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VB.2018.00109 • VG ZH VB.2018.00109 KI-generiert

Claimant vs. Employer Regarding Back Pay After Invalidity Dismissal

Geschäftsnummer VB.2018.00109
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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An individual, who had been partially invalidated following an accident in 2007 and subsequently dismissed after a final invalidity resolution in 2016, claimed entitlement to back pay for having allegedly worked at 100% capacity despite an official reduction to a 90% employment level following the expiration of maximum wage continuation benefits. The court dismissed the claim, reasoning that after the maximum wage continuation period ended and in accordance with disability assessments, the claimant was not entitled to full-time wages, and recovery of the employment level to 100% was not automatic upon medical fitness confirmation; furthermore, as a leading physician under the fee statute, the claimant could not invoke overtime regulations under cantonal personnel law, nor could they meet the evidentiary requirements for overtime compensation under labor law with a retrospectively created time record alone.

Legislator-Regeste

Amtlich

Forderung aus Arbeitsverhältnis | [Der Beschwerdeführer wurde nach einem Unfall im August 2007 auf Ende Februar 2010 im Umfang von 10 % invaliditätshalber entlassen; auf Ende Juni 2016 wurde das Arbeitsverhältnis ganz aufgelöst. Er macht geltend, in der Vergangenheit "[o]ffenbar" trotz Pensumsreduktion "immer zu 100% eingesetzt" worden zu sein, und ersucht "um Auszahlung dieses offensichtlich zu viel geleisteten 10% Pensums".] Nachdem per 31. Oktober 2009 die maximale Dauer der Lohnfortzahlung abgelaufen war und der Beschwerdegegner im Anschluss nach Vorliegen der Teilinvaliderklärung des Vertrauensarztes der BVK entsprechend den gesetzlichen Vorgaben gehandelt hat, kam dem Beschwerdeführer ab dem 1. November 2009 kein Anspruch auf den Lohn für eine Vollzeitbeschäftigung zu; ebenso wenig erhöhte sich sein per 1. März 2010 reduzierter Beschäftigungsgrad mit der – im September 2014 ärztlich bzw. Anfang 2015 vertrauensärztlich bescheinigten – vollständigen Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit automatisch wieder auf 100 % (E. 4). Im Rahmen der Prüfung der Forderung des Beschwerdeführers kann es daher nur mehr darum gehen, ob dieser über das verfügte Anstellungspensum von 90 % hinaus Arbeit erbracht habe, welche vom Beschwerdegegner zusätzlich zum Normallohn zu entschädigen wäre. Mit Blick auf § 10 des Honorargesetzes kann sich der Beschwerdeführer als (honorarberechtigter) Leitender Arzt allerdings nicht auf die Überzeitregelung im kantonalen Personalrecht berufen und entfällt ein hieraus abgeleiteter Entschädigungsanspruch bereits aus diesem Grund. Fraglich erscheint sodann, ob er angesichts seiner Position in den persönlichen Anwendungsbereich des Arbeitsgesetzes fällt; die Frage braucht indes nicht beantwortet zu werden, da ihm bereits deshalb keine Überzeitentschädigung nach Art. 13 ArG geschuldet ist, weil er mit einer nachträglich erstellten Zeitaufzeichnung (allein) den Beweis der Leistung von zu entschädigender Überzeit im Sinn dieser Bestimmung nicht zu erbringen vermöchte (zum Ganzen E.5). Abweisung.

Schlagwörter

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Entschädigung für Invalidität Lohnanspruch Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit Überstundenarbeit Vollzeitbeschäftigung Lohnfortzahlung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 13 ArG

The court found that the appellant was not entitled to overtime compensation under this article because the evidence provided was insufficient.

Art. 8 ZGB

This provision appears in the list of cited legal norms, though its specific application in the dispositive is not detailed beyond general citation alongside the dismissal.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2018.00109

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2018.00109 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 03.10.2018 · Spruchkörper: · 4. Abteilung/4. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 08.04.2019 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Personalrecht · Betreff: · Forderung aus Arbeitsverhältnis · [Der Beschwerdeführer wurde nach einem Unfall im August 2007 auf Ende Februar 2010 im Umfang von 10 % invaliditätshalber entlassen; auf Ende Juni 2016 wurde das Arbeitsverhältnis ganz aufgelöst. Er macht geltend, in der Vergangenheit "[o]ffenbar" trotz Pensumsreduktion "immer zu 100% eingesetzt" worden zu sein, und ersucht "um Auszahlung dieses offensichtlich zu viel geleisteten 10% Pensums".]

Nachdem per 31. Oktober 2009 die maximale Dauer der Lohnfortzahlung abgelaufen war und der Beschwerdegegner im Anschluss nach Vorliegen der Teilinvaliderklärung des Vertrauensarztes der BVK entsprechend den gesetzlichen Vorgaben gehandelt hat, kam dem Beschwerdeführer ab dem 1. November 2009 kein Anspruch auf den Lohn für eine Vollzeitbeschäftigung zu; ebenso wenig erhöhte sich sein per 1. März 2010 reduzierter Beschäftigungsgrad mit der – im September 2014 ärztlich bzw. Anfang 2015 vertrauensärztlich bescheinigten – vollständigen Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit automatisch wieder auf 100 % (E. 4).

Im Rahmen der Prüfung der Forderung des Beschwerdeführers kann es daher nur mehr darum gehen, ob dieser über das verfügte Anstellungspensum von 90 % hinaus Arbeit erbracht habe, welche vom Beschwerdegegner zusätzlich zum Normallohn zu entschädigen wäre. Mit Blick auf § 10 des Honorargesetzes kann sich der Beschwerdeführer als (honorarberechtigter) Leitender Arzt allerdings nicht auf die Überzeitregelung im kantonalen Personalrecht berufen und entfällt ein hieraus abgeleiteter Entschädigungsanspruch bereits aus diesem Grund. Fraglich erscheint sodann, ob er angesichts seiner Position in den persönlichen Anwendungsbereich des Arbeitsgesetzes fällt; die Frage braucht indes nicht beantwortet zu werden, da ihm bereits deshalb keine Überzeitentschädigung nach Art. 13 ArG geschuldet ist, weil er mit einer nachträglich erstellten Zeitaufzeichnung (allein) den Beweis der Leistung von zu entschädigender Überzeit im Sinn dieser Bestimmung nicht zu erbringen vermöchte (zum Ganzen E.5).

Abweisung. · --- · Stichworte: · ARBEITSZEITERFASSUNG BESCHÄFTIGUNGSGRAD BEWEIS BEWEISLAST BEWEISLASTUMKEHR ENTLASSUNG INVALIDITÄTSHALBER HONORAREINNAHMEN HONORARGESETZ KADERMITGLIED LEITENDER ARZT TEILINVALIDITÄT ÜBERZEIT ÜBERZEITENTSCHÄDIGUNG · Rechtsnormen: · Art. 3 lit. d ArG Art. 13 ArG § 99 Abs. 4 VVPG § 128 VVPG Art. 8 ZGB · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 2