Revocation of Residency Permit for Drug Trafficker Upheld Despite HIV Status
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe administrative court upheld the refusal to extend a residency permit for an individual convicted of drug trafficking, specifically involving the importation of a significant amount of cocaine, which constituted an evident ground for revocation due to criminal conduct, aggravated by prior offenses and the ineffectiveness of lesser penalties. Although the applicant is HIV-positive, the court found that necessary medication and free access to antiretroviral therapy are available in their home country, meaning a return would not result in an immediate and substantial deterioration of their health leading to severe suffering or a significant reduction in lifespan, thus the public interest in maintaining the permit did not outweigh the revocation ground.
Legislator-Regeste
AmtlichVerlängerung der Aufenthaltsbewilligung | [Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung infolge Straffälligkeit. HIV-Erkrankung.] Die Beschwerdeführerin wurde zu einer Freiheitsstrafe von 28 Monaten verurteilt, ein Widerrufsgrund liegt offensichtlich vor (E. 3). Durch die Deliktsart (Einführung von rund 336 Gramm reinem Kokain), früherer Straffälligkeit und offenbare Wirkungslosigkeit von Geldstrafen, Bussen und Probezeit wird ihr migrationsrechtliches Verschulden noch erschwert (E. 5.3). Die Beschwerdeführerin ist an HIV erkrankt. Die benötigten Medikamente stehen ihr in ihrem Heimatland zur Verfügung und sie wird kostenlosen Zugang zu einer intermittierenden antiretroviralen Therapie (ART) haben. Bei einer Rückkehr in ihre Heimat droht ihr somit keine baldige und wesentliche Verschlechterung ihres Gesundheitszustands, die zu starkem Leiden oder einer erheblichen Verkürzung der Lebensdauer führte. Ihr steht in ihrer Heimat die notwendige Behandlung tatsächlich zur Verfügung (E. 6.3.3). Gutheissung uP/URB. Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision is cited as the basis for the non-renewal of the residence permit due to criminal offenses.
This provision is cited as a reason for the non-renewal of the residence permit, likely related to the severity of the offenses or the applicant's conduct.
This provision is likely related to the procedural aspects or the general conditions for residence permits, which were considered in the decision.
This provision, concerning the right to life and personal security, was considered in relation to the applicant's health condition (HIV).
This provision, concerning the right to be heard, was implicitly considered in the context of the decision-making process.
This provision, concerning the right to respect for private and family life, was considered in the context of the applicant's health and potential return to her home country.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2018.00115
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2018.00115 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 09.05.2018 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung · [Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung infolge Straffälligkeit. HIV-Erkrankung.] Die Beschwerdeführerin wurde zu einer Freiheitsstrafe von 28 Monaten verurteilt, ein Widerrufsgrund liegt offensichtlich vor (E. 3). Durch die Deliktsart (Einführung von rund 336 Gramm reinem Kokain), früherer Straffälligkeit und offenbare Wirkungslosigkeit von Geldstrafen, Bussen und Probezeit wird ihr migrationsrechtliches Verschulden noch erschwert (E. 5.3).
Die Beschwerdeführerin ist an HIV erkrankt. Die benötigten Medikamente stehen ihr in ihrem Heimatland zur Verfügung und sie wird kostenlosen Zugang zu einer intermittierenden antiretroviralen Therapie (ART) haben. Bei einer Rückkehr in ihre Heimat droht ihr somit keine baldige und wesentliche Verschlechterung ihres Gesundheitszustands, die zu starkem Leiden oder einer erheblichen Verkürzung der Lebensdauer führte. Ihr steht in ihrer Heimat die notwendige Behandlung tatsächlich zur Verfügung (E. 6.3.3). Gutheissung uP/URB. Abweisung. · --- · Stichworte:
· DROGENDELIKT FREIHEITSSTRAFE GESUNDHEITSZUSTAND HIV-ERKRANKUNG NIEDERLASSUNGSBEWILLIGUNG ÖFFENTLICHES INTERESSE PERSÖNLICHES GEHÖR RECHTLICHES GEHÖR STRAFFÄLLIGKEIT VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT WIDERRUFSGRUND · Rechtsnormen: · Art. 62 Abs. I lit. b AuG Art. 62 Abs. II AuG Art. 96 AuG § 19 Abs. II lit. a BetmG Art. 13 Abs. I BV Art. 29 Abs. II BV Art. 121 Abs. III lit. a BV Art. 8 Ziff. I EMRK Art. 61 StGB Art. 64 StGB Art. 66a StGB · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3