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VB.2018.00615 • VG ZH VB.2018.00615 KI-generiert

Municipal Resolution Invalidating Building Density Restrictions Based on Outdated Neighborhood Plan

Geschäftsnummer VB.2018.00615
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The administrative court reviewed a municipal resolution that nullified property restrictions concerning building utilization or permissible gross floor area which had been imposed by a 1975 neighborhood plan. The court reasoned that the legality of the resolution is assessed under current law, finding that the provision in the planning code allowing for land division within a neighborhood plan does not permit the plan to also regulate building density; such regulation requires other special use planning instruments like development plans, meaning that in their absence, permissible building density defaults to the municipal zoning code. Furthermore, the court determined that the original restriction on building density—which involves primary building regulations and usage quotas—constituted a matter of planning and building supervision, thus falling under a reservation for the subsequent reorganization of building density when broader planning laws were revised, and that the principle of legitimate expectation did not bar this change.

Legislator-Regeste

Amtlich

Quartierplan | Quartierplan. [Aufhebung von in einem Quartierplan von 1975 angeordneten öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen betreffend Ausnutzung bzw. zulässige Bruttogeschossfläche mangels gesetzlicher Grundlage.] Die Rechtmässigkeit des streitbetroffenen Stadtratsbeschlusses richtet sich nach dem heute geltenden Recht (E. 3.1). Die Regelung der Landeinteilung nach § 126 Abs. 1 PBG bedeutet nicht, dass der Quartierplan auch die bauliche Dichte ordnen darf. Besteht das Bedürfnis, eine von der Bau- und Zonenordnung als Rahmennutzungsplan abweichende Regelung aufzustellen, sind hierzu andere Instrumente der Sondernutzungsplanung (Sonderbauvorschriften, Gestaltungspläne) vorhanden. Soweit solche Regeln – wie hier – fehlen, richtet sich die zulässige bauliche Dichte nach der kommunalen Bau- und Zonenordnung (E. 5.1). Die Regelung der baulichen Dichte mittels primärer Bauvorschriften (horizontale und vertikale Ausdehnung der Gebäude) und Nutzungsziffern ist sowohl planungsrechtlicher als auch baupolizeilicher Natur. Eine Neuordnung der baulichen Dichte wurde daher vom entsprechenden Vorbehalt im Quartierplan-Festsetzungsbeschluss erfasst. Dafür spricht auch, dass damals die grundlegende Neuordnung des kantonalen Planungs- und Baurechts und eine umfassende Überarbeitung der kommunalen Bau- und Zonenordnung unmittelbar bevorstanden und sich in Gestalt des späteren Raumplanungsgesetzes ein übergeordnetes Rahmengesetz in Vorbereitung befand (E. 5.2). Das Prinzip des Vertrauensschutzes steht einer Änderung des geltenden Rechts grundsätzlich nicht entgegen (E. 5.4). Der Beschwerdegegner verzichtete zu Recht darauf, ein Verfahren betreffend Revision des Quartierplans einzuleiten (E. 5.5). Abweisung.

Schlagwörter

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Zonenbeschränkungen kommunale Baubewilligung Sondernutzungsplan Bauordnung Bodenrecht städtebauliches Problem

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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§ 49 Abs. II lit. a PBG

This provision is cited in the 'Rechtsnormen' section, suggesting it was relevant to the decision regarding the appeal, although its direct role in the final dispositive is implied rather than explicitly stated as the sole ground for the final order.

§ 126 Abs. I PBG

This provision is cited in the 'Rechtsnormen' section and discussed in the summary regarding the scope of the Quartierplan, indicating its relevance to the final judgment.

Art. 14 Abs. I RPG

This provision is cited in the 'Rechtsnormen' section and is relevant to the planning law context underlying the decision.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2018.00615

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2018.00615 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 23.01.2020 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 09.02.2021 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Quartierplan · Quartierplan. [Aufhebung von in einem Quartierplan von 1975 angeordneten öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen betreffend Ausnutzung bzw. zulässige Bruttogeschossfläche mangels gesetzlicher Grundlage.] Die Rechtmässigkeit des streitbetroffenen Stadtratsbeschlusses richtet sich nach dem heute geltenden Recht (E. 3.1).

Die Regelung der Landeinteilung nach § 126 Abs. 1 PBG bedeutet nicht, dass der Quartierplan auch die bauliche Dichte ordnen darf. Besteht das Bedürfnis, eine von der Bau- und Zonenordnung als Rahmennutzungsplan abweichende Regelung aufzustellen, sind hierzu andere Instrumente der Sondernutzungsplanung (Sonderbauvorschriften, Gestaltungspläne) vorhanden. Soweit solche Regeln – wie hier – fehlen, richtet sich die zulässige bauliche Dichte nach der kommunalen Bau- und Zonenordnung (E. 5.1). Die Regelung der baulichen Dichte mittels primärer Bauvorschriften (horizontale und vertikale Ausdehnung der Gebäude) und Nutzungsziffern ist sowohl planungsrechtlicher als auch baupolizeilicher Natur.

Eine Neuordnung der baulichen Dichte wurde daher vom entsprechenden Vorbehalt im Quartierplan-Festsetzungsbeschluss erfasst. Dafür spricht auch, dass damals die grundlegende Neuordnung des kantonalen Planungs- und Baurechts und eine umfassende Überarbeitung der kommunalen Bau- und Zonenordnung unmittelbar bevorstanden und sich in Gestalt des späteren Raumplanungsgesetzes ein übergeordnetes Rahmengesetz in Vorbereitung befand (E. 5.2). Das Prinzip des Vertrauensschutzes steht einer Änderung des geltenden Rechts grundsätzlich nicht entgegen (E. 5.4).

Der Beschwerdegegner verzichtete zu Recht darauf, ein Verfahren betreffend Revision des Quartierplans einzuleiten (E. 5.5). Abweisung. · --- · Stichworte: · BRUTTOGESCHOSSFLÄCHE EIGENTUMSBESCHRÄNKUNG GESETZESÄNDERUNG NUTZUNGSPLANUNG QUARTIERPLAN REVISION ÜBRIGES PLANUNGS- UND BAURECHT VERTRAUENSGRUNDLAGE · Rechtsnormen: · § 49 Abs. II lit. a PBG § 126 Abs. I PBG Art. 14 Abs. I RPG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3