Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VB.2017.00848 • VG ZH VB.2017.00848 KI-generiert

Revocation of Residency Permit for Drug Offenses and Money Laundering Upheld

Geschäftsnummer VB.2017.00848
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Vorinstanz / Staat

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The administrative court upheld the revocation of a residency permit for an individual from Kosovo following their conviction to a 30-month prison sentence for qualified drug offenses and money laundering, compounded by prior criminal history and poor economic integration evidenced by accumulated debt. The court reasoned that revocation is permissible following a sentence exceeding one year, and in this case, the severity of the crime and existing integration issues outweighed the petitioner's family ties, particularly since the petitioner did not reside with his ex-partner and their child, and found no substantiated obstacles to enforcement, leading to the dismissal of the appeal.

Legislator-Regeste

Amtlich

Widerruf der Niederlassungsbewilligung | Widerruf der Niederlassungsbewilligung nach Straffälligkeit. [Die Niederlassungsbewilligung des kosovarischen Beschwerdeführers wurde nach dessen Verurteilung zu einer 30-monatigen Freiheitsstrafe wegen eines qualifizierten BetmG-Delikts und Geldwäscherei widerrufen, nachdem dieser bereits zuvor wiederholt straffällig geworden ist, Schulden angehäuft hatte und ausländerrechtlich verwarnt wurde. Der Beschwerdeführer hat einen vierjährigen Sohn mit seiner Exfrau. Er behauptet, eine partnerschaftliche Beziehung zu seiner Exfrau bzw. Kindsmutter zu unterhalten, wohnt jedoch nicht mit dieser und dem gemeinsamen Kind zusammen.] Auf die Beschwerde ist nur insoweit einzutreten, als dass die Beschwerdeschrift nicht wörtlich der Rekurseingabe entspricht und eine Auseinandersetzung mit dem vorinstanzlichen Entscheid erkennen lässt. Eine Niederlassungsbewilligung kann unter anderem bei der Verurteilung zu einer längerfristigen, d. h. überjährigen Freiheitsstrafe, widerrufen werden, wobei der Widerruf auch auf den Einzelfall bezogen verhältnismässig erscheinen muss. Der Beschwerdeführer ist zuletzt wegen eines qualifizierten BetmG-Delikts und Geldwäscherei zu einer überjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Zudem ist er aufgrund seiner Schuldenwirtschaft auch wirtschaftlich nicht gut integriert. Auch seine familiären Beziehungen vermögen das hieraus resultierende öffentliche Fernhalteinteresse nicht zu überwiegen, zumal er weder verheiratet ist noch mit seinem Kind und der Kindsmutter zusammenlebt. Vollzugshindernisse sind nicht ersichtlich, insbesondere ist eine Verfolgungssituation nicht hinreichend substanziiert dargelegt, zumal der Beschwerdeführer bereits erfolglos um Asyl ersucht hatte und seine Heimat regelmässig besucht. Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen. Abweisung der Beschwerde.

Schlagwörter

KI-generiert
Bewilligungsentzug Vollstreckung Geldwäscherei Strafurteil administrative Entlassung Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 30 Abs. I lit. b AuG
Art. 43 Abs. I AuG
b AuG Art. 43 Abs. I AuG Art.
Art. 50 Abs. I lit. b AuG
I AuG Art. 50 Abs. I lit. b AuG Art.
Art. 62 Abs. I lit. b AuG
b AuG Art. 62 Abs. I lit. b AuG Art.
Art. 63 Abs. I lit. a AuG
b AuG Art. 63 Abs. I lit. a AuG Art.
Art. 63 Abs. I lit. b AuG
a AuG Art. 63 Abs. I lit. b AuG Art.
Art. 63 Abs. III AuG
b AuG Art. 63 Abs. III AuG Art.
Art. 63 Abs. ii AuG
III AuG Art. 63 Abs. ii AuG Art.
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 66a StGB

Although this article (likely referring to the criminal sanction leading to the revocation) is cited in the list of norms, the final orders only explicitly cite the legal provisions concerning costs and the basis for the final decision (which seems to be derived from the AuG provisions, though not explicitly listed in the dispositive provided in the summary text).

Art. 66 Abs. I LTF

This provision is implicitly referenced by the statement 'Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen' (Standard regulation of costs and compensation consequences), which implies the application of the standard rules regarding costs in the respective procedural code (likely based on the canton's procedural law, which often mirrors LTF rules for appeal costs in general terms when not specified otherwise, but since the decision is from a Cantonal Court, it should refer to the VRG or its own rules, however, lacking the actual dispositive text, and only having the general cost statement, I must check the provided list of norms. Since the provided text is a summary and the actual dispositive is missing, I rely on the available structure. Given that the text mentions 'Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen' and the list of norms includes procedural articles like § 54 Abs. I VRG, I must note that **I cannot definitively extract the specific articles used in the final operative part (the '1.', '2.', etc. orders) as they are not fully displayed.** Based *only* on the provided summary text which states 'Abweisung der Beschwerde' and 'Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen', I cannot list the substantive/procedural grounds without the actual dispositive section. I will list the most relevant cost provision listed in the 'Rechtsnormen' section that corresponds to a cost ruling, assuming the cost regulation mentioned implies its application.

§ 54 Abs. I VRG

This provision is listed under 'Rechtsnormen' and likely governs the procedural outcome or costs, aligning with the instruction for 'Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen' mentioned in the summary.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2017.00848

--- · --- · --- · --- · --- · [Standard Suche](/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm) · [Erweiterte Suche](/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm) · [Hilfe](/findinfo/help/index.htm)

[Druckansicht](/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=217990&W10_KEY=13317071&nTrefferzeile=1&Template=standard/results/printviewdocument.fiw)

--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2017.00848 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 21.02.2018 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 24.08.2018 abgewiesen. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Widerruf der Niederlassungsbewilligung · Widerruf der Niederlassungsbewilligung nach Straffälligkeit. [Die Niederlassungsbewilligung des kosovarischen Beschwerdeführers wurde nach dessen Verurteilung zu einer 30-monatigen Freiheitsstrafe wegen eines qualifizierten BetmG-Delikts und Geldwäscherei widerrufen, nachdem dieser bereits zuvor wiederholt straffällig geworden ist, Schulden angehäuft hatte und ausländerrechtlich verwarnt wurde.

Der Beschwerdeführer hat einen vierjährigen Sohn mit seiner Exfrau. Er behauptet, eine partnerschaftliche Beziehung zu seiner Exfrau bzw. Kindsmutter zu unterhalten, wohnt jedoch nicht mit dieser und dem gemeinsamen Kind zusammen.] Auf die Beschwerde ist nur insoweit einzutreten, als dass die Beschwerdeschrift nicht wörtlich der Rekurseingabe entspricht und eine Auseinandersetzung mit dem vorinstanzlichen Entscheid erkennen lässt. Eine Niederlassungsbewilligung kann unter anderem bei der Verurteilung zu einer längerfristigen, d. h. überjährigen Freiheitsstrafe, widerrufen werden, wobei der Widerruf auch auf den Einzelfall bezogen verhältnismässig erscheinen muss.

Der Beschwerdeführer ist zuletzt wegen eines qualifizierten BetmG-Delikts und Geldwäscherei zu einer überjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Zudem ist er aufgrund seiner Schuldenwirtschaft auch wirtschaftlich nicht gut integriert. Auch seine familiären Beziehungen vermögen das hieraus resultierende öffentliche Fernhalteinteresse nicht zu überwiegen, zumal er weder verheiratet ist noch mit seinem Kind und der Kindsmutter zusammenlebt. Vollzugshindernisse sind nicht ersichtlich, insbesondere ist eine Verfolgungssituation nicht hinreichend substanziiert dargelegt, zumal der Beschwerdeführer bereits erfolglos um Asyl ersucht hatte und seine Heimat regelmässig besucht.

Ausgangsgemässe Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen. Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · ASYL BEWÄHRUNG DROGENDELIKT DROGENDELINQUENZ EINREISEVERBOT FAMILIENLEBEN GELDWÄSCHEREI GEMEINSAME ELTERLICHE SORGE GEMEINSAMES SORGERECHT GETRENNT LEBENDE ELTERN KOSOVO LANDESVERWEISUNG LÄNGERFRISTIGE FREIHEITSSTRAFE SCHULDENWIRTSCHAFT SORGERECHT STRAFFÄLLIGKEIT VOLLZUGSHINDERNISSE WIDERRUF DER NIEDERLASSUNGSBEWILLIGUNG · Rechtsnormen: · Art. 30 Abs. I lit. b AuG Art. 43 Abs. I AuG Art. 50 Abs. I lit. b AuG Art. 62 Abs. I lit. b AuG Art. 63 Abs. I lit. a AuG Art. 63 Abs. I lit. b AuG Art. 63 Abs. III AuG Art. 63 Abs. ii AuG Art. 83 AuG Art. 96 AuG Art. 96 Abs. II AuG Art. 105 Abs. I AVIG § 19 BetmG § 19 lit. a Ziff. 2 BetmG Art. 13 BV Art. 121 Abs. III BV Art. 8 EMRK Art. 66a StGB § 20 VRG § 25 VRG § 50 VRG § 54 Abs. I VRG § 55 VRG Art. 80 Abs. I lit. b VZAE Art. 298a ZGB · Publikationen:

· - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3