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VB.2018.00742 • VG ZH VB.2018.00742 KI-generiert

Construction Permit Modification and Ancillary Conditions for Car Lift

Geschäftsnummer VB.2018.00742
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A construction project involving an initially conditionally approved car lift, part of a building renovation, was subject to a subsequent project change application concerning that lift. The court reasoned that a building permit grants the right to execute the project, which includes the authority to modify approved elements, even those subject to ancillary provisions; the project modification rendered the previous condition obsolete because the lift's proposed "stepping" to gain distance privilege was permissible as its above-ground sections did not exceed the ground level by more than 0.5 meters, and furthermore, the noise generated by a car lift serving only one parking space was deemed to cause only minor, tolerable disturbances as the relevant noise regulations did not set burden limits for such installations.

Legislator-Regeste

Amtlich

Baubewilligung | Projektänderung betreffend einen auflageweise bewilligten Autolift. Der im Rahmen einer Gebäudesanierung geplante Autolift wurde (lediglich) unter einer Auflage bewilligt, worauf die Bauherrschaft diesbezüglich Projektänderungspläne einreichte (E. 2). Eine Baubewilligung verpflichtet die Bauherrschaft nicht zur Projektrealisierung; vielmehr ist sie dazu berechtigt (E. 3.3). Die Berechtigung der Bauherrschaft zur Vornahme von Änderungen an einem genehmigten Projekt erfasst auch jene Teile des Bauvorhabens, welche mit Nebenbestimmungen verknüpft sind. Mit der den Autolift betreffenden Projektänderung ist die frühere Auflage gegenstandslos geworden (E. 3.4). Die Unterteilung in abstandpflichtige bzw. abstandsfreie Gebäudeteile im Sinn von § 269 PBG ergibt sich ausschliesslich aus dem Verlauf des gewachsenen Bodens respektive einer 0,5 Meter höher liegenden Ebene (E. 4.2). Zulässig ist daher die mit Blick auf die Erlangung des Abstandsprivilegs projektierte "Abtreppung" des Autolifts, da die zwei oberirdischen Teile den (abschüssigen) Boden um nicht mehr als 0,5 m überragen (E. 4.3). Die Lärmschutzverordnung sieht für einen Autolift, der lediglich einen Parkplatz bedient, keine Belastungsgrenzwerte vor (5.3). Insgesamt verursacht der vom Autolift ausgehende Lärm höchstens geringfügige Störungen, welche hinzunehmen sind (E. 5.4). Abweisung.

Schlagwörter

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Änderung der Baubewilligung Bauordnung Revers Baureife Fahrzeugart Grenzabstandsvorschriften

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 7 Abs. I lit. a LSV

This provision regarding noise limits was considered in relation to the noise generated by the car lift.

Art. 7 Abs. I lit. b LSV

This provision regarding noise limits was considered in relation to the noise generated by the car lift.

Art. 40 Abs. III LSV

This provision of the Noise Protection Ordinance was cited in the context of the evaluation.

§ 269 PBG

The court based its decision on this provision regarding the distinction between parts of the building requiring setbacks.

§ 321 Abs. I PBG

This provision of the Cantonal Building Regulations was cited in the overall context of the decision.

Art. 11 Abs. II USG

This provision of the Federal Spatial Planning Act was cited in the overall context of the decision.

Art. 15 USG

This provision of the Federal Spatial Planning Act was cited in the overall context of the decision.

Art. 23 USG

This provision of the Federal Spatial Planning Act was cited in the overall context of the decision.

Art. 25 Abs. I USG

This provision of the Federal Spatial Planning Act was cited in the overall context of the decision.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2018.00742

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2018.00742 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 28.03.2019 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Baubewilligung · Projektänderung betreffend einen auflageweise bewilligten Autolift. Der im Rahmen einer Gebäudesanierung geplante Autolift wurde (lediglich) unter einer Auflage bewilligt, worauf die Bauherrschaft diesbezüglich Projektänderungspläne einreichte (E. 2).

Eine Baubewilligung verpflichtet die Bauherrschaft nicht zur Projektrealisierung; vielmehr ist sie dazu berechtigt (E. 3.3). Die Berechtigung der Bauherrschaft zur Vornahme von Änderungen an einem genehmigten Projekt erfasst auch jene Teile des Bauvorhabens, welche mit Nebenbestimmungen verknüpft sind. Mit der den Autolift betreffenden Projektänderung ist die frühere Auflage gegenstandslos geworden (E. 3.4). Die Unterteilung in abstandpflichtige bzw. abstandsfreie Gebäudeteile im Sinn von § 269 PBG ergibt sich ausschliesslich aus dem Verlauf des gewachsenen Bodens respektive einer 0,5 Meter höher liegenden Ebene (E. 4.2).

Zulässig ist daher die mit Blick auf die Erlangung des Abstandsprivilegs projektierte "Abtreppung" des Autolifts, da die zwei oberirdischen Teile den (abschüssigen) Boden um nicht mehr als 0,5 m überragen (E. 4.3). Die Lärmschutzverordnung sieht für einen Autolift, der lediglich einen Parkplatz bedient, keine Belastungsgrenzwerte vor (5.3). Insgesamt verursacht der vom Autolift ausgehende Lärm höchstens geringfügige Störungen, welche hinzunehmen sind (E. 5.4). Abweisung. · --- · Stichworte: · ABSTANDSPRIVILEGIERT AUFLAGE AUTOLIFT GRENZABSTAND LÄRMGUTACHTEN LÄRMIMMISSIONEN NEBENBESTIMMUNG PROJEKTÄNDERUNG · Rechtsnormen:

· Art. 7 Abs. I lit. a LSV Art. 7 Abs. I lit. b LSV Art. 40 Abs. III LSV § 269 PBG § 321 Abs. I PBG Art. 11 Abs. II USG Art. 15 USG Art. 23 USG Art. 25 Abs. I USG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3