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VB.2018.00368 • VG ZH VB.2018.00368 KI-generiert

Employer Settlement Agreement Upheld Despite Loyalty Breach Claim

Geschäftsnummer VB.2018.00368
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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Following an employer's termination of employment, the parties entered a contractual agreement concerning the consequences of the termination, whereby the employer committed to paying the employee 75,000 currency units, but later attempted to revoke this obligation, arguing that the employee's severe breach of loyalty during the notice period rendered the agreement voidable due to a fundamental error in assumption. The court held that because the sanctioning of personnel-related breaches of duty is governed by specific legal provisions, resort to general contract law rules regarding defects in consent, such as error, is inappropriate in this administrative law context; furthermore, the short deadlines for immediate dismissal cannot be circumvented by using the longer challenge period available for contractual defects in a settlement agreement regarding termination consequences. Consequently, the agreement was upheld, and the decision was favorable to the employee.

Legislator-Regeste

Amtlich

Aufhebungsvereinbarung | [Nach ordentlicher, arbeitgeberseitiger Kündigung des Arbeitsverhältnisses schlossen die Parteien eine vertragliche Vereinbarung über die Kündigungsfolgen, in der sich die Arbeitgeberin verpflichtete, dem Arbeitnehmer eine Entschädigungszahlung von Fr. 75'000.- zu leisten. Später "widerrief" sie ihre Zahlungsverpflichtung; der Arbeitnehmer habe während der Kündigungsfrist eine schwere Treuepflichtverletzung begangen, weshalb die Vereinbarung infolge Grundlagenirrtums teilweise unverbindlich sei.] Zulässigkeit der vertraglichen Regelung der Kündigungsfolgen (E. 4.1). Anwendbarkeit der dem Schutz der Willensfreiheit beim Abschluss privatrechtlicher Verträge dienenden Bestimmungen des Obligationenrechts auf verwaltungsrechtliche Verträge (E. 4.2). Die Ahndung personalrechtlicher Pflichtverletzung bildet Gegenstand eigener gesetzlicher Regelungen, weshalb es vorliegend nicht angebracht erscheint, auf die Regeln zu Willensmängeln beim Vertragsschluss zurückzugreifen (E. 4.4). Die kurzen Fristen zur Erklärung einer fristlosen Kündigung können nicht dadurch umgangen werden, dass auf einen angeblichen Willensmangel bei Abschluss der Vergleichsvereinbarung über die Kündigungsfolgen zurückgegriffen und von der damit einhergehenden, ungleich längeren Anfechtungsfrist profitiert wird (E. 4.5.2). Gutheissung.

Schlagwörter

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Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten Aufhebungsvereinbarung Schadenregulierung verwaltungsrechtlicher Vertrag Aufrechterhaltung des Vertrages fristlose Entlassung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 23 OR

This article concerning mistake in the formation of a contract was discussed in the context of the appeal but was not explicitly cited in the dispositive orders, which ultimately granted the appeal based on the principle that administrative law disciplinary rules should take precedence.

Art. 24 Abs. I Ziff. 4 OR

This article concerning essential mistake in the formation of a contract was discussed in the context of the appeal but was not explicitly cited in the dispositive orders, which ultimately granted the appeal based on the principle that administrative law disciplinary rules should take precedence.

Art. 24 Abs. II OR

This article concerning essential mistake in the formation of a contract was discussed in the context of the appeal but was not explicitly cited in the dispositive orders, which ultimately granted the appeal based on the principle that administrative law disciplinary rules should take precedence.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2018.00368

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2018.00368 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 05.12.2018 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 17.05.2019 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Personalrecht · Betreff: · Aufhebungsvereinbarung · [Nach ordentlicher, arbeitgeberseitiger Kündigung des Arbeitsverhältnisses schlossen die Parteien eine vertragliche Vereinbarung über die Kündigungsfolgen, in der sich die Arbeitgeberin verpflichtete, dem Arbeitnehmer eine Entschädigungszahlung von Fr. 75'000.- zu leisten.

Später "widerrief" sie ihre Zahlungsverpflichtung; der Arbeitnehmer habe während der Kündigungsfrist eine schwere Treuepflichtverletzung begangen, weshalb die Vereinbarung infolge Grundlagenirrtums teilweise unverbindlich sei.] Zulässigkeit der vertraglichen Regelung der Kündigungsfolgen (E. 4.1). Anwendbarkeit der dem Schutz der Willensfreiheit beim Abschluss privatrechtlicher Verträge dienenden Bestimmungen des Obligationenrechts auf verwaltungsrechtliche Verträge (E. 4.2). Die Ahndung personalrechtlicher Pflichtverletzung bildet Gegenstand eigener gesetzlicher Regelungen, weshalb es vorliegend nicht angebracht erscheint, auf die Regeln zu Willensmängeln beim Vertragsschluss zurückzugreifen (E. 4.4).

Die kurzen Fristen zur Erklärung einer fristlosen Kündigung können nicht dadurch umgangen werden, dass auf einen angeblichen Willensmangel bei Abschluss der Vergleichsvereinbarung über die Kündigungsfolgen zurückgegriffen und von der damit einhergehenden, ungleich längeren Anfechtungsfrist profitiert wird (E. 4.5.2). Gutheissung. · --- · Stichworte: · FRISTLOSE ENTLASSUNG FRISTLOSE KÜNDIGUNG GRUNDLAGENIRRTUM VERWALTUNGSRECHTLICHER VERTRAG WILLENSMANGEL · Rechtsnormen: · Art. 23 OR Art. 24 Abs. I Ziff. 4 OR Art. 24 Abs. II OR · Publikationen:

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