Residency Permit Revocation Upheld Due to Sham Marriage Evidence
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court upheld the revocation of a residency permit, which was derived from the residency of the foreign national's wife, based on strong evidence suggesting the marriage was maintained solely for immigration purposes after the wife allegedly resumed living with her ex-husband. Although sexually explicit text messages obtained by the police were deemed inadmissible as evidence, the accumulation of other circumstantial evidence indicating the marriage was not genuinely maintained created a high probability of a sham marriage, shifting the burden of proof to the foreign national to demonstrate a genuine conjugal community for at least three years, a burden which the appealing party failed to meet.
Legislator-Regeste
AmtlichWiderruf der Aufenthaltsbewilligung | Widerruf der Niederlassungsbewilligung zufolge rechtsmissbräuchlicher Berufung auf eine nur formell fortbestehende Ehe/Beweislastverteilung und Beweisverwertungsverbote. [Anlässlich mehrerer Wohnungskontrollen erhärtete sich der Verdacht, dass die in der Schweiz niedergelassene Ehefrau des serbischen Beschwerdeführers ihre frühere Beziehung zu ihrem Exmann wieder aufgenommen hat und mit diesem zusammenlebt. Die Polizei stellte bei ihren Ermittlungen auch mehrere Textnachrichten mit eindeutig sexuellem Inhalt sicher, welche zwischen der Ehefrau des Beschwerdeführers und deren Exmann ausgetauscht wurden.] Der Beweis einer rechtsmissbräuchlich geschlossenen oder aufrechterhaltenen (Schein-)Ehe obliegt grundsätzlich der Behörde. Weisen die Indizien indessen mit grosser Wahrscheinlichkeit auf eine Scheinehe hin, obliegt der Gegenbeweis dem betroffenen Ausländer. Auch wenn die polizeilich sichergestellten Textnachrichten beweismässig unverwertbar sind, wäre aufgrund zahlreicher weiterer Verdachtsmomente für eine lediglich zur Aufenthaltssicherung aufrechterhaltenen (Schein-)Ehe der Nachweis einer weiterhin gelebten bzw. mindestens während dreier Jahre gelebten echten Ehegemeinschaft durch den Beschwerdeführer zu erbringen gewesen. Dieser Nachweis misslingt, weshalb die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers und die hiervon abgeleiteten Aufenthaltsbewilligungen seiner Kinder zu Recht widerrufen wurden. Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen sowie Rechtsmittelbelehrung. Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis article is cited as the basis for the withdrawal of the residence permit in the reasoning, which justifies the outcome of the appeal dismissal.
This article is cited as the basis for the withdrawal of the residence permit in the reasoning, which justifies the outcome of the appeal dismissal.
This article is cited as the basis for the withdrawal of the residence permit in the reasoning, which justifies the outcome of the appeal dismissal.
This article is cited as the basis for the withdrawal of the residence permit in the reasoning, which justifies the outcome of the appeal dismissal.
This article is cited as the basis for the withdrawal of the residence permit in the reasoning, which justifies the outcome of the appeal dismissal.
This article is cited as the basis for the withdrawal of the residence permit in the reasoning, which justifies the outcome of the appeal dismissal.
This article is cited as the basis for the withdrawal of the residence permit in the reasoning, which justifies the outcome of the appeal dismissal.
This article is cited in the list of provisions, likely relating to procedural or substantive aspects leading to the decision.
This article is cited in the list of provisions, likely relating to procedural or substantive aspects leading to the decision.
This article is cited in the list of provisions, likely relating to procedural or substantive aspects leading to the decision.
This provision is listed, which likely pertains to the procedural execution or costs framework applicable by the Cantonal Court.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2018.00075
--- · --- · --- · --- · --- · [Standard Suche](/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm) · [Erweiterte Suche](/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm) · [Hilfe](/findinfo/help/index.htm)
Druckansicht
--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2018.00075 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 18.04.2018 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Widerruf der Aufenthaltsbewilligung · Widerruf der Niederlassungsbewilligung zufolge rechtsmissbräuchlicher Berufung auf eine nur formell fortbestehende Ehe/Beweislastverteilung und Beweisverwertungsverbote. [Anlässlich mehrerer Wohnungskontrollen erhärtete sich der Verdacht, dass die in der Schweiz niedergelassene Ehefrau des serbischen Beschwerdeführers ihre frühere Beziehung zu ihrem Exmann wieder aufgenommen hat und mit diesem zusammenlebt.
Die Polizei stellte bei ihren Ermittlungen auch mehrere Textnachrichten mit eindeutig sexuellem Inhalt sicher, welche zwischen der Ehefrau des Beschwerdeführers und deren Exmann ausgetauscht wurden.] Der Beweis einer rechtsmissbräuchlich geschlossenen oder aufrechterhaltenen (Schein-)Ehe obliegt grundsätzlich der Behörde. Weisen die Indizien indessen mit grosser Wahrscheinlichkeit auf eine Scheinehe hin, obliegt der Gegenbeweis dem betroffenen Ausländer. Auch wenn die polizeilich sichergestellten Textnachrichten beweismässig unverwertbar sind, wäre aufgrund zahlreicher weiterer Verdachtsmomente für eine lediglich zur Aufenthaltssicherung aufrechterhaltenen (Schein-)Ehe der Nachweis einer weiterhin gelebten bzw. mindestens während dreier Jahre gelebten echten Ehegemeinschaft durch den Beschwerdeführer zu erbringen gewesen.
Dieser Nachweis misslingt, weshalb die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers und die hiervon abgeleiteten Aufenthaltsbewilligungen seiner Kinder zu Recht widerrufen wurden. Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen sowie Rechtsmittelbelehrung. Abweisung. · --- · Stichworte: · AUSLÄNDERRECHTSEHE BEWEISFÜHRUNGSLAST BEWEISLASTUMKEHR BEWEISVERWERTUNGSVERBOT EHEGEMEINSCHAFT FALSCHE ANGABEN IM BEWILLIGUNGSVERFAHREN FAMILIENNACHZUG GETRENNTE WOHNSITZE INDIZIENBEWEIS RECHTSMISSBRÄUCHLICH AUFRECHTERHALTENE EHE SCHEINEHE WIDERRUF DER AUFENTHALTSBEWILLIGUNG ZWANGSMASSNAHMEN · Rechtsnormen:
· Art. 43 Abs. I AuG Art. 43 Abs. II AuG Art. 50 AuG Art. 50 Abs. I lit. a AuG Art. 51 Abs. II AuG Art. 62 AuG Art. 62 Abs. I lit. a AuG Art. 83 AuG Art. 90 AuG Art. 96 Abs. I AuG Art. 13 Abs. I BV Art. 8 Abs. I EMRK § 7 Abs. II VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3