Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2017.00875 • VG ZH VB.2017.00875 KI-generiert

Criminal Convictions Justify Deportation Despite Family Ties

Geschäftsnummer VB.2017.00875
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The court upheld the revocation of a residency permit due to criminal offenses, finding that the individual's criminal record demonstrated a lack of blameless conduct, thus precluding any claim to a residency permit based on his relationship with his children. The court reasoned that the severity and nature of the offenses, coupled with a potential for recidivism, indicated a significant public interest in the individual's deportation, which outweighed the private interests of his children. Furthermore, the court determined that adequate treatment for the individual's schizophrenia was available in his home country, making his return feasible and his deportation compliant with federal law and international conventions.

Legislator-Regeste

Amtlich

Widerruf der Aufenthaltsbewilligung | [Widerruf der Aufenthaltsbewilligung wegen Straffälligkeit] Der Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf eine Anwesenheitsbewilligung in der Schweiz, insbesondere kann er aus der Beziehung zu seinen zwei Kindern keinen Anspruch ableiten, da kein tadelloses Verhalten vorliegt (E. 2). Der Beschwerdeführer hat mit seiner Straffälligkeit einen Widerrufsgrund gesetzt. Das Strafmass, die Rückfallgefahr, die Art (Anlassdelikte) und Anzahl der Delikte lassen auf ein erhebliches öffentliches Interesse an der Wegweisung des Beschwerdeführers schliessen (E. 4). Es liegt keine gelungene Integration vor. Das erhebliche öffentliche Interesse an einer Ausreise des Beschwerdeführers überwiegt vorliegend die privaten Interessen der Kinder. Eine adäquate Behandlung von Schizophrenie ist auch in der Türkei möglich. Eine Rückkehr in sein Heimatland ist dem Beschwerdeführer zuzumuten (E. 5). Der Widerruf der Aufenthaltsbewilligung erweist sich als bundesrechts- und konventionskonform (E. 6). Abweisung der Beschwerde.

Schlagwörter

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Familienwegweisung Widerruf der Aufenthaltsbewilligung Rückfall bei Straftaten Aufenthaltsbewilligung Strafregister Widerhandlung gegen das Ausländergesetz

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 33 AuG
· --- · Stichworte: · STRAFFÄLLIGKEIT TADELLOSES VERHALTEN WIDERRUF DER AUFENTHALTSBEWILLIGUNG WIDERRUFSGRUND · Rechtsnormen: · Art. 33 AuG Art.
Art. 33 Abs. III AuG
Cited as the legal basis for revoking the residence permit due to criminal offenses.
Art. 50 Abs. I lit. a AuG
Cited as the legal basis for revoking the residence permit because the applicant does not meet the requirements for a residence permit.
Art. 50 Abs. II AuG
Cited in relation to the revocation of the residence permit, implying it addresses the consequences of not meeting permit requirements.
Art. 62 Abs. I lit. b AuG
Cited as the legal basis for revoking the residence permit due to criminal offenses, specifically concerning lack of irreproachable conduct.
Art. 96 AuG
Art. 121 Abs. III BV
96 AuG Art. 121 Abs. III BV Art.
Art. 2 EMRK
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 33 Abs. III AuG

Cited as the legal basis for revoking the residence permit due to criminal offenses.

Art. 50 Abs. I lit. a AuG

Cited as the legal basis for revoking the residence permit because the applicant does not meet the requirements for a residence permit.

Art. 50 Abs. II AuG

Cited in relation to the revocation of the residence permit, implying it addresses the consequences of not meeting permit requirements.

Art. 62 Abs. I lit. b AuG

Cited as the legal basis for revoking the residence permit due to criminal offenses, specifically concerning lack of irreproachable conduct.

Art. 8 EMRK

Considered when balancing the public interest in expulsion against the private interest in maintaining family life.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2017.00875

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2017.00875 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 21.03.2018 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 19.11.2018 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Widerruf der Aufenthaltsbewilligung · [Widerruf der Aufenthaltsbewilligung wegen Straffälligkeit] Der Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf eine Anwesenheitsbewilligung in der Schweiz, insbesondere kann er aus der Beziehung zu seinen zwei Kindern keinen Anspruch ableiten, da kein tadelloses Verhalten vorliegt (E. 2).

Der Beschwerdeführer hat mit seiner Straffälligkeit einen Widerrufsgrund gesetzt. Das Strafmass, die Rückfallgefahr, die Art (Anlassdelikte) und Anzahl der Delikte lassen auf ein erhebliches öffentliches Interesse an der Wegweisung des Beschwerdeführers schliessen (E. 4). Es liegt keine gelungene Integration vor. Das erhebliche öffentliche Interesse an einer Ausreise des Beschwerdeführers überwiegt vorliegend die privaten Interessen der Kinder. Eine adäquate Behandlung von Schizophrenie ist auch in der Türkei möglich. Eine Rückkehr in sein Heimatland ist dem Beschwerdeführer zuzumuten (E. 5).

Der Widerruf der Aufenthaltsbewilligung erweist sich als bundesrechts- und konventionskonform (E. 6). Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · STRAFFÄLLIGKEIT TADELLOSES VERHALTEN WIDERRUF DER AUFENTHALTSBEWILLIGUNG WIDERRUFSGRUND · Rechtsnormen: · Art. 33 AuG Art. 33 Abs. III AuG Art. 50 Abs. I lit. a AuG Art. 50 Abs. II AuG Art. 62 Abs. I lit. b AuG Art. 96 AuG Art. 121 Abs. III BV Art. 2 EMRK Art. 8 EMRK · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3