Road Resurfacing Noise Mitigation and Speed Monitoring Suitability
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA party contested a decision regarding road resurfacing and noise mitigation, arguing that the responsible authority failed to consider the implementation of speed monitoring devices as a measure to limit noise emissions at the source, which the authority dismissed based on a lack of competence. The court reasoned that while the authority was responsible for noise mitigation and obligated to examine all viable measures to meet emission limits, speed monitoring devices were not deemed a suitable measure because the negligible noise reduction achieved did not justify the associated investment and maintenance costs, leading the court to ultimately dismiss the core complaint as unfounded while partially granting the appeal on procedural grounds concerning the failure to address the objection adequately.
Legislator-Regeste
AmtlichStrassensanierung | Strassensanierung (Lärmsanierung) Keine Verletzung des rechtlichen Gehörs (E. 2). Rechtliche Grundlagen zur Begrenzung von Lärmemissionen im Strassenverkehr (E. 3). Der Beschwerdeführer machte in seiner Einsprache geltend, durch Installation von Geschwindigkeitsmesseanlagen in beiden Fahrtrichtungen könne die Lärmemission an der Quelle weiter begrenzt werden. Die Beschwerdegegnerin ist darauf mangels Zuständigkeit nicht eingetreten. Die Zuständigkeit für Lärmsanierungsmassnahmen liegt unbestritten bei der Beschwerdegegnerin. Diese ist verpflichtet, sämtliche tauglich erscheinenden Massnahmen zu prüfen, um den Lärm an der Quelle zumindest so weit zu begrenzen, dass die Immissionsgrenzwerte eingehalten sind. Ob sie für die Anordnung einzelner Massnahmen der Mitwirkung einer anderen Direktion bedarf, spielt dabei keine Rolle. Demnach hätte die Beschwerdegegnerin auf die Einsprache eintreten müssen (E. 4). Vorliegend erweisen sich Geschwindigkeitsmessanlagen nicht als taugliche Lärmsanierungsmassnahme bzw. stünde der damit verbundene Investitions- und Wartungsaufwand in keinem vernünftigen Verhältnis zur erzielten Wirkung, weil die Installation lediglich eine vom menschlichen Ohr nicht wahrnehmbare Reduktion der Lärmbelastung zur Folge hätte. Die Beschwerde erweist sich deshalb in der Hauptsache als unbegründet (E. 5.2). Verletzung der Begründungspflicht durch die Vorinstanz (E. 5.3). Verlegung der Kosten des Rekursverfahrens nach dem Verursacherprinzip (E. 6). Teilweise Gutheissung.
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KI-generiertThis provision is cited in the list of applicable legal norms, although its specific use in the final orders is not detailed, it is part of the legal basis for the decision regarding noise emissions.
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Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2018.00818
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2018.00818 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 09.05.2019 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 16.06.2020 gutgeheissen und den Entscheid des Verwaltungsgerichts aufgehoben. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Strassensanierung · Strassensanierung (Lärmsanierung) Keine Verletzung des rechtlichen Gehörs (E. 2). Rechtliche Grundlagen zur Begrenzung von Lärmemissionen im Strassenverkehr (E. 3).
Der Beschwerdeführer machte in seiner Einsprache geltend, durch Installation von Geschwindigkeitsmesseanlagen in beiden Fahrtrichtungen könne die Lärmemission an der Quelle weiter begrenzt werden. Die Beschwerdegegnerin ist darauf mangels Zuständigkeit nicht eingetreten. Die Zuständigkeit für Lärmsanierungsmassnahmen liegt unbestritten bei der Beschwerdegegnerin. Diese ist verpflichtet, sämtliche tauglich erscheinenden Massnahmen zu prüfen, um den Lärm an der Quelle zumindest so weit zu begrenzen, dass die Immissionsgrenzwerte eingehalten sind.
Ob sie für die Anordnung einzelner Massnahmen der Mitwirkung einer anderen Direktion bedarf, spielt dabei keine Rolle. Demnach hätte die Beschwerdegegnerin auf die Einsprache eintreten müssen (E. 4). Vorliegend erweisen sich Geschwindigkeitsmessanlagen nicht als taugliche Lärmsanierungsmassnahme bzw. stünde der damit verbundene Investitions- und Wartungsaufwand in keinem vernünftigen Verhältnis zur erzielten Wirkung, weil die Installation lediglich eine vom menschlichen Ohr nicht wahrnehmbare Reduktion der Lärmbelastung zur Folge hätte.
Die Beschwerde erweist sich deshalb in der Hauptsache als unbegründet (E. 5.2). Verletzung der Begründungspflicht durch die Vorinstanz (E. 5.3). Verlegung der Kosten des Rekursverfahrens nach dem Verursacherprinzip (E. 6).
Teilweise Gutheissung. · --- · Stichworte: · BEGRÜNDUNGSPFLICHT GESCHWINDIGKEITSMESSUNG LÄRM LÄRMEMISSIONEN LÄRMSCHUTZMASSNAHME RECHTLICHES GEHÖR STRASSENPROJEKT STRASSENSANIERUNG VERURSACHERPRINZIP ZUSTÄNDIGKEIT · Rechtsnormen: · Art. 13 LSV Art. 14 LSV Art. 11 USG Art. 13 USG Art. 16 USG Art. 17 USG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3