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VB.2018.00664 • VG ZH VB.2018.00664 KI-generiert

License Withdrawal Upheld for Insufficient Highway Following Distance

Geschäftsnummer VB.2018.00664
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative court upheld the decision to withdraw a driving license based on a finding that the appellant maintained an insufficient distance of only 15-20 meters while traveling at approximately 100 km/h on the highway behind the leading vehicle over a 300-meter stretch, which significantly undercut the required safety distance based on the "half-speed" rule. The court reasoned that the administrative authority was bound by the factual findings of the criminal decision, and the substantial reduction of the necessary safety margin constituted a heightened abstract danger to other traffic participants, thus warranting the license withdrawal as a medium-severe offense under traffic law, precluding a mere warning.

Legislator-Regeste

Amtlich

Führerausweisentzug | Nicht ausreichender Abstand zum voranfahrenden Fahrzeug auf der Autobahn. Der Beschwerdeführer hat mit ca. 100 km/h über eine Distanz von ca. 300 m zum voranfahrenden Fahrzeug lediglich einen Abstand von ca. 15–20 m eingehalten (E. 2). Die Verwaltungsbehörde ist grundsätzlich an die Tatsachenfeststellungen im Strafentscheid gebunden (E. 3.1). Vorliegend besteht kein Anlass, von diesen abzuweichen (E. 3.2). Mit Verweis auf die Faustregel "halber Tacho" sah die Vorinstanz zu Recht den vorliegend erforderlichen Abstand von 50 m bzw. 1,8 Sekunden um rund 60 % unterschritten an. Damit hat der Beschwerdeführer eine erhöhte abstrakte Gefährdung für weitere Verkehrsteilnehmer geschaffen. Die Reduktion des Fahrtempos sowie die üblicherweise damit einhergehende Vergrösserung des Abstands zum voranfahrenden Fahrzeugs lag ungeachtet der geltend gemachten Vorgänge auf der Überholspur in seinem Einflussbereich (E. 4.3). Nach einer mittelschweren Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz besteht für die Anwendbarkeit von Art. 16a Abs. 3 SVG (Verwarnung) kein Raum (E. 4.4). Abweisung.

Schlagwörter

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Führerausweisentzug strafbare Handlung Strassenverkehrsrecht Rechtsstaat Kontrollfahrt Verwaltungsbehörde

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 16a Abs. 3 SVG

The court referenced this article to rule that there was no room for a warning (Verwarnung) due to a moderately serious violation of the Road Traffic Act.

Art. 16b Abs. 1 lit. a SVG

This article pertains to the basis for the license withdrawal, which was implicitly upheld by the dismissal of the appeal.

Art. 34 Abs. 4 SVG

This article pertains to the offense committed (insufficient distance), which formed the factual basis for the administrative measure.

Art. 90 Abs. 1 SVG

This article pertains to the offense committed (insufficient distance), which formed the factual basis for the administrative measure.

§ 7 Abs. 1 VRG

This procedural rule was likely the basis for the court's decision to dismiss the appeal (final order).

Art. 12 Abs. 1 VRV

This article pertains to traffic regulations related to the violation, which formed the basis for the administrative measure.

Art. 12 Abs. 2 VRV

This article pertains to traffic regulations related to the violation, which formed the basis for the administrative measure.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2018.00664

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2018.00664 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 06.03.2019 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Administrativmassnahmen im Strassenverkehr · Betreff: · Führerausweisentzug · Nicht ausreichender Abstand zum voranfahrenden Fahrzeug auf der Autobahn. Der Beschwerdeführer hat mit ca. 100 km/h über eine Distanz von ca. 300 m zum voranfahrenden Fahrzeug lediglich einen Abstand von ca. 15–20 m eingehalten (E. 2).

Die Verwaltungsbehörde ist grundsätzlich an die Tatsachenfeststellungen im Strafentscheid gebunden (E. 3.1). Vorliegend besteht kein Anlass, von diesen abzuweichen (E. 3.2). Mit Verweis auf die Faustregel "halber Tacho" sah die Vorinstanz zu Recht den vorliegend erforderlichen Abstand von 50 m bzw. 1,8 Sekunden um rund 60 % unterschritten an. Damit hat der Beschwerdeführer eine erhöhte abstrakte Gefährdung für weitere Verkehrsteilnehmer geschaffen. Die Reduktion des Fahrtempos sowie die üblicherweise damit einhergehende Vergrösserung des Abstands zum voranfahrenden Fahrzeugs lag ungeachtet der geltend gemachten Vorgänge auf der Überholspur in seinem Einflussbereich (E. 4.3).

Nach einer mittelschweren Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz besteht für die Anwendbarkeit von Art. 16a Abs. 3 SVG (Verwarnung) kein Raum (E. 4.4). Abweisung. · --- · Stichworte: · ABSTRAKTE GEFÄHRDUNG AUFFAHRUNFALL AUTOBAHN BINDUNG AN STRAFBEFEHL FÜHRERAUSWEISENTZUG MITTELSCHWERE WIDERHANDLUNG MITTELSCHWERE WIDERHANDLUNG GEGEN DAS SVG ÜBERHOLEN · Rechtsnormen: · Art. 16a Abs. 3 SVG Art. 16b Abs. 1 lit. a SVG Art. 34 Abs. 4 SVG Art. 90 Abs. 1 SVG § 7 Abs. 1 VRG Art. 12 Abs. 1 VRV Art. 12 Abs. 2 VRV · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3