Asylum Seeker's Marriage Permit Denied Due to Suspected Sham Marriage
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA court denied a request for a short-term residence permit for marriage preparation by an asylum seeker whose deportation was legally binding, finding that proof of a sham marriage was not required to deny the permit. The court reasoned that a migration office can deny a permit if there are indications of abusive conduct, which it must assess summarily, and in this case, significant evidence suggested the applicant intended to enter into a sham marriage to secure residency in Switzerland.
Legislator-Regeste
AmtlichKurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Heirat | [Gesuch um Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Heirat eines rechtskräftig weggewiesenen Asylbewerbers] Die Verweigerung der Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung setzt nicht voraus, dass das Vorliegen einer Scheinehe nachgewiesen ist, vielmehr ist das Migrationsamt gehalten, keine Kurzaufenthaltsbewilligung zu erteilen, sofern Hinweise für ein rechtsmissbräuchliches Handeln vorliegen. Sie hat dies summarisch zu prüfen (E. 4.1). Es liegen gewichtige Indizien vor, die darauf hinweisen, dass der Beschwerdeführer beabsichtigt eine Scheinehe einzugehen, um seinen Aufenthalt in der Schweiz zu sichern (E. 4.2). Abweisung der Beschwerde.
Schlagwörter
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe court uses this provision to determine that the refusal to grant a short-term permit does not require proof of a sham marriage, but rather the presence of indications of abusive conduct.
The court uses this provision to state that the Migration Office is obligated to deny a short-term permit if there are indications of abusive conduct, and that this must be examined summarily.
This article is cited in the context of assessing the weight of evidence for potential sham marriages.
This provision is cited in relation to the applicant's status as a lawfully rejected asylum seeker.
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2017.00754
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2017.00754 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 20.12.2017 · Spruchkörper: · 2. Abteilung/2. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Ausländerrecht · Betreff: · Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Heirat · [Gesuch um Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Heirat eines rechtskräftig weggewiesenen Asylbewerbers] Die Verweigerung der Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung setzt nicht voraus, dass das Vorliegen einer Scheinehe nachgewiesen ist, vielmehr ist das Migrationsamt gehalten, keine Kurzaufenthaltsbewilligung zu erteilen, sofern Hinweise für ein rechtsmissbräuchliches Handeln vorliegen.
Sie hat dies summarisch zu prüfen (E. 4.1). Es liegen gewichtige Indizien vor, die darauf hinweisen, dass der Beschwerdeführer beabsichtigt eine Scheinehe einzugehen, um seinen Aufenthalt in der Schweiz zu sichern (E. 4.2). Abweisung der Beschwerde. · --- · Stichworte: · HEIRAT KURZAUFENTHALTSBEWILLIGUNG SCHEINEHE · Rechtsnormen: · Art. 14 Abs. I AsylG Art. 17 Abs. I AuG Art. 17 Abs. II AuG Art. 96 AuG Art. 14 BV Art. 8 EMRK Art. 12 EMRK Art. 98 Abs. IV ZGB · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3