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VB.2018.00798 • VG ZH VB.2018.00798 KI-generiert

Property Owner Challenge to Neighborhood Plan Slope Requirements and Cost Allocation

Geschäftsnummer VB.2018.00798
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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A property owner challenged a neighborhood plan, primarily arguing that the prescribed maximum slope for the access road to their property could not be met, though subsequent expert reports suggested potential improvements to the current access situation could be realized through the ongoing road project. The court upheld the neighborhood plan's underlying traffic and access concept, reasoning that the municipality's planning autonomy was respected and that the distribution of development costs, which assigned the property to the "50% development level" category due to a comparatively greater improvement in vehicular access, was reasonable and did not violate equality or equivalence principles, though the appeal was partially granted regarding the prior administrative court's cost allocation for ordering further fact-finding.

Legislator-Regeste

Amtlich

Quartierplan | Quartierplan Planungsautonomie der Gemeinde und Kognition des Baurekursgerichts (E. 3). Bei der Zufahrt zum Grundstück der Beschwerdeführenden können die Vorgaben betreffend die zulässige maximale Neigung unbestrittenermassen nicht eingehalten werden. Gemäss dem auf Anordnung des Verwaltungsgerichts eingeholten Bericht können die Gefällsverhältnisse im Rahmen des noch auszuarbeitenden Strassenprojekts so gestaltet werden, dass gegenüber dem heutigen Zustand die Zufahrtsverhältnisse verbessert werden könnten. Das dem angefochtenen Festsetzungsbeschluss zugrunde liegende Verkehrs- und Erschliessungskonzept ist insgesamt nicht zu beanstanden (E. 4). Die Erstellungskosten von Erschliessungsanlagen und gemeinsamen Ausstattungen und Ausrüstungen können nach schematischen Massstäben verteilt werden (E. 5.2). Die Zuweisung des Grundstücks der Beschwerdeführenden in die Kategorie "Erschliessungsgrad 50 %" ist vertretbar, da der Quartierplan die verkehrsmässige Erschliessungssituation ihres Grundstücks stärker verbessert als bei anderen Grundstücken (E. 5.3). Der Kostenverleger verstösst nicht gegen das Gleichbehandlungsgebot oder das Äquivalenzprinzip (E. 6). Die Beschwerdeführenden unterliegen mit ihren Anträgen, dass der Quartierplan materiell zu überarbeiten sei. Sie obsiegen jedoch insofern, als vom Verwaltungsgericht auf ihren Antrag hin weitere Sachverhaltsabklärungen angeordnet worden sind (E. 7.1). Teilweise Gutheissung der Beschwerde in Bezug auf die vorinstanzlichen Kostenfolgen.

Schlagwörter

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Erschliessung des Grundstücks Planungskosten Bauträger Zulässige Gründe Zonenbeschränkungen städtebauliches Problem

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 146 PBG

This provision likely served as the main ground concerning the approval or rejection of the overall Quartierplan concept, as the appeal concerning the substantive revision was rejected.

§ 177 PBG

This provision was likely the basis for the court's decision regarding the cost allocation methodology for development facilities.

§ 237 PBG

This provision relates to the reasoning concerning the degree of accessibility (Erschliessungsgrad 50 %), which was upheld by the court.

§ 360 Abs. III PBG

This provision was applied in the dispositive regarding the partial granting of the appeal concerning the costs imposed by the lower court.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2018.00798

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2018.00798 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 01.10.2020 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 14.01.2022 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Quartierplan · Quartierplan Planungsautonomie der Gemeinde und Kognition des Baurekursgerichts (E. 3). Bei der Zufahrt zum Grundstück der Beschwerdeführenden können die Vorgaben betreffend die zulässige maximale Neigung unbestrittenermassen nicht eingehalten werden.

Gemäss dem auf Anordnung des Verwaltungsgerichts eingeholten Bericht können die Gefällsverhältnisse im Rahmen des noch auszuarbeitenden Strassenprojekts so gestaltet werden, dass gegenüber dem heutigen Zustand die Zufahrtsverhältnisse verbessert werden könnten. Das dem angefochtenen Festsetzungsbeschluss zugrunde liegende Verkehrs- und Erschliessungskonzept ist insgesamt nicht zu beanstanden (E. 4). Die Erstellungskosten von Erschliessungsanlagen und gemeinsamen Ausstattungen und Ausrüstungen können nach schematischen Massstäben verteilt werden (E. 5.2).

Die Zuweisung des Grundstücks der Beschwerdeführenden in die Kategorie "Erschliessungsgrad 50 %" ist vertretbar, da der Quartierplan die verkehrsmässige Erschliessungssituation ihres Grundstücks stärker verbessert als bei anderen Grundstücken (E. 5.3). Der Kostenverleger verstösst nicht gegen das Gleichbehandlungsgebot oder das Äquivalenzprinzip (E. 6). Die Beschwerdeführenden unterliegen mit ihren Anträgen, dass der Quartierplan materiell zu überarbeiten sei. Sie obsiegen jedoch insofern, als vom Verwaltungsgericht auf ihren Antrag hin weitere Sachverhaltsabklärungen angeordnet worden sind (E. 7.1).

Teilweise Gutheissung der Beschwerde in Bezug auf die vorinstanzlichen Kostenfolgen. · --- · Stichworte: · EINFAHRT ERSCHLIESSUNG ERSCHLIESSUNGSGRAD ERSTELLUNGSKOSTEN FUSSGÄNGERSCHUTZ GEFÄLLE INTERESSENABWÄGUNG KOSTENVERLEGER PLANUNGSAUTONOMIE QUARTIERPLAN SCHLEICHVERKEHR ZUFAHRT · Rechtsnormen: · § 123 PBG § 128 PBG § 146 PBG § 177 PBG § 237 PBG § 360 Abs. III PBG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3