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VB.2018.00674 • VG ZH VB.2018.00674 KI-generiert

Residence Permit Non-Renewal Upheld Due to Unemployment and Lack of AFMP Status

Geschäftsnummer VB.2018.00674
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative court upheld the non-renewal of a residence permit and subsequent expulsion order for an applicant who had been predominantly unemployed and dependent on social assistance throughout their stay, meaning they did not qualify as a worker under the Agreement on the Free Movement of Persons (AFMP). The court reasoned that the applicant's inability to derive a right to residency from AFMP provisions further precluded any derivative right for their child, as the parents had separated before the relevant age criteria under AFMP were met, and unsubstantiated claims of domestic violence likewise offered no basis for a residency claim under immigration law. The court found the interference with family life proportionate, given the long-term reliance on social welfare, and rejected the appeal.

Legislator-Regeste

Amtlich

Aufenthaltsbewilligung EG_EFTA | [Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung infolge Sozialhilfeabhängigkeit; Wegweisung] Die Beschwerdeführerin war während ihres gesamten Aufenthalts überwiegend erwerbslos und sozialhilfeabhängig. Sie gilt nicht als Arbeitnehmerin im Sinn von Art. 6 Abs. 1 Anhang I FZA, weshalb sie aus dieser Bestimmung keinen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA ableiten kann. Somit kommt auch dem Beschwerdeführer kein (abgeleitetes) Aufenthaltsrecht zu (E. 4). Die Eltern des Beschwerdeführers hatten sich getrennt, bevor dieser drei Jahre alt war bzw. seine Ausbildung begann. Er hat daher gestützt auf Art. 3 Abs. 6 Anhang I FZA keinen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Folglich kommt auch der obhutsberechtigten Beschwerdeführerin kein (abgeleitetes) Aufenthaltsrecht zu (E. 5). Die von der Beschwerdeführerin behauptete häusliche Gewalt ist nicht erstellt, weshalb sie auch gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 AIG keinen Aufenthaltsanspruch geltend machen kann (E. 6). Der Eingriff in das Familienleben ist angesichts der langjährigen Sozialhilfeabhängigkeit gerechtfertigt und erweist sich als verhältnismässig, zumal das Besuchsrecht im Rahmen von grenzüberschreitenden Kurzaufenthalten ausgeübt werden kann (E. 7). Eine Erstreckung der Ausreisefrist bis zum Ende des Schuljahres 2018/2019 ist nicht angezeigt (E. 8). Abweisung der Beschwerde.

Schlagwörter

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Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung Aufenthaltsbewilligung Dienstrechtliche Stellungen Langzeitarbeitslosigkeit Ausweisung im Ausländerrecht familienrechtliche Verhältnisse

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 6 Abs. 1 Anhang
Sie gilt nicht als Arbeitnehmerin im Sinn von Art. 6 Abs. 1 Anhang I FZA, weshalb sie aus dieser Bestimmung keinen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA ableiten kann.
Art. 3 Abs. 6 Anhang
Er hat daher gestützt auf Art. 3 Abs. 6 Anhang I FZA keinen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung.
Art. 50 Abs. I lit. b AuG
Cited in connection with the argument regarding domestic violence, which was ultimately rejected as a basis for a right of residence.
Art. 50 Abs. II AuG
Cited in connection with the argument regarding domestic violence, which was ultimately rejected as a basis for a right of residence.
Art. 50 Zus
Die von der Beschwerdeführerin behauptete häusliche Gewalt ist nicht erstellt, weshalb sie auch gestützt auf Art. 50 Abs.
Art. 64d Abs. I AuG
Although cited, this article relates to the assessment of the case but does not appear in the final dispositive orders.
Art. 13 BV
Cited regarding the right to family life, which was considered in the justification for the decision (E. 7).
Art. 8 EMRK
Cited regarding the right to family life, which was considered in the justification for the decision (E. 7).
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 50 Abs. I lit. b AuG

Cited in connection with the argument regarding domestic violence, which was ultimately rejected as a basis for a right of residence.

Art. 50 Abs. II AuG

Cited in connection with the argument regarding domestic violence, which was ultimately rejected as a basis for a right of residence.

Art. 50 Zus. 1 Ziff. b AuG

Cited in connection with the argument regarding domestic violence, which was ultimately rejected as a basis for a right of residence.

Art. 64d Abs. I AuG

Although cited, this article relates to the assessment of the case but does not appear in the final dispositive orders.

Art. 13 BV

Cited regarding the right to family life, which was considered in the justification for the decision (E. 7).

Art. 8 EMRK

Cited regarding the right to family life, which was considered in the justification for the decision (E. 7).

Art. 3 Abs. Vi FZA

Basis for rejecting the derivative right of residence for the applicant based on the parents' separation.

Art. 6 Abs. I FZA

Basis for rejecting the applicant's claim to a residence permit due to lack of worker status.

§ 54 Abs. I VRG

This provision likely relates to the procedural outcome or costs, as it is listed among the legal norms.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2018.00674

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2018.00674 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 09.01.2019 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist am Bundesgericht noch hängig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Aufenthaltsbewilligung EG_EFTA · [Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung infolge Sozialhilfeabhängigkeit; Wegweisung] Die Beschwerdeführerin war während ihres gesamten Aufenthalts überwiegend erwerbslos und sozialhilfeabhängig.

Sie gilt nicht als Arbeitnehmerin im Sinn von Art. 6 Abs. 1 Anhang I FZA, weshalb sie aus dieser Bestimmung keinen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA ableiten kann. Somit kommt auch dem Beschwerdeführer kein (abgeleitetes) Aufenthaltsrecht zu (E. 4). Die Eltern des Beschwerdeführers hatten sich getrennt, bevor dieser drei Jahre alt war bzw. seine Ausbildung begann. Er hat daher gestützt auf Art. 3 Abs. 6 Anhang I FZA keinen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Folglich kommt auch der obhutsberechtigten Beschwerdeführerin kein (abgeleitetes) Aufenthaltsrecht zu (E. 5).

Die von der Beschwerdeführerin behauptete häusliche Gewalt ist nicht erstellt, weshalb sie auch gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 AIG keinen Aufenthaltsanspruch geltend machen kann (E. 6). Der Eingriff in das Familienleben ist angesichts der langjährigen Sozialhilfeabhängigkeit gerechtfertigt und erweist sich als verhältnismässig, zumal das Besuchsrecht im Rahmen von grenzüberschreitenden Kurzaufenthalten ausgeübt werden kann (E. 7). Eine Erstreckung der Ausreisefrist bis zum Ende des Schuljahres 2018/2019 ist nicht angezeigt (E. 8).

Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · ARBEITNEHMERBEGRIFF ARBEITNEHMEREIGENSCHAFT ARBEITNEHMERFREIZÜGIGKEIT AUSBILDUNG AUSREISEFRIST BEGRÜNDUNGSPFLICHT FAMILIENLEBEN NACHEHELICHER HÄRTEFALL VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT · Rechtsnormen: · Art. 50 Abs. I lit. b AuG Art. 50 Abs. II AuG Art. 50 Zus. 1 Ziff. b AuG Art. 64d Abs. I AuG Art. 13 BV Art. 8 EMRK Art. 3 Abs. Vi FZA Art. 6 Abs. I FZA § 54 Abs. I VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3