019.00001
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court dismissed an appeal concerning the non-renewal of a residence permit for a third-country national following a brief marital union because the conjugal partnership no longer existed and the mutual intention to remain married had ceased. The court reasoned that because the marital relationship had effectively ended, the appellant could not claim a right to permit extension based on the constitutionally protected right to family life or statutory provisions, and furthermore, a claim for post-marital residence under relevant alien law was barred by failing to meet the necessary time requirements, without even needing to assess integration success, ultimately denying claims for post-marital or severe personal hardship exceptions.

Legislator-Regeste

Amtlich

Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung | Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung einer Drittstaatsangehörigen nach kurzer Ehegemeinschaft. Da die eheliche Gemeinschaft nicht mehr besteht und der wechselseitige Ehewille erloschen ist, kann die Beschwerdeführerin weder aus dem konventions- und verfassungsmässig geschützten Recht auf Familienleben noch aus Art. 42 AIG einen Anspruch auf Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung ableiten (E. 2). Ein nachehelicher Aufenthaltsanspruch im Sinn von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG scheitert bereits an den zeitlichen Voraussetzungen, ohne dass es auf den Integrationserfolg der Beschwerdeführerin ankommt (E. 3.2). Verneinung eines nachehelichen oder schwerwiegenden persönlichen Härtefalls (E. 3.3). Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen (E. 4). Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege wegen offensichtlicher Aussichtslosigkeit (E. 5). Rechtsmittelbelehrung (E. 6). Abweisung der Beschwerde.

Schlagwörter

KI-generiert
Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ehelicher Härtefall eheliche Gemeinschaft Aufenthaltsbewilligung Drittes Land Verbleiberecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 42 Abs. I AIG

The court denied the right to extension of the residence permit based on this article concerning the right to family life.

Art. 50 Abs. I lit. a AIG

The court found that the temporal requirements for a post-marital right of residence under this article were not met.

Art. 76 VZAE

This provision appears in the list of legal norms, and costs were regulated based on the outcome ('Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen').

Art. 64 LTF

The court refused the granting of free legal aid due to the evident lack of prospect of success.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2019.00001

--- · --- · --- · --- · --- · [Standard Suche](/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm) · [Erweiterte Suche](/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm) · [Hilfe](/findinfo/help/index.htm)

Druckansicht

--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2019.00001 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 20.03.2019 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung · Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung einer Drittstaatsangehörigen nach kurzer Ehegemeinschaft. Da die eheliche Gemeinschaft nicht mehr besteht und der wechselseitige Ehewille erloschen ist, kann die Beschwerdeführerin weder aus dem konventions- und verfassungsmässig geschützten Recht auf Familienleben noch aus Art. 42 AIG einen Anspruch auf Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung ableiten (E. 2).

Ein nachehelicher Aufenthaltsanspruch im Sinn von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG scheitert bereits an den zeitlichen Voraussetzungen, ohne dass es auf den Integrationserfolg der Beschwerdeführerin ankommt (E. 3.2). Verneinung eines nachehelichen oder schwerwiegenden persönlichen Härtefalls (E. 3.3). Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen (E. 4). Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege wegen offensichtlicher Aussichtslosigkeit (E. 5). Rechtsmittelbelehrung (E. 6). Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · DREIJAHRESFRIST EHELICHE GEMEINSCHAFT EHETRENNUNG GETRENNTLEBEN MELDEVERHÄLTNISSE NACHEHELICHER HÄRTEFALL SCHEIDUNG SCHEIDUNGSWILLE URTEILSFÄHIGKEIT · Rechtsnormen:

· Art. 30 Abs. I lit. b AIG Art. 42 Abs. I AIG Art. 49 AIG Art. 50 Abs. I lit. a AIG Art. 50 Abs. I lit. b AIG Art. 50 Abs. II AIG Art. 58a AIG Art. 83 AIG Art. 96 AIG Art. 13 Abs. I BV Art. 8 Abs. I EMRK § 16 VRG Art. 76 VZAE · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3