Welfare Repayment Obligation Based on Social Assistance Act vs. Code of Obligations
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA welfare recipient appealed a decision regarding the basis for a repayment obligation, arguing it should be founded on the Code of Obligations (OR) rather than the Social Assistance Act (SHG). The court dismissed the appeal, finding no violation of the right to be heard and determining that requested witness and party examinations were unnecessary. The court upheld the lower authority's finding that the appellant failed to timely report honoraria income—waiting approximately 2.5 weeks after learning of the earnings, after the next month's welfare payment had already been issued—and found no justifiable reason for the delay. Because the income would have been considered relevant for social assistance purposes if reported promptly, the application of § 26 lit. a SHG, which mandates repayment based on the social assistance framework, was deemed correct, precluding the application of the unjust enrichment principle under Art. 62 OR.
Legislator-Regeste
AmtlichSozialhilfe | Sozialhilfe [Die Beschwerdeführerin beantragt, die Rückerstattungsforderung sei auf Art. 62 Abs. 1 OR, nicht auf § 26 lit. a SHG, zu stützen.] Keine Gehörsverletzung (E. 2.3). Die beantragten Zeugen- und Parteibefragungen erweisen sich als nicht notwendig (E. 3). Die Beschwerdeführerin hat ab Kenntnis einer Honorareinnahme rund 2,5 Wochen damit zugewartet, die Beschwerdegegnerin darüber zu orientieren. Diese hat in der Zwischenzeit bereits die Sozialhilfeleistungen für den folgenden Monat ausbezahlt. Es sind keine Gründe ersichtlich, die die verzögerte Mitteilung rechtfertigen. Der Schluss der Vorinstanz, dass die Beschwerdeführerin die Honorareinnahmen zu spät gemeldet hat, ist deshalb nicht zu beanstanden (E. 6.2). Im Fall einer rechtzeitigen Meldung hätte die Beschwerdegegnerin die Honorareinnahme der Beschwerdeführerin als sozialhilferechtlich relevante Einnahme anrechnen dürfen (E. 7.2). Damit ist § 26 lit. a SHG anwendbar, weshalb kein Raum dafür besteht, die Rückerstattungsverpflichtung auf Art. 62 OR zu stützen (E. 7.3). Abweisung der Beschwerde.
Schlagwörter
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision was applied as the legal basis for the requirement of reimbursement due to the late reporting of income.
This provision likely governs the decision on court costs, as the decision was dismissed.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2018.00270
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2018.00270 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 28.08.2018 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/Einzelrichter · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Fürsorgerecht · Betreff: · Sozialhilfe · Sozialhilfe [Die Beschwerdeführerin beantragt, die Rückerstattungsforderung sei auf Art. 62 Abs. 1 OR, nicht auf § 26 lit. a SHG, zu stützen.] Keine Gehörsverletzung (E. 2.3). Die beantragten Zeugen- und Parteibefragungen erweisen sich als nicht notwendig (E. 3). Die Beschwerdeführerin hat ab Kenntnis einer Honorareinnahme rund 2,5 Wochen damit zugewartet, die Beschwerdegegnerin darüber zu orientieren.
Diese hat in der Zwischenzeit bereits die Sozialhilfeleistungen für den folgenden Monat ausbezahlt. Es sind keine Gründe ersichtlich, die die verzögerte Mitteilung rechtfertigen. Der Schluss der Vorinstanz, dass die Beschwerdeführerin die Honorareinnahmen zu spät gemeldet hat, ist deshalb nicht zu beanstanden (E. 6.2). Im Fall einer rechtzeitigen Meldung hätte die Beschwerdegegnerin die Honorareinnahme der Beschwerdeführerin als sozialhilferechtlich relevante Einnahme anrechnen dürfen (E. 7.2). Damit ist § 26 lit. a SHG anwendbar, weshalb kein Raum dafür besteht, die Rückerstattungsverpflichtung auf Art. 62 OR zu stützen (E. 7.3).
Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · AUSKUNFTSPFLICHT EINKOMMEN FINANZIELLE VERHÄLTNISSE MELDEPFLICHT MELDEPFLICHTVERLETZUNG MITWIRKUNGSPFLICHT MITWIRKUNGSPFLICHTVERLETZUNG RECHTLICHES GEHÖR RECHTSGRUNDLAGEN RÜCKERSTATTUNG RÜCKERSTATTUNGSPFLICHT SOZIALHILFE UNGERECHTFERTIGTE BEREICHERUNG UNRECHTMÄSSIGER BEZUG · Rechtsnormen: · Art. 29 Abs. II BV Art. 62 OR § 18 SHG § 26 SHG § 26 lit. a SHG § 22 SHV Art. 148a StGB · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3